Kann ich eine Duschwanne mit Silikon überziehen?

4 Antworten

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Meine erste Wahl wäre Epoxidharz und Polyestermatte, da drauf Polyesterfarbe, alles aus dem Bootsbau.

Silikon ist nicht auf Zug belastbar, es reißt bei der geringsten Spannung. Unter dem Körpergewicht verformt sich die Wanne und es entstehen feine Risse, die u.U. nicht gleich bemerkt werden. 

Vielen Dank! Hält das Harz denn die Belastung aus und reist nicht, wenn es mit ca. 100kg punktuell belastet wird? Und wie meinst du das mit der Polystermatte? Was verstehst du denn unter 'Polyestermatte' und wird diese in das harz eingebettet oder nach dem aushärten einfach darüber gelegt? Hat die Polyesterfarbe einen Sinn in der Konstruktion oder ist sie einfach nur zur Ästhetik?

Tut mir Leid für die vielen Fragen, mich beschäftigt das Thema leider ein wenig zu sehr :)

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@LukasSchenk00

Polyestermatte ist eigentlich falsch, das ist eine Glasfiebermatte, die mit dem Epoxidharz überstrichen wird. Das wird dann geschliffen und gestrichen. Der Lack schützt einerseits das Polyester, andererseits Deine Füße vor herausgearbeiteten Glasfasern. Wenn die ursprüngliche Wanne die Belastung aushält, dann hat diese Beschichtung kein Problem damit.

Schau mal im Internet, da findest Du Brausetassen aus Kunststoff, die bestehen komplett aus Polyester.

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Mit Silikon überziehen ist raus geschmissenes Geld. Das reißt!

Willst du Sicher gehen, dann eine neue Nasszellenwanne. Wer sich ein altes Schätzchen kauft, muss mich hohen Reparaturkosten rechnen.

Kann eine schwere Keramik-Duschwanne 140x80 auf Füßen installiert werden, oder ist eine andere Methode besser?

Hallo allerseits,

wir renovieren derzeit unser neues Heim und nun ist unser Bad an der Reihe. Wo einst eine Badewanne stand, soll nun eine Dusche hin.

Wir hatten uns nun eine 140cm x 80cm Keramik Duschtasse von Villeroy Boch bestellt, das Modell Lifetime. Nun mussten wir feststellen, dass keinerlei Anleitung, Beschreibung, oder jegliche Art von Zubehör dabei war Ablaufvorrichtung habe ich nun besorgt, allerdings hängt es nun an der Montage der Wanne.

Ich konnte weder vom Hersteller selbst oder OBI / Hornbach eine klare Installationsempfehlung erhalten. Im Internet scheiden sich ebenfalls die Geister. Deswegen frage ich mal ganz spontan in die Runde. Hoffentlich werde ich hier schlauer

Nach meiner Recherche, würde ich wie folgt vorgehen. Ich habe 2 paar Wannenfüße gekauft, da die Wanne recht lang ist. Diese würden an die Wanne geklebt. Klebestreifen sind bereits an den Füßen und von Schrauben einsetzen würde ich eigentlich ungern machen wollen, da die Wanne aus Keramik ist. Durch das Gewicht der Wanne, ca. 50-60kg, würde ich sagen dass die Wanne stabil sitzen würde. Allerdings bin ich mir hier nicht wirklich sicher, da mir scheint das Gewicht der Wanne + die Person die duscht, doch recht viel ist. Wäre der Einbau auf Füßen dennoch ok?

Die Wanne würde an die längere Wand anliegen, siehe Bild im Anhang, da sie mittig platziert werden sollte. Links und rechts werden Fliesen den Raum zwischen Wand und Wanne füllen. Diese 3 Seiten der Wanne würde ich mit Dichtungsband versehen, 5cm über den Wannenrand bis die Fliesen sitzen, dann wird dieser Rand abgeschnitten und mit Silikon abgedichtet.

Nun würde es noch um den Raum unter der Wanne gehen. Würdet Ihr hierzu empfehlen, die Wanne diese weißen Steinblöcke zu setzen, die man zurecht sägen kann, oder würden hier Jacko/Wedie Platten ausreichen? Auf diese Platten würden dann von außen die Fließen kommen.

Weitere Fragen die mir noch unklar sind:

Ich hatte gelesen dass Keramik bei Heiß/Kalt Wechseln recht stark mitarbeitet, deswegen sollte ein Einbau auf Estrich vermieden werden. Wäre das so korrekt? Von div. Beratern im Baumarkt wurde mir einerseits gesagt dass die Estrichmethode besser wäre, andere empfehlen die Wanne auf Füßen zu stellen.

Um die Wanne noch zusätzlich zu stützen wollte ich Wannenleisten und Wannenanker benutzen. Wäre dies empfehlenswert oder zu viel des Guten?

Freue mich auf Euer Feedback und schon mal vielen Dank im Voraus.

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