Kann ich als Elektroingenieur meinen Sicherungskasten in meinem Haus selbst installieren?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ihr liegt fast alle falsch.

Selbst ein Laie darf ein komplettes Haus installieren.Bei vielen Baufirmen werden kleine Schulungen durchgeführt,dann werden Material und Maschinen bereit gestellt und man kann loslegen.

Elektrokenntnisse sind von Vorteil,aber nicht zwingend nötig.

Nur,ein E-Meister muß die Anlage abnehmen.

Den Hausanschluß und die Zähler setzt die örtliche EVU.

Leute,macht Euch vorher schlau,bevor Ihr teilweise Mist schreibt.

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Danke für die Antwort!

Den Hausanschluss und den Zähler fasse ich gar nicht an, ich will quasi hinter dem Zähler einen weiteren Verteilerkasten (der den alten irgendwann ersetzen soll) und neue Kabel im Haus installieren. 

Gilt die Abnahmepflicht auch für den unverblombten Bereich?

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@matthias2308

Du willst also eine Unterverteilung bauen und die alte Kabelage im Haus ersetzen.

Prinzipiell gibts die nicht, aber für Schäden bist du dann selber haftbar. Nach der Abnahme haftet der Elektriker der abgenommen hat. Der hat auch die Meßtechnik für Prüfungen, also Isolationswiderstand, Messung der Schleifenimpedanz, Messung des Auslösestromes eines FI bei verschiedenen Fehlerstromarten, Auslösezeit vom FI usw.

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@matthias2308

Einfach einen E-Check für die neue UV machen lassen,wenn die alte UV demontiert wird.Das kostet zwar was,aber so bist Du auf der sicheren Seite,das Du nicht gravierende Fehler gemacht hast.

Auch Elektroingenieure sind nicht vor Fehlern gefeit.

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ob dus kannst, kann ich schwer beurteilen. aber anhand der Fragestellung würde ich JEIN sagen! ist nicht böse gemeint. aber es gibt eben doch gewisse erfahrungsgeschichten und Normen, die man auch als Ingeneur nicht unbedingt kennt, wenn man nicht in dem Mediet arbeitet.

das größte Problem könnte der Stromzähler werden. wenn der vorhandene Zähler ein Wechselstrom gerät ist, sollte er unbedingt gegen ein Drehstromgerät ausgetauscht werden. und auch wenn ihr in euerem Anschlussgebiet die eHZ (elektronische Komapktzähler) habt, dann wäre es empfehlenswert, den Stromzähler zu tauschen.

hier MUSS ein vom EVU konzessionierter Elektriker ins Boot geholt werden, der den Zählerantrag schreibt. viele machen das aber ungerne, weil sie nicht wissen, was der "kollege" so baut. ich kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass du als ingeneur nicht irgendwo einen Elektromiester kennst, oder zumindest jemanden kennst, der jemanden kennt.

übrgens, selbst wenn der zähler bleibt, dann muss die Anlage natürlich im ungezählten bereich verplombt werden, auch dafür wird der Elekriker gebraucht.

ich wünsche dir viel erfolg, und möchte dir ein paar tipps für die Planung der installation und den aufbau des zäherlastens an die hand reichen:

für die Installation in einem TNC/S Netz: 5adrige Leitung vom Hausanschluss zum Zählerkasten, mindestens 16, besser 25 mm², wenn länger als 10 Meter.

PE und N werden im HAK auf die PEN Klemme gelegt. Außerdem muss vom HAK aus eine 16 mm² Erdleitung (RM) zur Potenzialausgleichschiene gelegt werden. von der Potschiene aus noch eine weitere zu den sammelschienen im unteren zäheranschlussraum...

Auf die Sammelschienen gehören Selekttive hauptleitungsschutzschalter (SLS) die Nennstärke reichtet sich nach anlagengröße etc.. in der regel sind es 50 Ampere. der Elektriker gibt gerne auskunft.

es sollte ein 2. Zählerfeld eingeplant werden, falls eine Wärmepumpe oder PV Anlage in Frage kommt. kommt beides in Frage, wäre ein 3. Zählerfeld eine Überlegung wert... der Rest ergibt sich aus den VDE und TAB vorschriften eigendlich fast von selbst...

kommen wir zu wichtigen Planungstipps für die Installation in den Räumen:

du solltest auf jeden fall auf mehrere RCD setzen. Kreise ohne RCD generell vermeiden, auch für fest angeschlossene einrichtungen wie herd, beleuchtung oder duchlauferhitzer bzw. Heizngsanlage...

eigene RCD Kreise für besonders gefärdte Bereiche wie Badezimmer, Steckdosen an der Küchenarbeitsplatte oder Außenbereich verwenden.

ebenfalls einen eigenenen RCD Kreis für die Steckdosen im Büro bzw. die IT wie Telefonanalge etc. verwenden

16 Ampere Sicherungen nur für hochbelastete stromkreise wie Wasdchmaschine, wäschetrockner, einbaubackofen, herd etc.. verbauen. diese Leitungen in 2,5 mm² verlegen! alle anderen Stromkreise in 13 Ampere absichern. RCD für Unterveteilungen NICHT in die Hauptverteilung setzen, sondern in die jeweilige Unterverteilung!

Überall wo fernsehgeräte vorgesehen sind zwei CoaxLeitungen sternförmig vom Hauaanschlussraum aus verlegen. ebenso eine duplex Netzwerkleitung! das gleiche und ähnliches gilt für die geplanten standorte von Computer, Drucker HiFi Anlage etc... Im Wohnzimmer leitungen für die dolby soround anlage mit einplanen

lg, Anna

PS: viel spass beim Umbau

Hallo Matthias.

Gehen wir das Ganze doch mal von einer realistischen und praktisch umsetzbaren Seite an. Obwohl es zwar nicht dabeisteht gehe ich mal davon aus, daß Du Dir ein älteres Haus zugelegt hast, bei dem jetzt auch die Elektrik raus muß.

Also: Wenn Du die nötigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten hast, sowas selbstständig und sauber zu installieren, dann mach das. Schmeiß die alte Elektrik raus und installiere neu. Beim Umrangieren von Alt auf Neu (man braucht ja üblicherweise auch für die Installationsarbeiten einen gewissen Baustrom) öffnest Du, wenn Du mit der Neuinstallation fertig bist, die Plomben am Hausabschlußkasten, drehst die Sicherungen raus und rangierst um. Dann prüfst Du die ganze Sache damit auch wirklich alles passt. Abschließend entfernst Du die restliche Altinstallation und das Ding ist durch.

Zur Sache mit den Plomben: Entweder Du vereinbarst mit einem (idealerweise Dir bekannten Elektrofachbetrieb), daß Du das Material dort kaufst und wenn Du fertig bist, kommt der Meister, berechnet ein paar Stunden und verplombt anschließend das Ganze

Oder

Du rufst beim EVU an, sagst, Dir wäre am WoE eine Vorsicherung rausgeflogen und Du hast zum Tauschen die Plombe entfernt. ... sie möchten doch, wenn mal Jemand in der Gegend ist, zum Verplomben vorbeischauen. Hast Du dann nicht einen ungewöhnlich niedrigen Zählerstand dann wird Dir auch kaum Jemand einen "Strom-Klau" unterstellen und der Hausabschluß wird wieder verplombt. Bei dieser Aktion stellst Du rein zufällig fest, daß im Sicherungskasten auch noch zwei Plomben fehlen, die anscheinend mal ein Elektriker vergessen hat ... kommt ja in den besten Familien vor. Dann werden diese Plomben, unter Zuhilfenahme einer kleinen Zuwendung, bestimmt auch noch zu setzen sein wenn der Sicherungskasten auch wirklich sauber und wie vom Elektrofachbetrieb gebauch aussieht.

Machst Du Deine Elektrik gewissenhaft selbst, sollte davon auch nicht die Gefahr eines Brandes ausgehen.

Mfg

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