Kann eine Anzeige wegen beleidigung gelten wenn es keine Zeugen gab?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Aussage gegen Aussage steht, bringt eine Anzeige nichts, aus meiner Sicht brauchst Du keinen Anwalt.

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Völliger Blödsinn!!!!! Aussage gegen Aussage gibt es nicht!

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Quatsch mit Soße!!! Der Anzeigende ist der Zeuge. Fraglich ist nur, ob er vom Richter als glaubwürdig angesehen wird.

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Anzeigen kann man das sicherlich. Es kann ja auch nicht sein, dass man jemandem ganz leise Ar..... Dr.... Pimberle hinterher ruft und straffrei ausgeht, nur weil das kein anderer gehört hat.

Die Staatsanwaltschaft wird hierbei die Sache entweder einstellen oder jedoch nach Würdigung der Umstände einen Strafbefehl erlassen, nach Widerspruch sieht man sich vor Gericht wieder.

Dort kommt es dann auf die Glaubwürdigkeit der Vorträge an, der Richter wird sich die ganze Geschichte erklären lassen und dann entweder keinen Zweifel mehr hegen und bestrafen oder Zweifel hegen an der Glaubwürdigkeit und/oder Vollständigkeit und Plausibilität der Geschichte und einen Freispruch durchführen.

Dabei wird auch die Vorgeschichte beleuchtet, wenn Dein Kumpel bereits solche Verfahren am Hals hatte, kann ein Richter eher dazu neigen, den zu verknacken.

Nur weil einer angibt, er habe nichts gemacht, heißt das noch lange nicht, das man das glaubt, das sagen nahezu alle Angezeigten "ich bin unschuldig und hab gar nichts gemacht....".

Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand, da kann alles mögliche rauskommen.

Am Besten ist,garnich dazu äußern!!!Es liegt dann bei dem zuständigen Staatsanwalt ob er dann weitere Schritte einleitet,wenn es aber keine Zeugen gibt dann kann es dir eigentlich nix passieren.Das Problem ist auch das keine Rechtschutz wegen Beleidigung einspringt.

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okay, danke für den Rat

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