Kann die Enkelin das Haus zweimal erben?

5 Antworten

Die Enkelin hat gegen die Oma keine Erbansprüche solange die Mutter noch lebt! Wenn es also kein Dokument gibt, aus dem hervorgeht, dass die Oma dies bereits als vorgezogenen Pflichtteil der Mutter an die Enkelin auszahlt, war es eine Schenkung von Oma an Enkelin, die nicht in Verbindung mit dem Testament zu sehen ist. Die 30.000 € zählen somit rechtlich nicht mehr als Abzug zur Berechnung des Pflichtteils. Moralisch fragt leider niemand, wenns ums Geld geht. 

Also keinen Anspruch auf das Haus, sondern nur aus dem finanziellen Wert des Nachlasses, und hier zählt das Haus dazu, in Höhe ihres Pflichtteils. 

Die Enkelin fordert vor 10 Jahren das Erbe der Oma an.

Mit welchem Rechtsgrund? Ist sie testamentarisch als Erbin benannt worden, war zu dem Zeitpunkt aber minderjährig?

Nach der gesetzlichen Erfolge wäre sie nicht als Erbin berufen, wenn Kinder der Oma lebten, die der Erbfolge vorgingen;  allenfalls Pflichtteilsberechtigte, wenn ihre Mutter oder Vater als Kind der Oma vorverstorben wären.

Im Erbe steht, dass der Lebensgefährte alles erben soll und die Tochter (Enkelin) nichts erben soll.

In welchem "Erbe"? Ist hier ein Testament der "Tochter" als Mutter der Enkelin gemeint?

Ihr gehört das Haus der "Oma" als deren Tochter durch Erbfolge und das kann sie natürlich ihrem Lebensgefährten vererben.

In dem Fall hätte die "Enkelin" daren für den Fall, dass ihr tatsächliches Erbe am Nachlass ihrer Mutter ohne das dem LG verebte Haus weniger wäre als der dazu hälftige Nachlasswert mit Hauswert einen Pflichtteilsergänzungsanspruch in Geld.

Das Haus gehört per Testament dem LG zum Alleineigentum.

G im ager761

Vielleicht wurde auch vereinbart, dass die Mutter und die Enkelin jeweils die Hälfte des Erbes der Oma bekommt. Die Mutter hat einen Kredit aufgenommen und die Tochter ausgezahlt.

Im Testament der Mutter steht, dass das Haus der Lebensgefährte Erben soll.

Dann benötigst du diese Vereinbarung, da die Zahlung dieses Geldes vorm Tod der Oma war. Das Haus erhält der Lebensgefährte, er muss mit dem Testament die Grundbuchberichtigung beantragen.  Es stellt sich nur die Frage, ob die 30.000 bei der Berechnung des Pflichteils abgezogen werden können. Also wieviel Geld der Lebensgefährte der Tochter noch auszahlen muss. 

0

Erbrecht : Meine Oma ist verstorben

Hallo, ich hab mal eine Frage: Meine Oma ist anfang des Jahres verstorben. Meine Mutter , Ihre Tochter ist vor 9 Jahren verstorben.. Normalerweise hätte ich doch was erben müssen, oder nicht ???

mit dem Bruder meiner Mutter hab ich nicht viel Kontakt.

Wie ist das mit dem Pflichteil?

Können die mich vom Erbe ganz ausschließen???

über Antworten wär ich super Dankbar :-)

Lg

...zur Frage

Erbfall Großvater?

Ich habe einmal eine Verständnisfrage. Mein Opa ist vor kurzem verstorben, seine Frau, also meine Oma lebt noch. Meine Oma ist im Heim und mein Onkel, der Sohn meiner Großeltern ist wohl als Vormund für meine Oma eingesetzt. Meine Mutter, die Tochter meiner Großeltern und Schwester meines Onkels, der als Vormund agiert, ist bereits verstorben. Ich hoffe bis hierhin ist alles klar. Erbt in diesem Fall überhaupt schon jemand, ausser meiner Oma? Ich soll nach Aussage meines Onkels auch bereits irgendwas, was weiß ich leider noch nicht, unterschreiben, da ich wohl als Erbe in Betracht komme. Kann mich jemand diesbezüglich aufklären? Danke

...zur Frage

Sohn nimmt Pflichtteil Tochter verzichtet Enkel wird Erbe?

Kurze Erklärung, meine Oma (verwitwet) hat ein Haus. Im Testament steht Ihre Tochter als Erbin und Ihr Sohn aber von meiner Mutter der Bruder das er seinen Pflichtteil bekommt. Wenn meine Oma jetzt möchte das ein Enkel das Haus erbt, die Tochter meiner Oma also unsere Mutter auf Ihren Pflichtteil verzichtet und nur der Sohn seinen Pflichtteil bekommt, also 25% oder? kann man dann das Haus der Enkelin überschreiben?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?