käsekuchen reisst beim backen

4 Antworten

Wenn Du den Käsekuchen mit aufgelegter Fom (Mürbteig) machst, verhält es sich anders. Da bringt es nichts, wenn Du den Rand einbutterst, da die Masse ja innerhalb der ausgelegten Form ist. Das Ressen entsteht durch die ausdehnung der Masse beim Backen. Da der Wasserdampf nicht durch die Decke entweichen kann weil es sich eine Haut gebildet hat, reisst sie auf und der Dampf kann entweichen. Solltest du ohne ausgelegte Form den Käsekuchen backen, versuche mal den Tip von Olga.

Du musst den Rand der Form ordentlich einbuttern, dann geht die Masse gleichmäßig nach oben und bleibt nicht am Rand hängen. Ich mache es so, daß ich die Masse trotzdem bei Hälfte der Backzeit schon mit dem Messer vorsichtig vom Rand löse. Und auch wichtig ist, ihn im Backofen auskühlen lassen wenn er fertig ist.

Das hatte ich auch immer beim backen ging er schön hoch (perfekt) und nach dem auskühlen war zusammen gefallen und gerissen. Ich backe meinen Käsekuchen jetzt bei 150°C ca. 45 - 60 Min (Stäbchenprobe) und nicht reisst mehr.

Sorry sollte nichts heißen "s" verschluckt.

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Der perfekte Käsekuchen

Käsekuchen mit Boden oder ohne, mit Rosinen oder Mandarinen, einfach, schnell, von Mama oder Omi - egal, welche Sorte Sie bevorzugen, Sie sind in bester Gesellschaft. Käsekuchen gehört zu den absoluten Lieblingskuchen von Kindern und Erwachsenen. Ganz leicht zu backen, ist er aber nicht. Besonders gefürchtet: Risse in der Quarkmasse. Probieren Sie beim nächsten Backversuch doch mal unsere Backtipps und Rezepte für köstliche Käsekuchen aus. Dann gelingt der perfekte Käsekuchen bestimmt.

Mit oder ohne Boden

Für einen Käsekuchen mit Boden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ganz klassisch ist ein Mürbeteigboden, es gibt aber auch Varianten mit zerkrümelten Keksen oder Hefeteig. Wer eine locker-leicht aufgeschlagene Crememasse für den Käsekuchen bevorzugt, sollte den Kuchen auf jeden Fall mit Boden zubereiten. Beim Käsekuchen ohne Boden ist die Füllung fester, da meist Weizengrieß in die Masse kommt. Trotzdem sollte man eine auslaufsichere Kuchenform benutzen. Wer keine hat, kann eine normale Form fest mit Alufolie umwickeln, so bleibt der Teig auch in der Form.

Locker und saftig mit Quark

Käsekuchen mit einer Quarkfüllung wird meist lockerer und saftiger als ein Kuchen mit einer Frischkäsefüllung. Käsekuchenliebhaber schwören auf Sahnequark beziehungsweise österreichischer Topfen in der Vollfettstufe. Lässt man den Quark vor dem Weiterverarbeiten auf einem Küchensieb abtropfen, wird die Masse nicht zu weich. Nach dem Abtropfen kann man den Quark durch das Sieb streichen, der Käsekuchen wird dadurch noch luftiger. Das beeinflusst auch den Geschmack.

Eier getrennt verarbeiten

Um die Füllung besonders locker hinzubekommen, kann man die Eier auch trennen. Zuerst wird das Eigelb zur Quarkmasse gegeben und danach der Eischnee, eventuell portionsweise, mit einem Schneebesen oder Teigschaber untergehoben. Zum Backen verwendet man Eier der Größe M. Nimmt man größere oder kleinere Eier ist Konsistenz der Creme nicht mehr optimal.

So gelingt eine goldgelbe Oberfläche

Eine goldgelbe Kruste erhält der Käsekuchen, wenn man ihn etwa zehn Minuten vor Ende der Backzeit mit etwas gezuckerter Milch bestreicht. Auch lecker und schön anzusehen ist ein Guss aus Aprikosenkonfitüre: Dafür etwas Konfitüre erhitzen, durch ein Sieb streichen, die Oberfläche bestreichen und trocknen lassen. Bei langen Backzeiten kann es passieren, dass der Kuchen zu dunkel wird. Decken Sie den Kuchen rechtzeitig mit Backpapier oder Alufolie ab, bei Umluft die Alufolie am Rand der Form festklemmen, dann bleibt der Käsekuchen schön hell.

So reißt der Kuchen nicht

Backen Sie einen Käsekuchen im unteren Drittel des Backofens bei nicht zu großer Hitze - bei Ober-/Unterhitze etwa 170 Grad, bei Heißluft etwa 150 Grad. Nach dem Backen lässt man den Kuchen im geschlossenen Backofen abkühlen. Versuchen Sie doch mal, den Kuchen nach etwa 10 Minuten Abkühlzeit mit einem Messer vom Rand der Form abzulösen. Am besten im Ofen oder mit wenig herausgezogener Backschiene. Dann wieder zurück in den Backofen und vollständig abkühlen lassen. Der Kuchen kann sich so besser setzen und die Oberfläche reißt nicht oder wenigstens kaum ein.

Käsekuchen auf Vorrat

Käsekuchen lässt sich gut einfrieren. Am besten gibt man den Kuchen portionsweise, schon in Stücke geschnitten in die Gefriertruhe. Später kann man den Kuchen dann Stück für Stück herausnehmen und auftauen lassen. Am besten taut man den Kuchen im Kühlschrank auf. Das dauert zwar länger, dafür bleibt der Kuchen cremiger.

Gutes Gelingen :-)

Quelle: http://www.t-online.de/lifestyle/rezepte/id_43463098/kaesekuchen-so-gelingt-der-kaesekuchen.html

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