Jugendfeuerwehr Dienst Planen, Ideen?

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Hallo niko410,

soll es denn eine Art Sicherheitsunterweisung (die ja einmal im Jahr auch in der JF vorgeschrieben ist) zum Thema PSA sein?
In dem Falle spricht man zunächst einmal an, welche Bekleidung in der JF zur PSA gehört und vor welchen Gefahren sie schützen sollen. Dabei werden dann auch die Grenzen aufgezeigt (z.B., warum die "JF Standardhelme" such nicht als Fahrradhelm eignen. Aber auch, wie die Kleidung im Dunkeln durch das Reflexmaterial schützt, was man im Sommer bei hohen Temperaturen beachten muss (Dehydration / Sonnenstich > Cappy) usw.
Im Grunde genommen gibt das Thema in der JF aber nicht endlos viel her, da die Schutzwirkung der JF-Bekleidung ja doch recht begrenzt ist (im Gegensatz zur Einsatzabteilung). Bei der Gelegenheit kann man dann vielleichtnoch darauf eingehen, warum die JF z.B. keine Atemschutzgeräte zur Übung nutzen darf.

Oder aber möchtest Du mit den Kids die Schutzkleidung der "Großen" durchgehen?
Dann kann man ähnliche wie bei der JF die einzelne Bekleidung und ihre Schutzwirkung durchgehen, bei den Schutzanzügen insbesondere auf z.B Hitze eingehen. Wenn ihr alte, ausgemusterte Kleidung habt, vielleicht mal eine Jacke beflammen und gucken, wie lange es dauert, bis die anfängt zu brennen...
Ansonsten verschiedene "unbekannte" Schutzkleidung zeigen (und anziehen lassen, sofern die "irgedwie" passt) wie bspw. Hitzschutzbekleidung, Waldarbeiter-Schutzanzug, Wathose oder was ihr sost so habt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Zugführer bei der Freiwilligen Feuerwehr

Hallo,

Ich finde die Idee vond ihnen sehr sehr gut ich wrde glaube ich so ein misch masch aus deinen 2 Vorschlägen machen

Vielen danke für die hilfe

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@niko410

Wenn Du etwas praktisches mit der JF machen möchtest, dann noch folgender Vorschlag: Nehme 2 JF-Schutzjacken und mach eine davon so richtig dreckig (vor allem das Reflexmateial. Dann lässt Du 2 JF'ler die Jacken anziehen und 20, 30 Meter weiter gehen (im Dunkeln - zu dieser Jahreszeit ja kein Problem). Dann leuchte mal mit einer normalen Handlampe o.ä. in Richtung der beiden JF'ler. Der mit der schmutzigen Jacke wird vermutlich deutlich schlechter zu sehen sein, da das Material nicht richtig reflektieren kann. Dadurch sollte den Kids dann deutlich werden, welche Schutzwirkung diese Kleidung z.B. im Dunkeln im Straßenverkehr hat und warum man die Jacke möglichst sauber halten sollte...

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Wie man einen Dienst gut gestaltet lernt man in entsprechenden Lehrgängen. Für die Feuerwehr gibt es dazu den Lehrgang "Ausbilder in der Feuerwehr", für die JF sollte das in Teilen in der JuLeiCa mit enthalten sein.

Ausbilden ist halt weit mehr als nur das Fachwissen zu haben. Die Ausbildung muss auch methodisch vorbereitet sein. JFwler von 10 bis 18 hier gleich zu beschäftigen ist schwer bis unmöglich. Ein guter Weg ist die "Älteren" als quasi Hilfsausbilder mit einzubinden.

Ich bin übrigens kein Freund der jährlichen Unterweisung. Die vor kurzem raus gekommene DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ legt auch viel mehr Wert auf die ständige Unterweisung in der laufenden Ausbildung als auf die überholte "Jährliche Unterweisung".

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Ich bin übrigens kein Freund der jährlichen Unterweisung. Die vor kurzem raus gekommene DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ legt auch viel mehr Wert auf die ständige Unterweisung in der laufenden Ausbildung als auf die überholte "Jährliche Unterweisung".

Da stimme ich Dir absolut zu. Gerade im Bereich Jugendfeuerwehr ist es schwer, die bisher geforderte jährliche Unterweisung durchzuführen, ohne den jüngsten Kids dabei Angst vor dem "ach so gefährlichen" Feuerwehrdienst zu machen... Und selbst für 17-jährige ist es schwer, 1 Stunde lang UVV-Regeln zuzuhören. Das kann man dann wirklich viel besser während des laufenden praktischen Dienstes mit einfließen lassen. Oder spielerisch - die norddeutschen FUK haben hierzu vor 2 mal ein Quizspiel herausgebracht, das sich da gut für eignet.

Bei den Erwachsenen sehe ich das ein wenig anders. Eine Erstunterweisung ist da meines Erachtens unabdingbar. Und eine Stunde im Jahr mal ein wenig Theorie, was es in diesem Bereich neues gibt, was einem in den letzten Wochen aufgefallen ist usw. kann auch nicht schaden. Dass man ansonsten natürlich auch während des ganz normalen Dienstbetriebs "sicherheitsrelevante Themen" mit einfließen lässt, dass sollte selbstverständlich sein.

Die DGUV 49 ist übrigens noch nicht überall in Kraft getreten, wird es aber in den noch fehlenden Bundesländern in den nächsten Monaten.

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@26Sammy112

Hallo,

Können sie mir die 2 Quiz der FUK zu kommen lassen ?

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Hallo,

Ich bin seit 2 monaten erst Betreuer deswegen habe ich noch keine juleica

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Die Kleinen lässt du mal so eine PSA anziehen und dann machst du Beispiel warum diese Benötigt wird.

Bei den Großen kannst mal auch das Thema Atemschutz, CSA etc. ansprechen. Wofür man diese Z.b braucht und was man als AGT da eigentlich alles an hat.

Desweiteren kannst ja mal nach so einer Maske schauen und den Lugenautomat auseinander bauen und in die Maske papier rein tun sodas man nichts sieht. So kann man die dann durch ein Parkour laufen lassen und über Funk können die Kameraden den weg beschreiben

Woher ich das weiß:Hobby – Aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr sowie bei @fire

Ja die kleinen werden ja wohl "Arbeitskleidung bekommen, Handschuhe, Helm, festes Schuhwerk. Denen wird erklärt wozu das alles gut ist, weil es mehr ist, als nur der Erkennung das man in der Jugendfeuerwehr ist. Sondern auch, dass es vor Verletzungen schützt.

Ihr holt euch ne Hand voll Erwachsene dazu, die für die Kinder eine Art Modenschau machen. Einer mit Absturzsicherung, einer mit Sachen für arbeiten am Wasser, einer mit Atemschutzgerät und einer mit Chemieanzug, einer in Waldarbeiterkleidung,... Dann den Kindern erklären wozu das ist. Die ganz kleinen können das natürlich noch nicht ausprobieren, die größeren aber schon. Anfassen erlaubt.

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