Jugendamt zwingt sohn zu kontakt mit erzeuger.?

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9 Antworten

Ich sehe halt auch, dass du deine Abneigung gegen den Erzeuger auf dein Kind überträgst und du schadest deinem Kind damit. 

Klar, er hat Fehler gemacht und er war nicht gut zu Dir, aber dein Kind kann da nichts dafür. Vielleicht tut es auch einfach deinem Kind gut, wenn er unvoreingenommen seinen Vater sehen kann. Dass das Kind jetzt so Angst davor hat, das liegt alleine an dir, denn du erweckst gegenüber dem Kind den Eindruck, dass sein Vater schlecht für ihn ist und er hat deshalb Angst. Dadurch die schlechten Leistungen und die erneuten Probleme. Wenn du ihm gut zugeredet hättest, ihn mal zu treffen und ihm gezeigt hättest, dass das für dich okay wäre, dann ginge es ihm heute nicht so schlecht. 

Denke dran, dein Kind weiss, dass sein Vater ein Teil von ihm ist und wenn du ihn schlecht machst, machst du dein Kind auch schlecht, da sind seine Probleme jetzt unvermeidbar. 

Warum sträubst du dich denn so sehr, du hast ihn doch wohl auch seit fast 10 Jahren nicht mehr sehen und kennst seine Motive nicht. 

Möglich wäre doch einen betreuten Umgang am Anfang, da kann an sehen, was dabei passiert. Und wenn dein Sohn eh in der Psychiatrie ist, warum sprecht ihr nicht gemeinsam mit dem behandelnden Arzt, der Vater und du und später das kind. So wird dem Kind doch am meisten geholfen. 

Und wenn sein Interesse nicht echt ist, dann wird er bald von den Besuchen die Nase voll haben und davon wieder Abstand nehmen und alles geht seinen Gang. Aber dein Kind muss dir später nicht vorwerfen, dass du den Kontakt zu seinem Vater unterbunden hast.

Ich stand auch mal vor einem ähnlichen Punkt, der Vater meines älteren Sohnes hatte jahrelang keinen Kontakt zu seinem Kind, er kannte ihn auch nicht mehr und wollte dann den Kontakt wieder aufnehmen. Ich habe ihm die Möglichkeit gegeben, seinen Sohn erneut kennenzulernen. Bald ging das ganze in einmal jährlich 2 Wochen in den Ferien über und riss dann mit 9 Jahren wieder ganz ab. 

Aber trotzdem muss ich sagen, es war richtig und gut so. Ich habe meinem Sohn die Chance gegeben, sich seine Meinung zu bilden, ihn kennen zu lernen. Er weiss für sein Leben lang, egal was ihm einer erzählt, dass ich ihm seinen Vater nicht vorenthalten habe. 

Er wird sich nicht, wie viele andere Erwachsene, die ich kenne, totale Sehnsucht danach haben, den Vater kennen zu lernen und manchmal hat man diese Möglichkeit auch später gar nicht mehr. 

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Die behandelnden Ärzte sind ausschlaggebend, ob der Kontakt überhaupt zustande kommen darf.

Dazu kannst du eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen, weil das Verhalten der Sachbearbeiterin, sollte das wahr und beweisbar sein, die Oberkrönung ist.

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Ich kenne mich mit so etwas nicht aus ABER ich würde mir erst einmal die Menschen suchen, wo ich weiß, dass sie auf meiner und der Seite meines Kindes stehen. Dann sollten dies Menschen sein, die dazu fähig sind mir zu helfen. Ärzte, Rechtsanwälte, Sozialarbeiter, etc.

Gibt es bei den behandelnden Ärzten/Sozialarbeiter jemanden der das Kind einschätzen kann? Wenn das Kind seinen Vater nicht sehen will, dann will er ihn nicht sehen. (Es muss jemanden geben, der das bestätigen kann außer du selbst. Am besten ein Spezialist) Ich finde sowieso, dass er das Kind erst sehen sollte wenn das Kind in einem stabilen Zustand ist. WENN ÜBERHAUPT.

Melde dich beim Jugendamt und bitte um eine andere Mitarbeiterin/ einen anderen Mitarbeiter, der du den Sachverhalt genauer erklärst. Ich weiß nicht wie es Intern beim Jugendamt aussieht. Ich kann mir vorstellen, dass man nicht gerne schlecht über seine Kollegen spricht aber du kannst sicherlich jemanden finden, der nicht ihrer Meinung ist. Vielleicht kannst du zur Sicherheit dich bei einem anderem Jugendamt melden? Selbstverständlich kannst du dich beschweren. Du brauchst dann aber immer am besten Beweise. Das heißt jemand neutrales der Bestätigen kann, dass du dich gut und verantwortungsbewusst um dein Kind kümmerst und dass du es nur vor Schaden bewahren möchtest. Meine einzige Sorge ist es, dass sich die Mitarbeiter vom Jugendamt sich irgendwie persönlich von dir angegriffen fühlen und deswegen härter gegen dich vorgehen. Eigentlich sollten diese Menschen professionell sein und sich nicht von eigenen Gefühlen leiten lassen aber das sind ja auch nur Menschen.

Auf jeden Fall die Ruhe bewahren. Das ist der wichtigste Punkt von allen. Gib dir die beste Mühe immer ruhig zu bleiben. Nicht schreien, nicht emotional werden auch wenn es total angebracht ist. Du musst unbedingt ruhig und gelassen wirken. Du hast deinen Sohn all die Jahre aufgezogen, du hast dich um alles finanzielle gekümmert, der Vater hat nichts getan. Deinem Sohn geht es schlecht, er muss sich erst einmal erholen bevor der Vater ihn überhaupt sehen kann. Dann sagst du, dass es nicht deine Entscheidung ist ob der Vater seinen Sohn sehen kann sondern, dass dein Sohn das entscheidet. Natürlich muss er dazu ebenfalls stabil sein. Such die neutrale Menschen, die dir das alles gegenüber dem Jugendamt bestätigen kann. Am besten die Ärzte. 

Es gibt Instrumente/Fragebögen/ähnliches womit festgestellt werden kann ob Kinder Zuhause misshandelt werden oder nicht. Wenn du sagst, dass du dich mit gutem Gewissen und mit all deiner Liebe um dein Kind gekümmert hast dann hast du nichts zu verlieren. Lass sie doch gucken kommen und selbst überzeugen, dass du eine gute Mutter bist. Dazu kann einmal ein Arzt ein Gutachten abgeben und natürlich das Jugendamt.

Du hast das Sorgerecht und du bist für die Sicherheit und das Wohlergehen deines Kindes verantwortlich. Der genetische Vater hat sich noch nicht als Vater bewiesen. Er hat nichts getan diesen Titel zu verdienen. Wenn er den Sohn sieht dann nur wenn du dabei bist.

Also aller wichtigste Regel: Immer einen kühlen Kopf bewahren. Du darfst nicht wie eine hysterische unkontrollierbare Frau wirken. Versuche keine Vorwürfe zu machen sondern sachlich zu bleiben bei allem was du sagst. Schreib dir die Sachen sonst auf, die du sagen möchtest.

Ich wünsche dir und deinem Sohn alles alles Gute

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Kommentar von konzato1
06.09.2016, 22:27

Der genetische Vater hat sich noch nicht als Vater bewiesen. Er hat nichts getan diesen Titel zu verdienen.

Äh doch. Mindestens einmal hat er... naja, das müssen wir jetzt nicht genauer erläutern.

Wenn er den Sohn sieht dann nur wenn du dabei bist.

Das sollte klar sein.

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Wenn sich der Erzeuger nie um dein (euer) Kind gekümmert hat, woher weiß denn dein Sohn, dass er "ein böser Mensch" ist? Er kennt ihn doch gar nicht, oder?

Könnte es unter Umständen sein, dass du deinem Kind gewisse Sachen erzählt hast, um ihn zu beeinflussen?

Besprich die ganze Sache mit dem behandelnden Psychologe / Psychater.

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Kommentar von annasophie1986
06.09.2016, 21:40

nein ich habe ihm nichts erzählt. ich bin neutral geblieben und ich habe auch nichts gegen die besuchsregeleung, aber mein sohn will ja nicht.

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Kommentar von Hugito
06.09.2016, 21:41

Vielleicht kommen die psychischen Probleme da her, dass das Kind keinen Kontakt zu seinem Vater haben durfte.

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Kommentar von huldave
06.09.2016, 22:22

Mit dieser Entscheidung ist dein Sohn überfordert. Siehst du ja, an den Auswirkungen

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Irgendwoher muss ja die Angst vor dem Erzeuger deines Sohnes kommen.

Wenn er diesen quasi nie gesehen hat, dann gibt es keinen Grund, Angst vor diesem zu haben. Es sei denn, da ist jemand, der ihm dauerhaft jene Dinge einredet.

Da liegt eben der Verdacht nahe, dass du deinem Sohn da Angst machst vor seinem leiblichen Vater.

Sofern der Erzeuger nichts allzu schlimmes getan hat, hat er auch ein Recht darauf, sein eigenes Fleisch und Blut zu sehen und Kontakt mit ihm zu haben.

Solange dein Sohn ihn nicht gesehen hat und ihn mal kennengelernt hat, kann er ja noch nicht wissen, ob er ihn leiden kann oder nicht.

Von daher finde ich es in Ordnung, dass der Vater erst einmal Kontakt zu deinem Sohn aufnehmen kann, um die Beziehung zwischen beiden mal zu beobachten und dann zu entscheiden, was das Beste für das Kind ist.

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Das Familiengericht wird nun den Umgang regeln.
Daran musst du dich halten.

In deinem eigenen Interesse nehme dir einen Anwalt, besonders deswegen, wie du die Situation beschreibst.
Das wird nicht so glatt gehen und natürlich wird man dein Verhalten hinterfragen

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Der "Erzeuger" ist sein Vater.

Vielleicht ist man beim Jugendamt der Meinung, dass es für das Kind gut ist, wenn es seinen Vater kennenlernt. Vielleicht ist es eine Chance für das Kind!

Vielleicht wären die psychischen Probleme nicht entstanden, wenn er regelmäßig mit seinem Vater zu tun hätte.

Es ist möglich, dass es deinem Sohn besser gehen wird, wenn er seinen Vater kennt oder sogar eine Beziehung zu ihm aufbauen kann.

Ich finde, du solltest das nicht verhindern.

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Vlt. kannst Du mal mit der Leitung reden.

Ich weiß nicht, wie es rechtlich aussieht. Aber ich würde mich auch mit aller Kraft gegen den Kontakt sträuben. Oder ihn nur in meinem Beisein erlauben.

Ich wünsche Dir viel Kraft.

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Kommentar von annasophie1986
06.09.2016, 21:43

er hat mich während der Schwangerschaft absichtlich erschrocken in der Hoffnung dass ich eine Fehlgeburt erleide, und ich verstehe nicht dass er ihn nun sehen will, zumal er mir damals mal damit gedroht hat das Kind wegzunehmen sodass ich mein Kind nie mehr wieder sehen werde.

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Vielleicht hat dein Sohn psychische Ängste, deinen Vater zu sehen (Obwohl er ihn nie gesehen hat)? Hilf ihn Angst zu mindern. Frag ihn, worauf er Angst hat. Oder er ist empfindlich und Schüchtern.

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Kommentar von annasophie1986
06.09.2016, 21:53

nein vor fremden hat er keine angst. aber er hat angst vor der Situation und dass der erzeuger ihn mitnimmt, was ich auch nicht so ganz verstehen kann. er sagt es ist doch ein fremder mann für ihn und er hat schon einen paa und das ist mein Lebensgefährte der kurz nach der Geburt bei uns ist.

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