Jobcenter will mich in eine Behindertenwerkstatt schicken und ich hätte dann kein Gehalt mehr - Wer hat Rat und was sind die. Vorteile und Nachteile?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Moonshine,

nicht gleich den Teufel an die Wand malen! Zum einen müsste ein Gutachten von dir durch einen Amtsarzt gemacht werden. Dieser stellt dann fest, ob du auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelbar bist oder nicht. Zum Anderen verdient man in einer WfbM durchaus etwas. Je nach Leistung. Menschen mit starken Beeinträchtigungen können natürlich nicht so starke Leistungen bringen wie weniger beeinträchtigte Menschen. Aber ist denn diese Debatte eigentlich tatsächlich notwendig? Seit wann hast du denn deine Diagnose und welche Therapie hast du zur Zeit? Es gibt verschiedene Antidepressiva die auch erst ab ca 4 Monate nach regelmäßiger Einnahme ihre eigentliche Wirkung entfalten und dennoch müssen es nicht die Richtigen sein und dein Arzt muss eine andere Sorte Antidepressiva versuchen, wenn es dir nach ca 6-8 Monaten noch nich besser geht. Zudem ist aber die psychologische Therapie parallel viel wichtiger mit evt. Verhaltenstherapie wegen der Angststörung. Soll ich dir mal was verraten. Vor 10 Jahren hab ich meine Ausbildung zum Heilerzieher gemacht, mein absoluter Traumberuf. Während der Ausbildung depressive Phasen wie die Neurologin damals sagte. Vor ca 6 Jahren der absolute Knall im Kopf... In der Schwangerschaft habe ich zwangsneurotische Handlungen (ca 9 Stunden TÄGLICH im Haus geputzt bis die Hände blutig waren vom Wasser und Putzmittel über Monate), aufgrund von Angststörungen (vor Körperausscheidung wie Schweiß, Kot, Urin usw. und deren Verteilung durch unhygienisches Verhalten anderer Leute). Ich hatte Angst raus zu gehen und irgendetwas zu berühren, bewusst schon gar nicht und unbewusst. Ich konnte nicht einkaufen, kein Geld vom Automaten holen, kein Einkaufswagen anfassen und Besuch ließ ich erst gar nicht ins Haus. Wenn ich und mein Partner bei seinen Eltern waren, stand duschen und Wäschewechsel an der Tagesordnung. Total paranoid putze ich jegliche Gegenstände wie z.B. Türklinke oder Lichtschalter die vor dem Duschen berührt wurden mehrmals hintereinander ab. Mein Herz raste und ich wollte das eigentlich nicht tun und heule dabei, aber der Zwang innerlich war zu groß, denn wenn ich es nicht getan hätte wäre ich vor Angst und Panik durchgedreht. Ich stellte mich einer Neurologin vor. Sie sah mich total verweint und meine aufgerissenen blutigen Hände. Sie meinte es gut und wollte mich aus der Situation nehmen und wies mich in einer Klinik ein (nicht geschlossen). Antidepressiva kam natürlich nicht in Frage, denn ich war schwanger. Nach ca 12 Wochen Klinikaufenthalt hat man mich entlassen, weil das KH zwar eine innere medizinische Station hatte, aber weder eine Gyn bzw. Entbindung, denn die wären 12 km entfernt im anderen KH. War es nach 12 Wochen besser? Nein! Warum hatte man mich entlassen? Aus Angst ich könnte mein Kind bekommen, obwohl es unrealistisch ist zu meinen es nicht zu schaffen 12 km mich mit Wehnen ins nächte KH zu bringen. Gut ich dachte hormonelle Umstellung nach der Entbindung würden alles wieder normalisieren. Nix da! 6 Monate danach immer noch nix besser. Da ich mein Kind gestillt habe auch 6 Monate nach Entbindung keine Antidepressiva. Vielleicht wäre es möglich gewesen, aber ich wollte das nicht. Später dann endlich...Antidepressiva. Ich voller Hoffnung...und nix. Mein Psychiater stellte mich mehrmals um und kombinierte auch...Erfolglos. Am Ende war er schon so weit, dass er zwei Antidepressiva kombinierte und ein Medikament gegen Schizophrenie (Wahnvorstellung) ich war ungelogen so hoch irgendwann eingestellt und nahm 12 Tabletten am Tag. Antidepressiva dämpfen aber nicht nur schlechte Gefühle...sondern alle. Ein Medikament kann kein Unterschied zwischen gute und schlechte Gefühle machen. Mein kleiner Junge hatte beim spielen ein Erfolgserlebnis und freute sich. Klar war ich stolz auf ihm, aber ich konnte es ihm nicht zeigen, weil ich es nicht fühlen konnte, aber ich wusste das ich ich mich freue. Für mich war klar...weg mit dem sch**ß Tabletten...natürlich mit Rücksprache. Irgendwann bekam ich von meiner Neurologin ein Attest in die Hand fürs Arbeitsamt. Ich sei nicht mehr in der Lage mein Beruf auszuüben. Ein Schock! 5 Jahre Ausbildung und dann das? Im Arbeitsamt dann das Gespräch, das Attest muss durch die Untersuchung vom Amtsarzt bestätigt werden. Und dann? Rente? AGL 1 oder 2? NEIN! Auf keinen Fall! Ich lehnte ab. Spezialisierte Kliniken haben oft sehr lange Wartezeiten und lange Therapien von 3 bis 6 Monate, aber ohne mein Kind. Kommt nicht in Frage! Wie soll eine Mama gesund werden ohne ihr Kind regelmäßig zu sehen? Gar nicht! also was tat ich? Ich stellte mich Stück für Stück meinen Ängsten. Ganz kleine Schritte und lobte mich für kleine Erfolge. An Misserfolgen oder schlechten Tagen nicht scheitern oder verzweifeln! Und heute? Ich arbeite in meinem Beruf und führe ein halbwegs normales Leben. Ich gehe einkaufen (wische mir aber noch den Griff ab), ich hole Geld vom Automaten (wische mir danach die Hände ab). Jede Krankheit braucht oft viel Zeit, um Besserung zu erlangen. Steck dir deine eigenen Ziele und rede mit deinem Arzt oder Therapeuten darüber. Sollte das Arbeitsamt dennoch ein Gutachten durch einen Amtsarzt inserieren, dann sei beruhigt. Amtsärzte sind meist keine Fachärzte und orientieren sich an Diagnosen und Einschätzungen von deinen Arzt. Psychische Erkrankungen, dessen Verlauf oder dessen Schweregrad lassen sich auch nicht durch eine Untersuchung beim Gutachter diagnostizieren. 

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und viel Kraft

Wenn du mit deiner jetzigen Arbeit Geld verdienst, und in der Behindertenwerkstatt gar nichts/weniger, dann ist es nicht rechtens, und du kannst Widerspruch einlegen.

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