Jobcenter fordert schriftliche Stellungnahme zur Einzahlung: Mutter/Sohn Haushaltsgemeinschaft - berechtigt?

9 Antworten

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Sag dem Jobcenter, dass du es ihr als Darlehen gegeben hast und du und deine Mutter, ihr setzt einen Darlehensvertrag auf und gebt den dem Jobcenter. Dann werden die Zahlungen auch nicht angerechnet.

Wenn Du Deiner Mutter Geld für Lebensmittel gegeben hast, warum hast Du es auf ihr Konto eingezahlt? Du hättest ihr das Geld stattdessen überweisen oder in bar geben können. Oder gleich Lebensmittel kaufen und ihr vorbeibringen.

Stammt das Geld tatsächlich von Dir? Hast Du es Deiner Mutter gegeben, damit sie ihr überzogenes Konto ausgleichen konnte, weil sie mehr Geld ausgibt, als sie zur Verfügung hat? Das läßt sich nachprüfen.

Wenn ihr jetzt zusammen wohnt und eine Bedarfsgemeinschaft bildet, hat Deine Mutter keinen Anspruch mehr auf ALG II, auch die Miete wird nicht mehr vom Amt bezahlt. Das nennt sich Leistungserschleichung und ist Betrug.

Giwalato

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Wir bilden keine Bedarfsgemeinschaft, sondern eine Haushaltsgemeinschaft - wir wohnen zusammen. Ich arbeite als Vollzeitangestellter.

Das Geld habe ich es ihr regelmäßig überwiesen - unter anderem, um ihr überzogenes Konto auszugleichen.

Es lässt sich nachweisen dass das Geld von mir kam.

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@quest667

Moment mal. Du bist kein Leistungsempfänger? Regelt das mit dem zusammenleben definitiv so, dass ihr keine Haushaltsgemeinschaft seid bzw es euch niemand nachweisen kann.

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@quest667

Deine Mutter hat durch Deinen Einzug in ihre Wohnung keinen Anspruch auf ALG II mehr. Denn solange Du bei ihr wohnst, seid ihr eine Haushaltsgemeinschaft, wie Du selbst sagst. Die Kosten für Wohnungsmiete, Wasser und Strom sind Deine Angelegenheit, mindestens anteilig.

Denn jeder Vollzeit Arbeitende ist für seinen Lebensunterhalt selbst zuständig.

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@hacklberry

Ich habe eine Vollzeitstelle und beziehe keine Leistungen vom Amt.

Wie soll das Zusammenleben geregelt werden, ohne dass jemand die Haushaltgemeinschaft nachweisen kann, wenn ich sonst keine weitere Adresse besitze ?

LG,

Rud

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@Giwalato

Deine Mutter hat durch Deinen Einzug in ihre Wohnung keinen Anspruch auf ALG II mehr

Das ist falsch.

Der FS würde, würde er selbst ALG II  bekommen, seine eigene BG bilden, da er Ü25 ist. 

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@beangato

Der FS arbeitet aber Vollzeit und ist wieder bei seiner Mutter eingezogen. Verwandte in gerader Linie sind einander zum Unterhalt verpflichtet.

Mit dem Einzug in die Wohnung steigen die laufenden Kosten, außerdem würde er die Miete nicht vom Amt bezahlt bekommen.

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War bei mir kein Problem. Miete wurde geteilt und das Amt zahlte meinen Teil. Allerdings hab ich keine HG angegeben sondern eine WG.

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Da sind definitiv zwei verschieden Sache

Zunächst mal weiss jeder der ALg 2 bekommt, dass man besser keine Überweisungen auf das Konto bekommt. Warum kannst du nicht einfach mal selber einkaufen gehen oder das Geld dafür in bar deiner Mutter in die Hand drücken.

Wie in so einem Fall das Jobcenter das handhabt - das weiss ich nicht, zukünftig keinesfalls Einzahlungen machen.

Ihr lebt zusammen nun, und da wird dein Gehalt mit angerechnet, das wird alles zusammen genommen bei ALG2 und ihr steht da wahrscheinlich schlechter da als jetzt. Das wird geprüft und da kommt ihr nicht drumherum das hat aber mit den Einzahlungen nichts zu tun.

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