Jobangebot vom Arbeitsamt ablehnen?

17 Antworten

Ausreden gelten nicht! Ihr Vater lebt auf Kosten den Allgemeinheit, es ist ihm also zuzumuten, jedezuzumutbarte Arbeit anzunehmen ... auch als Bauhelfer!

Sollten gesundheitliche Gründe vorliegen (die vom Hausarzt zu bescheinigen und der ARGE vorzulegen wären), wird die ARGE Ihren Vater innterhalb kürzester Zeit zum Vertrauensarzt (medizinischer Dienst) schicken; Ihr Vater bliebe nur dann verschont, wenn er beispielsweise nachweislich auf der Intensivstation läge! ... und diese Vertrausensärzte untersuchen bestimmt nicht sehr wohlwollend im Sinne Ihres Vaters!

Es bliebe nur eine Möglichkeit: Ihr Vater stellt sich beim Vorstellungsgespräch "dumm" an; sollte er nichts desto Trotz eingestellt werden, muss er eben während der Probezeit auf "dämlich" machen. Achtung: Dieses Spielchen kann sehr leicht nach hinten losgehen! Der ARBE muss beispielsweise auf einem Formular vom möglichen Arbeitgeber gemeldet werden, warum es beispielsweise zu keiner Einstellung kam ... und so manch ein Arbeitgeber ist da sehr ehrlich!

Wenn er gesundheitliche Probleme hat, soll er sich diese von seinem Hausarzt bestätigen lassen. Wahrscheinlich wird dies ein Amtsarzt überprüfen. Wenn der sein o.k. gibt, kann Dein Vater die Arbeit ablehnen, ohne finanzielle Einbußen befürchten zu müssen.

Er soll unter Androhung von Strafe eine Arbeit annehmen?ich dachte, Zwangsarbeit sei verboten?Vielleicht ist folgender Text hilfreich:

Ich bin ein Mensch. Derzeit erhalte ich Hartz4. Ich bin in einem System gefangen, welches mir nicht erlaubt, frei und unabhängig mein Leben zu führen. Und ich habe es satt. Ich habe es satt, von allen Seiten zu hören, ich sei ein „saufender, ewig vor der Glotze sitzender Sozialschmarotzer“, der zu faul wäre, arbeiten zu gehen und sich lieber auf Steuergeldern ausruhe. Was für jeden Hartz4-Empfänger zur Existenzsicherung an Steuergeldern fließt, dürfte ein Bruchteil von dem sein, was für die Rüstungsindustrie, die Rettung der Banken/Konzerne, die Überwachung der Bevölkerung oder die Gehälter der Politiker ausgegeben wird…für jene, die das System Hartz4 geschaffen haben, um das Volk auszubeuten, zu unterdrücken und sie zu Niedriglohnarbeiten zu zwingen. Und Dank der volksverhetzenden Hasspropaganda der Massenmedien wird aller Zorn auf jene umgelenkt, die von der Arbeitswelt ausgestoßen auf staatliche Hilfe angewiesen sind oder jene, die sich widersetzen, unter Androhung physischer Vernichtung jeder umweltzerstörerischen, unsinnigen, unterbezahlte Erwerbsarbeit nachzugehen. Und so schimpft ihr über mich, weil ich nicht länger dazu bereit bin, unnütze Ein-Euro-Jobs zu verrichten, mich von Zeitarbeitsfirmen herumschubsen zu lassen oder einer familienverachtenden Montagetätigkeit nachzugehen, die euch steuerlich nicht entlasten, stattdessen die Taschen einiger wenigen füllen würde! Und so lobt ihr jene, die aus falschem Stolz zu Dumpinglöhnen 50 Stunden die Woche arbeiten gehen und davon kaum leben können, deren Chefs händereibend und mit „Dollarzeichen in den Augen“ darüber triumphieren, jemanden Dummen gefunden zu haben, der es mit sich machen lässt. Jetzt höre ich viele Stimmen verlauten, eine solche Situation sei immer noch besser als Hartz4 in Anspruch zu nehmen…und so fügt man sich eben den schlechten Bedingungen, denn niemand möchte zur Gruppe der „Sozialschmarotzer“ gehören. Ich bin ein Mensch. Derzeit erhalte ich Hartz4. Und möchte euch folgendes wissen lassen: ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich besitze keinen Fernseher und habe noch nie so viel gearbeitet wie jetzt. Ich arbeite mit aller Kraft daran, dass die Würde jedes einzelnen Menschen endlich wieder geachtet wird!

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Wie kann ich Depression nachweisen?

Halllo leute,

Ich muss bis zum ende des Montas dem Jobcenter nachweisen können, dass ich depressiv bin, sonst werden meine Leistungen bis zu 100% gekürzt. Details muss ich nicht angeben, da meine frage nur ist wie man Depression nachweisen kann?

MfG

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Kann man auf eigenen Wunsch nicht sterben?

Ich lese manchmal von Leuten, denen geht es teilweise ähnlich wie mir und ich sehe einfach keinen Sinn mehr in meinen Leben. Ich habe niemanden, keiner kann mich leiden. Ich versuche mich täglich abzulenken, aber ich komme damit nicht klar. Außer 2 Familienangehörige habe ich absolut niemanden. Momentan habe ich auch keine Arbeit und wenn ich Arbeit habe, muss ich mir ständig anhören, dass ich zu langsam bin oder werde gemobbt. Ich habe Angst überhaupt noch jemanden anzusprechen. Schon überlegte ich, die Ärzte zutragen, ob die mich in Narkose umbringen. Dann bekomme ich wenigstens nichts mit,. Ich kann das Leben nicht mehr ertragen, dazu ist schon seit der 1. Klasse viel zu viel passiert. Ich bin über 25 und habe es wirklich satt mit meinen scheiß Leben.

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Widerspruchsverfahren gegen Bescheide des Jobcenters

Eine Freundin (wirklich!) hat kürzlich mehrere endgültige Bescheide aus einem Widerspruchsverfahren aus den Jahren 2011 und 2012 des Jobcenters mit sehr hohen Rückforderung (insgesamt ca. 3.000 €) erhalten.

In diesen Bescheiden wurden nachweislich Bezüge berechnet, die sie defintiv nicht erhalten hat, hier liegen ihr sogar Ablehnungsbescheide vor.

Damals lebte sie noch mit einem Lebensgefährten in einer gemeinsamen Wohnung, der während des Bezügezeitraums ein Einommen bezog. Meine Freundin gilt aber als "Vertretung der Bedarfsgemeinschaft", daher wurde imme rnur sie angeschrieben.

Nun will sie den Bescheiden widersprechen, da sie ihres Erachtens nach nicht korrekt sind. Das Jobcenter fordert nun aber eine Vollmacht des ehem. Lebensgefährten, dass auch er dem Widerspruch zustimmt. Er hat aber seinerseits selbst Bescheide im genannten Zeitraum ebenfalls mit einer Rückfoderung erhalten. In der Summe verlangt das Jobcenter fast 5.000 € zurück. Auch dieser Bescheid ist seiner Ansicht nach nicht korrekt, weshalb er selbst wiederspricht. Alerdings decken sich die Zeiträume nicht vollständig mit denen meiner Freundin.

Nun soll meine Freundin das Einverständnis für ihren Widerspruch vom Ex-Lebensgefährten einholen. Der weigert sich aber, da er weder ihre Bescheide kennt, noch eine Blankovollmacht unterzeichnen möchte. Aus diesem Grund kann der Widerspruch meiner Freundin nun aber nicht bearbeitet werden.

Frage: ist eigentlich meine Freundin verpflichtet die Vollmacht einzuholen, wenn das Jobcenter doch dem ehem. Lebensgefährten selbst Bescheide zustellt? Wie sieht das aus bei einer Bedarfsgemeinschaft, die nicht mehr exisitiert? Wer muss wem welche Vollmachten abverlangen und vorlegen?

Würde mich mal interessieren, da geht was ab, das geht eigentlich gar nicht mehr. Rechnerisch hat meine Freundin laut Bescheid mehr zurück zu zahlen, als sie nachweislich erhalten hat! Da wurden abgelehnte Anträge auf z. B. Kindergeldzuschuss, Fahrtkostenerstattung etc. angerechnet, also Geld, dass sie beantragt, aber nie bekommen hat. Und nun soll sie auch noch nachweisen, dass sie es NICHT bekommen hat.

Das kann doch alles nicht sein, dass sie nun 3.000 € zurück zahlen soll, weil ihr Ex sich weigert ihr eine Vollmacht aus zu stellen - UND weil das Jobcenter sie als Vertretung der bedarfsgemeinschaft anschreibt, aber dennoch eine Vollmacht des Ex von IHR verlangt. Dürfen die das eigentlich?

Und wenn es rechtens wäre, müsste der Lebensgefährte als damaliger Teil der Bedarfsgemeinschaft, nicht auch einen Teil davon bezahlen? Und wenn ja, welchen? Muss das nicht berechnet werden?

Noch zur Info: Meine Freundin hat auch 2 Kinder, der Ex ist nicht Vater dieser Kinder, sollte aber für deren Unterhalt aufkommen und sein Einkommen wurde lt. Jobcenter zum Haushaltseinkommen hinzu gerechnett, da der Vater nicht zahlte (Titel liegt vor, Gericht entschied aber, dass der Vater der Kinder nicht in Beugehaft zu nehmen ist, da er bereits 2 weitere eigene Kinder hat).

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Jobangebot vom Jobcenter - muss ich unter diesen umständen mich bewerben?

Ich habe einen Vermittlungsvorschlag vom Jobcenter für eien Zeitarbeitsfirma erhalten.

Ich kenne die Firma schon indirekt, ich hatte mich letztes Jahr bereits auf diese Stelle beworben ( die suchen immer dafür). Damals scheiterte es an folgendem: Das ganze läuft im Schichtdienst, alle zwei Wochen müsste ich bis mitten in der Nacht arbeiten. Die Stelle wäre in der nächsten großen Stadt, Fahrtzeit von 1 1/2 h würde ich ja problemlos mitmachen, aber als Frau um 2 Uhr nachts an irgendwelchen kleinen U-Bahnhöfen zu stehen - nein danke. Ich habe da echt - richtige - Angst vor. Ich habe kein Auto und andere Ausweichmöglichkeiten.

Kann man mich zu so einer Arbeit mithilfe von Sanktionen etc zwingen? Ich meine, das ist eine Frage der Sicherheit, kein "ich will nicht arbeiten". Bei früheren Arbeitszeiten, fände ich den Job sogar richtig gut. Verhandelbar sind die Schichten allerdings nicht.

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Kann das Jobcenter mich zwingen diesen Job anzunehmen?

Ich habe mich bei einer Bäckerei beworben als Teilzeit Verkäuferin. Kurz nachdem ich die Bewerbung abgeschickt hatte,hatte ich einen Termin beim Jobcenter um meine Eingliederungsvereinbarung festzulegen. Da hab ich gesagt dass ich mich da beworben hab. Die Dame meinte dann dass sie beim nächsten Termin wissen will was bei der Bewerbung raus kam.

Nun habe ich einen Anruf bekommen.Die Chefin der Bäckerei hat gesagt das sie mich nehmen würde aber die Teilzeitstelle ist schon weg.Es ist nur noch eine 400€ Stelle frei...so weit kein Problem.....aber die Stelle wäre in einer Filiale in rund 50km! Ich hab natürlich gefragt ob nichts anderes machbar wäre aber leider nicht. Also hab ich abgelehnt. Jetzt hab ich aber in zwei Wochen wieder einen Termin beim JC. Was sag ich da dann? Können die mich zwingen diese Stelle anzunehmen? Ich mein,das ist ja schon etwas irre für ne 400€ Stelle so weit zu fahren. Da hab ich ja mehr Spritkosten als Lohn.Ich dürfte ja nur 100€ behalten und davon müsste ich tanken....

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