Jim Knopf Lukas und die Lokomotive Magnete Perpetuum Mobile, physikalische Gesetze?

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6 Antworten

Mit einer Formel kann ich dienen:

|F›₂₁ = –|F›₁₂

Dabei ist |F›₁₂ die Kraft, die ein Körper B₁ auf einen anderen Körper B₁ ausübt, und genau so ist |F›₂₁ die Kraft, die B₂ auf B₁ aus. Der Magnet zieht also genauso magnetisch die Lok an wie umgekehrt. Die Idee des Perpetuummobils beruht darauf, dass nur der Magnet die Lok magnetisch anziehe und dabei von dieser mechanisch nach vorn geschoben werde. Das widerspricht aber dem Wechselwirkungsprinzip, das ich oben in die Formel gefasst habe.

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Ein Perpetuum mobile (lat. ‚sich ständig Bewegendes‘, Mehrzahl Perpetua mobilia) ist ein hypothetisches Gerät, das – einmal in Gang gesetzt – ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleibt und dabei – je nach zugrundegelegter Definition – möglicherweise auch noch Arbeit verrichtet. Wenn das „Perpetuum mobile“ Nutzenergie bereitstellen soll, ohne dass von außen Energie zugeführt wird, widerspricht das dem Energieerhaltungssatz. Bei makroskopischen Geräten auf der Erde verhindern unvermeidbare Energieabgaben (beispielsweise durch Reibung) auch schon ohne Nutzenergie-Entnahme einen ewigen Dauerbetrieb ohne Energiezufuhr.

Quelle: Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum\_mobile

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Weil Energie umgewandelt und nicht erzeugt wird. Irgendwo muss die Energie zum Fliegen ja herkommen.
Wie genau das Perpetuum Mobile bei Jim Knopf funktionierte, weiß ich nicht mehr.

LG SchönerElch

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Die Lok kann nicht fliegen, weil sie schwerer als Luft ist. In der Luft hätte sie auch keinen Antrieb, weil die Räder leer laufen würden. Was hälfe hier eine Formel?

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  Dies Teil 3 . Ach stell ich mich mal kurz vor; ich bin promovierter Physiker. Ich bin also prädestiniert für solche Fragen.

  Bitte nimm einmal deine Scheuklappen ab. Unser Deutschlehrer Dr. Hugo Meder

   " Der Hugo ist groß; der Hugo ist mächtig. Ein Hugo Meder ist 1.60 m "

   brachte uns bei, zwischen Form und Inhalt eines Satzes bzw. Textes zu unterscheiden.

   In welcher Form präsentiert sich dieser Fortsetzungsband " Jim Knopf und die Wilde 13 " ? Gehen wir mal kriminalistisch vor wie Sherlock Holmes; Spurensicherung.

  Bekanntlich ist der Mensch ein Augentier; was gleich als Erstes ins Auge springt, ist die grafische Skizze des " Perpetuummobil " ( So nennt es der Verfasser ) auf dem Einbanddeckel.

  Was will uns der Verfasser mit dieser Skizze sagen; wen will er erreichen oder ansprechen?

   Dann fällt mir ein Dokument in die Hand, das mich schon mit Elf ( Ich war noch nicht aufgeklärt; es war eben eine andere Zeit ) als anonymes pornografisches Schreiben empört

  " Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. "

   Der Form nach jeden Falls ist es das. Ein rosa Löschpapier ( = " Klopapier für Mädchen " ) beschmiert mit Füllertinte. Der Inhalt " Rezept Gugelhupf Marke Lummerland " )

   Gemeint: Mädchen sind sooo plöööd; die sind selbst zum Kuchen Backen zu doof. Nicht mal zum Fic ken sind sie zu gebrauchen ...

   Aber dieses Perpetuummobil steht doch im Zusammenhang mit einer Handlung. Lies halt selber nach; Jim & Lukas machen die Bekanntschaft der " Nixin " ( wie sie politisch korrekt heißen müsse ) " Sursulapitschi " ( Kein sehr origineller Name; in dem Comic ===> Fix & Foxy bekommt " Lupo " von der Nixe eine Schadenersatzforderung über 25 000 DM präsentiert, weil er " den Wasserspiegel zertrümmert " hat ...

   Sursu jeden Falls geleitet die beiden Freunde zum " Magnetberg " Effektiv stellt sich heraus, dass dort lauter magnetische ===> Monopole rumliegen. Aber auch wieder nicht; denn in der " ortodoxen " Alternativphysik wären ja Monopole Punktmagnete, von denen eine ( magnetische ) Coulombkraft ausgehen würde. Der Verfasser stellt sich das jetzt aber so vor wie bei einer Stromquelle. Wenn du Plus-und Minuspol miteinander  verbindest, kannst du ihr Energie entnehmen.

   Genau so hier; diese Monopole entfalten ihre magnetische Kraftwirkung erst, wenn du sie " leitend " miteinander verbindest ... Der Verfasser spricht auch nicht von Nord-und Südpol, sondern von " Tag-und Nachtkraft " Der Verdacht drängt sich auf, dass wir bereits tief in die Psychopatologie gerutscht sind.

   Der Höhepunkt wird eigentlich erreicht, als Jim & Lukas die beiden Pole des Magnetberges durch eine GASENTLADUNGSRÖHRE miteinander verbinden und auf diese Weise eine unerschöpfliche Energiequelle entdecken ...

   Was ist eigentlich Psychopatologie? Das Irreale eigentlich noch nicht; denn sonst  wären ja Rotkäppchen und ihre sieben Zwerge bereits krank ( was Viele unbesehen unterschreiben würden. )

  Aber wenn ich mir einen Gegenentwurf zur Wirklichkeit ausdenke. Dann müssen zwei Grundforderungen erfüllt sein.

   1) Der Romanheld muss in Beziehung treten zu anderen Figuren ( ist z.B, bei Asterix erfüllt; bei dem Perpetuummobil NICHT . )

   2) Die Grenzen auch der alternativen Welt müssen klar erkennbar sein

  " Der Zaubertrank verleiht Bärenkräfte; aber er macht NICHT unverwundbar. "

  Es gibt in der Psychiatrie eine Form von Verblödung, den ===> autismus ( in vielen Spielarten ) Die Kranken sind nicht oder nur eingeschränkt fähig, menschliche Gefühle wie Freude, Hass, Liebe oder Sehnsucht zu entwickeln. Autisten bauen ihre Beziehungen auf zu ( toten ) Objekten. Ganz offensichtlich denkt der Verfasser dieses Perpetuummobil übermäßig über die Konstruktion einer Maschine nach, weil er nicht begreift, dass ein romanautor einen Plot vorzulegen hat, wie Personen miteinander umgehen.

  Zum Vergleich H.G. Wells; die Zeitmaschine. Halte ich für Gelungen; von ihrer Konstruktion verrät uns Wells nur so viel, dass ein geistig gesunder Leser begreift, was man damit machen kann. Wells' Botschaft besteht aus Kulturpessimismus.

  Es folgt noch ein Teil 4 .

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Was jetzt?

warum dass Perpetuum Mobile nicht funktioniert weiß ich

Dann ist es ja gut, aber was soll dann die Frage:

> wenn mir einer von euch erklärt wieso das Physikalisch nicht
möglich ist,

Das "warum" verstehst Du, aber nicht das "wieso"? Das wiederum verstehe ich nicht.

Zur physikalischen Widerlegung des Lukas'schen Flugapparates:

1) actio = reactio

2) Mit der Kraft, mit der der Magnet an Emma zieht, zieht auch Emma am Magnet.

3) Beide Kräfte wirken auf den Balken, der den Magnet mit Emma verbindet. Beide Kräfte sind dem Betrag nach gleich und entgegengesetzt.

4) Der Balken leitet die Kräfte weiter. So wirkt auf Emma die Kraft nach vorne (vom Magnet angezogen) und nach hinten (vom Balken weitergeleitete Kraft, mit der Emma den Magnet anzieht)

5) Als Ergebnis herrscht am Magnet und an Emma Kräftegleichgewicht, nur der Balken wird gestaucht.

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