Kann mir einer bei Jim Knopf die Wechselwirkung erklären?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Die Idee des Perpetuummobils bei Jim Knopf und Lukas beruht darauf, dass nur der Magnet die Lok magnetisch anziehe (ohne selbst angezogen zu werden) und dabei von dieser mechanisch nach vorn geschoben werde (ohne selbst eine nach hinten gerichtete Kraft zu erfahren).

Das läuft aber außerhalb der lummerländischen Mechanik nicht, denn es widerspricht aber dem Wechselwirkungsprinzip, das sich als Formel wie folgt formulieren lässt:

(1) |F›₂₁ = –|F›₁₂

Dabei ist |F›₁₂ die Kraft, die ein Körper B₁ auf einen anderen Körper B₁ ausübt, und |F›₂₁ ist die von B₂ auf B₁ ausgeübte Kraft. Die Schreibweise bedeutet, dass es sich um Vektoren handelt. Beispielsweise könnte B₁ der Magnet und B₂ die Lok sein.

Das Gesamtsystem aus Magnet und Lok kann nur durch eine äußere Kraft beschleunigt werden, bzw. eine Kraft, die z.B. von der Lok auf die Erde als ganze ausgeübt wird.

Gleichung (1) ist äquivalent zum Impulserhaltungssatz

(2) |p›₁(t) + |p›₂(t) = |p›₁(t + dt) + |p›₂(t + dt),

der besagt, dass sich der Gesamtimpuls eines Systems nicht ändert, solange es nicht äußeren Käften unterliegt oder sich an einem äußeren Körper "abstoßen" kann.

Dort ist es keine Wechselwirkung, sondern eine einseitige Einwirkung.

Schau dir noch mal die Newtonschen Axiome an.

Was möchtest Du wissen?