Ist Selbstjustiz in manchen Situationen moralisch als auch ethisch vertretbar?

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6 Antworten

Sie ist in Einzelfällen sicherlich verständlich, aber grundsätzlich nicht vertretbar.

Es ist eine der Errungenschaften moderner Gesellschaften, daß die Selbstjustiz, die u.a. Lynchjustiz und Blutrache bedeutete, durch das staatliche Gewaltmonopol abgelöst wurde.
Und daß die Trennung von Judikative und Exekutive erreicht wurde.

 

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Diese Fragen haben wir oft im Werte und Normen Unterricht gehabt. Der Lehrer wird immer sagen nein, da er eine andere Meinung vertreten wird. Also ich bin der Meinung das es sowohl moralisch als auch ethisch vertretbar ist aber nur in klaren Fällen ( Zum Beispiel ein Mörder wurde dabei gefilmt wie er seine Tat begang). Entscheide selber wie du das empfindest, aber stehe zu deiner Meinung und begründe diese auch gut

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Wenn ich mir unser Rechtssystem anschaue, denke ich mir manchmal, mit Selbstjustiz wären wir besser dran. Es ist nämlich so, dass der mit dem besten Anwalt Recht bekommt und nicht derjenige, der nach den Prinzipien der Gerechtigkeit Recht bekommen sollte.

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Kommentar von nax11
09.02.2017, 22:37

Und bei der Selbstjustiz bekommt der mit den besten Waffen Recht?

Schon mal daran gedacht, daß z.B. ein Mordfall nicht sofort klar auf der Hand liegt? Oft werden Personen verdächtigt, die sich später als unschuldig erweisen! Im Falle von Selbstjustiz - weg damit!? - Später sagst du dann wohl: Sorry, Kollateralschaden!?

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In manchen Situationen kann ich den Gedanken an Selbstjustiz durchaus nachvollziehen. Wir leben aber in einem Rechtstaat, wo Selbstjustiz  nichts zu suchen hat und auch nicht geduldet werden kann.

Wie es hierzulande aussehen würde, wenn jeder das Recht selbst in die Hand nimmt und nach eigenem Rechtsempfinden Vergeltung übt, kann sich jeder  ausmalen.

Es ist auch aus meiner Sicht moralisch nicht vertretbar.

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Ich finde Selbstjustiz ist in manchen Situationen ein muss um das Opfer zu schützen bzw. sein Leben zu retten. Natürlich sind das Situationen die man wahrscheinlich nie erleben muss.

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Also ich weiß jetzt zwar nicht, ob du Christ bist, wenn ja möchte nicht dich an das fünfte Gebot erinnern "Du sollst nicht töten". Mord ist in der westlichen Welt nicht moralisch und nicht ethisch vertretbar, egal ob aus Willkür, Hass oder als Strafe. Es gib nichts unmenschlicheres als zu töten. Der Henker wäre ein genauso großer Unmensch wie der verurteilte Mörder, ebenso der der den Henker zum Mörder macht.

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Kommentar von Dackodil
09.02.2017, 22:07

Man muß ja nicht gleich umbringen, man kann ja erst mal ein bißchen verprügeln und mal leicht mit'm Baseballschläger am Kopf anklopfen.

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Kommentar von blackoutd4
09.02.2017, 22:16

Im Islam ist töten ebenfalls verboten, außer in bestimmen Situationen.

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Kommentar von Pitsstormy
10.02.2017, 09:54

Das genaue Wort im Hebräischen bedeutet "nicht morden" daher ist töten erlaubt, wenn ein Ammokläufer rumläuft und Menschen abschlachtet und du stehst daneben ohne ihn abzuknallen, ich glaube dann hast du ein Problem mit Gott.

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Kommentar von WestEnergy
10.02.2017, 16:50

Wie soll ich den Amokläufer "abknallen", wenn mich an Gesetze halte und nicht einfach so Waffen mit mir rum trage. Außerdem versucht man einen Attentäter außer Gefecht zu setzten, wenn ihn verletzt oder tötet, das ist keine Selbstjustiz.

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Kommentar von WestEnergy
10.02.2017, 16:51

*wenn man ihn

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