Ist meine Haarroutine okay so?

7 Antworten

Wie oft wäschst du denn deine Haare pro woche?
Das kokosöl in jeder 2. Woche finde ich gut. Shampoo und Spülung nach jeder Haarwäsche auch. Aber Kur würde ich nur 1× die woche machen oder abwechselnd kokosöl und kur (wochenweise). Nach dem waschen, also vor dem Föhnen evtl noch was Hitzschutz oder Haarmilch, aber das auch nicht jedes mal.
Ich finde es ist aber super so, mach einfach so wie es am besten für dich und deine haare ist:)

Ich zb. Benutze immer shampoo und Spülung. Und wenn meine haare sehr trocken sind an den spitzen vor der Wäsche haaröl in die haare, damit das dann ausgespült werden kann. Kur und sonstiges sind nicht so nötig bei mir und zu viel ist manchmal auch nicht so gut. .

Wenn Du sehr strapaziertes Haar hast, solltest Du die Haare erst einmal definitiv weniger strapazieren, denn strapaziertes Haar ist ja nicht von Natur aus so.

Den Wechsel zwischen der Alterrra und der Balea Spülung verstehe ich nicht so ganz, denn einserseits verwendest Du weniger bedenkliche Naturprodukte (Alterra), um sie dann zwischendruch doch immer wieder mit Chemie zu traktieren (Balea)   ....  das ergibt wenig Sinn.

Die Regenwald-Abholzung unterstützt Du mit 3 von 4 Produkten (Thema Palmöl) und ebenso wird sich dieser Hype um das Kokosöl bald ähnlich oder noch schlimmer auswirken.  Und das nur, weil sich Konsumenten/innen mit ihren Fragen zur Haar- und Körperpflege nicht an vernünftige Fachleute wenden, sodern wiederum nur über das Internet an Konsumenten/innen, die sich keinerlei Gedanken machen .. außer um sich selbst.

Ja ... Kokosöl ist gesund, aber das ist den Haaren egal, denn sie leben ja nicht und es ist zigmal vernünftiger für sich selbst, reines Kokosöl z.B. beim Braten zu verwenden  .... aber auch nicht völlig verschwenderisch.

Kokosöl ist ebenso wie Olivenöl ein recht schweres, stark fettendes Öl und für dei Haare sollten eher leichte Öle verwendet werden. Gerade für die Haarspitzen sind leichte, reine Naturöle wie Mandeöl, Macadamiaöl, Jojobaöl und Arganöl optimal geeignet und was gut für die Haarspitzen ist, ist auch gut für die Haare   ....  umgekehrt muss es nicht immer so seion.

Ansonsten hat sinnvolle, nachhaltige Haarpflege nebst korrektem Umgang mit den Haaren nicht primär und ausschließlich mit Produkten und deren Anwendung zu tun.

"Flintsch" hatte z.B. auch schon die Bürstenstriche angesprochen  ....  das ist normalerweise eine der Grundlagen der wirklichen Haarpflege, nur etwas in Vergessenheit geraten, seitdem Menschen denken, Shampoos und Haarspülungen wären die Haarpflege schlechthin und man lieber sich einen ganzen "Fuhrpark" an Produkten züchtet, als sich eben mit Haarpflege und dem Umgang mit Haaren zu befassen.

Die Anleitung zu den Bürstenstrichen findest Du ebenso in meinen bisherigen Antworten zum Thema Spliss wie einen allgemeinen Leitfaden rund um das Thema Haarpflege.     Es hilft ja z.B. auch nicht, wenn Du einerseits ein Naturshampoo verwendest, es dann z.B. aber komplett in die Haare gibst und auch die Haarlängen aktiv durchshampoonierst  ... u.s.w.

Die richtige Haarpflege beginnt schon vor dem Waschen. Verwende vor der Haarwäsche eine Bürste mit reinen Wildschweinborsten. Halte dich an die alte Regel und bürste das Haar 100x. Dadurch werden Talg und sonstige Ablagerungen von der Kopfhaut gelöst und lassen sich besser auswaschen. Zudem bringst du wieder Glanz ins Haar, was du mit Kunststoff- und Drahtbürsten nicht erreichst.

Nach der Wäsche kannst du noch Haarwasser gegen trockenes, strapaziertes Haar verwenden, wenn das Haar noch handtuchfeucht ist.

Wenn du Gel verwendest, schmeiss das Zeug weg und nimm Haarcreme. Diese verklebt das Haar nicht und ist, im Gegensatz zu Gel, nicht zu sehen.


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