Ist Mathematik Physik und Chemie auf Lehramt gut?

5 Antworten

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  1. Können ja, empfehlenswert nein. Zwei der drei Fächer sind schon arbeitsaufwandsmäßig viel. Wir alle sind mit großen Enthusiasmus in unser Studium gestartet, haben aber gemerkt, dass wir uns der lieben Gesundheit willen ein wenig bremsen müssen.

  2. In Mathematik und Physik zeichnet, nach Aussage eines mit mir befreundeten Mitarbeiters am Lehrstuhl für mathematische Didaktik an der LMU, einen guten Lehrer in Mathematik (in Physik ist es m.E. nicht anders) v.a. die Fachkompetenz aus. Inkompetente Mathe-Lehrer gibt es, und das sind genau diejenigen, die die Freude der Schüler am fach verderben.

  3. Gutes Abitur ist für die genanntn Studienfächer meistens keine zwingende Voraussetzung, allerdings solltest du in den von dir angestrebten Unterrihctsfächern gut sein. Zumindest in Mathematik und Physik (Physik hat als normales wissenschaftliches Studium meistens keinen NC) siebt das Studium in den ersten paar Semestern von alleine aus.

  4. Nein. Für das Studium auf Lehramt an einer Universität ist die allgemeine Hochschulreife zumindest in Bayern Voraussetzung. Wie das in NDS (=Niedersachsen?) aussieht, weiß ich nicht. Das entnimmst du bitte den einschlägigen Prüfungsordnungen, die das Bundesland über das Ministerium für Bildung und Kultus (auf Landesebene) herausgibt.

  5. Lehramt Gymnasium dauert 9-10Semester, wobei sich, in Abhängigkeit vom Studierenden, die Studienzeit auch um 2-3 Semster verlängern kann. Nach den genannten 9-10 Semestern wird das 1. Staatsexamen abgelegt. Danach ist man Referendar, d.h., Beamterau f Widerruf, nach bayrischem Recht. Nach den (2?) Jahren Referendariat, welches größtenteils aus praktischem Unterricht an der Schule besteht, folgt das zweite, praktischer ausgerichtete Examen. Danach hat man die volle Lehrbefähigung und kann, nachdem man sich erfolgreich bewirbn hat, eine Stelle als Lehrer antreten (und verbeamtet werden).

  6. s. 5..

VG, dongodongo.

Mathe-Physik ist eine gängige Kombi. Mathe Chemie ist sehr hart, da der Überlapp zwischen beiden Fächern sehr viel kleiner ist. Und Chemie ist allein schon recht hart, da viele lange Praktika zu machen sind, neben dem normalen Studienbetrieb.

Du solltest Dich ersteinmal fragen, was für eine Lehrerin Du werden möchtest. GS/HS, Real oder Gym? Das zeigt sich dann alles nach dem Abitur. Die fachlichen Anforderungen für GS/HS sowie Real sind merklich niedriger als für Gymnasiallehrer. Aber pädagogisch hat jede Schulart ihre eigenen Herausforderungen.

Die meisten Leute gehen bei ihrer Wahl nach der Bezahlung und versuchen Gym-Lehrer zu werden. Dort musst Du je nach Bundesland ungefähr 2/3 bis 3/4 zweier Master-Studiengänge absolvieren. Also viel Holz und Überlapp ist wichtig, damit das schaffbar wird.

GS/HS, Real oder Gym

Gym

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@15LenaM

...und warum bist Du Dir jetzt so sicher, dass es Gym sein soll?

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Physik und Chemie ist nicht überall kompatibel. Aber drei Fächer sind eh zu viel.

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