Ist man als Kontoinhaber verpflichtet, ein inaktives Konto regelmäßig zu kontrollieren?

5 Antworten

aber das hätte dir doch eigentlich auffallen müssen, denn jede bank sendet dir kontoauszüge alle 3 monate zu, wenn du selbst in den monaten keine geholt hast. hast du es versäumt, das gleich zu widersprechen, wie andere schon sagen, läuft die widerspruchsfrist ab, hast du es damit zwangsweise anerkannt und musst die kosten leider auch tragen.

Das ist nicht korrekt, dass JEDE Bank Kontoauszüge versendet. Ich bin Kunde bei vier verschiedenen Banken. Keine versendet Kontoauszüge. Das müssen sie auch nicht. Dazu sind sie nicht verpflichtet. Die Bank ist lediglich verpflichtet, dem Kunden die Möglichkeit zur Kontostandskontrolle zu geben. Wie sie das macht, bleibt ihr überlassen. Das kann sie per Versand von Kontoauszügen machen, aber auch per Mailversand oder einfach nur, in dem sie dem Kunden die Möglichkeit bietet, online selbst den Stand abzufragen. Es kommt immer darauf an, was vertraglich vereinbart ist.

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@kosy3

Siehe oben: Vereinbart waren Online-Kontoauszüge und deren postalische Zusendung nach 6 Monaten, sofern sie nicht schon vorher abgerufen worden sind.

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Ich habe mehrere Konten bei verschiedenen Banken und lese mir beim Abschluss eines neuen Kontovertrages die AGB immer (!) vollständig (!) durch. Daher erinnere ich mich an den immer selben Passus mit dem sinngemäßen Inhalt.

"Der Kontoinhaber ist verpflichtet, regelmäßig (Frist von ...) zu kontrollieren und Falschbuchungen unverzüglich zu melden. Ansonsten gehen Falschbuchungen automatisch zu Lasten des Kontoinhabers."

Da ich diesen Passus bisher in allen AGBs gefunden habe, nehme ich mal stark an, dass dieser nicht sittenwidrig ist und juristisch einwandfrei. In Bank-ABGs finde ich aber noch ganz andere Passi, die ich noch viel bedenklicher finde. Aber als Kunde ist man machtlos. Die AGBs sind bei allen Banken ziemlich identisch.

Du liest dir die AGB immer und vollständig durch? Das kann ich kaum glauben... Gut, bei einem Konto kann man das machen, aber bei mehreren? Ich lese an sich sehr gern, aber es gibt wirklich spannendere Lektüre, als auf 80 Seiten erklärt zu bekommen, wie eine Überweisung ausgeführt wird...

Und nein, der von dir zitierte Passus findet sich NICHT in den AGB der Bank, um die es mir geht. Ich habe mich nämlich nämlich mittlerweile durch alle 80 Seiten gequält...

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@Plasmaspender

Wenn dem so ist, warum verwendest du deine Schreibwut nicht dafür, deine Bank anzuschreiben und zu verlangen die Buchungen rückgängig zu machen bzw. Stellung zu beziehen, anstatt deinen Ärger mit uns schriftlich auszutragen?

Vielleicht sind wir Kunden bei unterschiedlichen Banken. Ich lese mir ALLES durch, was ich unterschreibe (auch wenn's Tage dauert) und weiß, dass erwähnte Passi zumindest in den AGB meiner Bank zu finden sind bzw. dort ein Verweis auf weitergehende Regelungen zu finden ist, in dem weitere Kundenpflichten festgelegt sind.

Wenn das bei deiner Bank nicht so ist, ist deine Frage ja bereits beantwortet: Nein, DU bist nicht zur Kontrolle verpflichtet. Ich bin's jedenfalls.

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@kosy3

Schreibwut? Ich schreibe nicht ansatzweise so viel wie du...

Was bist du so empfindlich? Ich hab dir nichts getan, ich habe nur meine Meinung geäußert.

Und wo trage ich denn bitte meinen Ärger mit euch aus? Ich wollte lediglich die Meinungen anderer Leute zu dem Sachverhalt wissen, daher hab ich die Frage hier gestellt, während ich mich parallel dazu mit den AGB auseinander gesetzt habe. Und die Bank habe ich natürlich auch gleich angeschrieben (steht auch oben in der Eingangsfrage).

Vielmehr seid es ALinkToThePast und du, die hier ihre Privatfehden "schriftlich austragen".

Aber dennoch - danke deine für deine Beiträge.

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Du hast mit der Bank einen VERTRAG geschlossen.

Wie bei jedem Vertrag gilt: Die Vertragsparteien haben sich an die Vertragsbedingungen zu halten. Wenn die Bank dir vertragswidrig Gebühren berechnet hat, wird sie damit nicht durchkommen - es sei denn, Du hast irgendwelche Einspruchsfristen verpasst, dann hast Du die Konsequenzen zu tragen.

Der Haken ist aber folgender: Die Bank berechnet nicht rechtswidrig Gebühren, sondern darf das, wenn das Konto überzogen ist. Selbst wenn der Saldo auf einer Falschbuchung fußt. Die Banken haben beim Gesetzgeber sich durchsetzen können, dass Falschbuchungen stets zu Lasten des Kontoinhabers gehen, wenn dieser die Falschbuchung nicht unverzüglich anzeigt. Das ist leider deutsches Gesetz.

Ein Hoch auf die Bankenlobby! (Ironie)

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@kosy3

@ koy3:

Das Konto wurde erst dadurch überzogen, DASS die Bank ungerechtfertigte (Kontoführungs-)Gebühren erhoben hat.

Aber was heißt denn "unverzüglich"? Welchen Zeitraum impliziert das? Denn ich könnte jetzt damit argumentieren, dass ich die Falschbuchungen unverzüglich, nachdem ich davon in Kenntnis gesetzt wurde (d. h. nachdem ich das Schreiben erhielt), angezeigt habe...

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@Plasmaspender
  1. Wenn der Gebührenanzug wirklich ungerechtfertigt war, dann reklamiere das doch bei der Bank. Sie wird dir ihre Sicht der Dinge dann darlegen. Daher muss zunächst einmal geklärt werden, ob die Abbuchung tatsächlich "ungerechtfertigt" war oder ob das nur DEINE Sichtweise ist.

  2. Noch einmal: Banken und Gesetzgeber gestehen den Banken Falschbuchungen zu ("Das kann bei zig Millionen Buchungen pro Tage schon mal passieren."). Daher hat der Kunde die Pflicht darauf hinzuweisen.

  3. Ich weiß nicht, wie die Frist im einzelnen und konkreten Fall ist. Auch noch einmal: Am besten Vertrag und AGB deines Kreditinstitutes durchlesen.

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@ Holgi

Ja, die Gebühren sind vertragswidrig. Und ja, ich habe die Einspruchsfristen verpasst. Daher meine Frage: Werden die Gebühren durch den verspäteten Einspruch legitimiert?

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@Plasmaspender

Ganz wichtig: Ist die "Vertragswidrigkeit" unstrittig oder lediglich die Ansichtssache einer Partei? D. h., steht juristisch bereits Vertragsbruch fest? Ich bezweifle das. Wenn aber doch, sind nach meiner Erfahrung Banken sehr kulant.

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@Plasmaspender

Legitimiert vermutlich nicht, dennoch muss das nicht heißen, dass die Bank keinen Anspruch erhebt. Ich würde, wenn man sich dort trotz Schilderung der Sachlage und Unstrittigkeit über die Vertragswidrigkeit der Gebührenerhebung nicht kulant zeigt, auf jeden Fall einen Anwalt einschalten und der Bank mitteilen, dass solches Gebaren - gerade im Moment - nicht gut ankommt und sich in der Presse gar nicht gut macht, "rechtmäßig" hin oder her. Man kann bei solchen Aktionen ja fast schon Vorsatz mutmaßen

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