Ist „Gender“ dumm?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Stimmt nicht 40%
42 40%
Du machst zu viele umfragen 20%
Stimmt 0%
Heil dem feminazismus 0%

8 Antworten

Stimmt nicht
Gender ist das Rollenbild.

Gender ist die eigene Geschlechtsidentität (Was bin ich?). Das Rollenbild ist quasi ein Filter, der zwischen unserer Identität und unserer Präsentation liegt. Und damit auch zwischen unserer tatsächlichen Identität und der Wahrnehmung unserer Identität.

MtF Transgender sind Frauen ("Gender") mit männlicher Biologie ("Sex"), die durch das indoktrinierte Rollenbild lange Zeit gezwungen wurden, sich so zu verhalten ("Präsentation"), wie die Gesellschaft es von ihnen erwartet.

Da der "Filter", das jeweilige Rollenmodell, indoktriniert wurde, ist er uns überhaupt nicht bewußt und deshalb sehen wir und andere von uns im Normalfall nur das, was nach dem Filter übrigbleibt. Das "soziale Geschlecht" ist also die Kombination aus Gender und Rollenmodell. Es sind aber eben zwei getrennte Aspekte, die man auch getrennt betrachten muss.

Da das Rollenmodell auf Basis des biologischen Körpers zugewiesen wurde und nicht auf Basis der Identität, passt es bei transidenten Menschen nicht. Sie legen es daher ab und nehmen dafür das zu ihrer Identität passende Rollenmodell an.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst nonbinary, queer, pan, crossdresser
Stimmt nicht

Einfach mal ohne groß Ahnung davon zu haben wissenschaftliche Ergebnisse in Abrede stellen und damit einen kompletten Wissenschaftszweig delegitimieren. Da leidet wohl jemand an Selbstüberschätzung.

Es gibt überhaupt keinen Rollenzwang, das Gegenteil ist doch der Fall. Es geht darum den Unterschied zwischen biologischem Geschlecht und eben dem wie wir uns fühlen/verhalten zu unterschieiden, denn dies geht zum Großteil auf unsere Gesellschaft/ Sozialisation zurück. Überlasse doch jedem selbst was er/sie/* ist.
Niemand nimmt dir was weg oder schadet dir. Ja, es ist vielleicht nicht mehr alles so eindeutig, aber auch ohne Genderapsekt ist jeder Mensch individuell unterschiedlich und hat auch verdient nicht in irgendwelchem Schubladen gesteckt zu werden.

Stimmt nicht

Die Auswahlmöglichkeiten deiner Umfrage lässt mich ehrlich gesagt an die Ernsthaftigkeit dieser Frage zweifeln.

Wie du schon angemerkt hast, ist Gender das soziale Geschlecht und somit jegliche Geschlechterklischees.

Geschlechterklischees werden von klein auf uns eingetrichtert. Mädchen sind so, Jungs sind so und wer sich anders verhält ist keine richtige Frau oder kein richtiger Mann.

Blöderweise lassen sich Menschen nur ungern in Schubladen pressen und es leiden dann auch Menschen darunter, die allerdings mit ihrem biologischen Geschlecht zufrieden und im Grunde nicht damit hadern.

Gender befreit Menschen aus Schubladen. Es sind Geschlechterrollen, die uns in Schubladen pressen.

gender = geschlechterrollen.

wenn du sagst du bist weiblich wegen deinem Körper, kann man dagegen nix sagen, egal wie „männlich“ du dich verhältst, dein biologisches Geschlecht ändert sich nicht.

wenn man sagt man ist vom sozialen Geschlecht her weiblich, sagt man, dass man sich verhält wie eine typische Frau in dieser Gesellschaft.

im Idealfall würden Menschen einfach aufhören sich durch etwas derart lächerliches wie Geschlecht zu identifizieren, das ist sowieso nur für Paarung notwendig.

sag statt „ich bin weiblich“ lieber „ich spreche 5 sprachen“ oder „ich male wie van Gogh (qualitativ)“ oder „ich kann Klavier spielen wie Beethoven“

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@SacreVacheSacre

Aber dein Beitrag spiegelt nicht die Gesellschaft wieder. 

In unserer Gesellschaft wird schwul beispielsweise immer noch als Schimpfwort verwendet, weil es als unmännlich angesehen wird. Dabei sind homosexuelle Männer eindeutig in der Biologie männlich. Dennoch wird ihnen die Männlichkeit aberkannt. 

Das war nur ein Beispiel.

Du vergisst bei deinem Beitrag die Erziehung und die gesellschaftliche Zwänge sich seinem biologischen Geschlecht entsprechend zu benehmen.

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@catchan

Man kann sich seinem biologischen Geschlecht entsprechend nicht benehmen. Das biologische Geschlecht gibt dir den Körper, nicht das Verhalten. Das Verhalten ist individuell.

das mit schwul als Schimpfwort ist glaube ich meistens kein richtiges Schimpfwort. Ich, als Gymnasiast gegen Ende meiner schullaufbahn komme öfters über dieses Wort als Schimpfwort, aber keiner von denen, die es verwenden, sind homophob. Es ist einfach ein klangtechnisch schönes Wort.

und vielleicht würde die Gesellschaft sich ändern, wenn man annimmt, dass jeder Mensch anders ist, anstatt anderen Menschen einfach ein anderes Wort zu geben. Es verschiebt das Problem nur sozusagen

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@SacreVacheSacre

Dennoch erwartet die Gesellschaft, dass du dich entsprechend deines biologischen Geschlechts verhältst.

Du kannst nicht einfach als Ausgangspunkt den derzeitigen gesellschaftlichen Standpunkt verleugnen.

Übrigens ist jeder, der schwul als Schimpfwort verwendet sexistisch und homophob. Schwul ist eine Bezeichnung für homosexuelle Männer. Wer diese Bezeichnung als Schimpfwort ansieht, hat eindeutig ein Problem mit homosexuellen Männern.

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@catchan

die Gesellschaft erwartet, dass man einem rollenbild entspricht. Es wird gesagt, dass es zum biologischen G gehört, tut es aber nicht, denn es ist das sozialen Verhalten. Das zählt zum sozialen Geschlecht. Man kann sich nicht einem biologischen Geschlecht entsprechend benehmen, das biologische Geschlecht ist der Körper. Darum BIOLOGISCH.

der derzeitliche gesellschaftliche standpunkt ist ziemlich offen in Richtung Gender etc. Bis auf relativ wenige konservative, aber es ist allgemein gesellschaftlich anerkannt.

ist jeder Rapper, der das Wort „ne*er“ verwendet rassistisch? Auch wenn er selbst schwarz ist? Nur weil das Wort vom lateinischen komm und wortwörtlich „schwarz“ bedeutet?

Und wie gesagt: es ist weniger ein tatsächliches Schimpfwort, als ein scherzhaft verwendetes Wort. Keiner (von denen die ich kenne) ist wirklich Homophob. Weißt du überhaupt, was Homophob bedeutet? Homo- für homosexuelle und -phob für Angst. Wortwörtlich Angst vor schwulen. Die Bezeichnung ist meiner Meinung nach ziemlich dumm, aber egal.

der Chemie Professor ist schwul zb. Und die, die „schwul“ als „Schimpfwort“ verwenden, mögen ihn trotzdem (und haben keine Angst vor ihm). Obwohl JEDER weiß, dass er schwul ist. Wie können die homophob sein, wenn sie einen schwulen mögen?

es ist genauso wie nazi Witze - keiner findet es wirklich lustig was da passiert ist, es ist einfach ein Witz. Den versteht man nur, wenn man (schwarzen) Humor hat und nicht alles zu ernst nimmt.

(abgesehen davon: es ist besser über etwas zu lachen, als es totzuschweigen)

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@SacreVacheSacre

Als Homophobie wird hierzulande die Diskriminierung und Ausgrenzung der LGTB-Gemeinde bezeichnet. Es ist auf einer Linie mit Begriffen wie Rassismus und Sexismus. So ist es auch in Wikipedia vermerkt.

Homophobie kann sich in vielen Dingen äußern. Zum Beispiel darin, dass man einen Menschen mag, OBWOHL man weiß, dass diese homosexuell ist.

Das Wort Ne ger bezeichnet im deutschen einen Diener, schon fast einen Sklaven, der alles für einen machen muss. Daher ist das Wort per se rassistisch, denn es stempelt alle mit schwarzer Hautfarbe zu Dienern herab.

Auch wenn man schwarze Haut hat, kann man dennoch rassistisches von sich geben. Gerade in Rap und HipHop-Texten finden sich viele rassistische, sexistische und homophobe Äußerungen.

Wortwahl kann sehr bezeichnend sein, denn sie kann einen überführen. Auch die Art der Witze, die man macht, ist sehr bezeichnend. Humor kann eben durchaus eine Waffe sein. Eine Waffe, mit der man beispielsweise eine Krankheit klein macht, damit man sie besser besiegen kann. Aber genauso gut kann Humor als Waffe gegen Menschen, um sie zu erniedrigen und ihrer Würde zu berauben.

Über welche Witze du lachst, entblößt nur welchen Charakter du hast.

Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass du in vielen Fällen das Gender nicht vom biologischen Geschlecht unterscheiden kannst. Im Bereich der weiblichen Sexualität kannst du beispielsweise viel Käse lesen, der biologisch bereits widerlegt ist. Dennoch wiederholen die Leute, dass das biologische Tatsachen sind.

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@catchan

WTF? XD das ist so lächerlich.

schön, dass du Wikipedia verwenden kannst, um homophobie zu definieren.

das „obwohl“ hat in dem Fall bedeutet, dass man offensichtlich nicht Homophob ist, wenn man eine schwule Person mag. Das ist eine lächerliche Interpretation deinerseits, dass du das „obwohl“ als ein „schwule sind schlecht, trotzdem mag man ihn“ siehst. Vor allem weil ich versucht habe dir zu erklären, dass keiner von denen, die ich kenne, die ihn mögen, irgendein Problem mit homosexualität haben.

schön. Es kommt vom lateinischen und bedeutet wortwörtlich schwarz. Womit es dann in Zusammenhang gebracht wurde hat damit nichts zu tun und sollte finde ich auch nicht ein Wort für immer verderben sozusagen. Das Wort „ne*er“ ist nicht per se rassistisch, du machst es rassistisch, indem du es nur mit der Sklaverei und Unterdrückung von schwarzen (in Amerika) assoziierst.

und ich hab nicht gesagt, dass schwarze nicht rassistisch sein können, sondern dass schwarze Rapper Wörter wie „ne*er“ verwenden. Die sind ja wohl nicht gegen sich selbst rassistisch oder? Oder sind alle schwarzen Rapper masochisten, die gerne Sklaven wären?

ich hab nicht gesagt, über welche Witze ICH lache. Ich habe gesagt, dass solche Witze kein Zeichen von homophobie, Rassismus etc sind, sondern ein Zeichen von einer speziellen Art Humor.

Ich persönlich finde es besser hitler und seine Taten ins lächerliche zu ziehen, als genau das zu tun, was er wollte, nämlich ihn anzuerkennen. Hitler wollte Einfluss auf die ganze Welt haben (auf eine andere weise, aber egal) und wenn man 100e von Jahren nach seinem Tod weiterhin drüber schweigt, was er getan hat, gibt man ihm den Einfluss auf die ganze Welt. Stell dir vor ein jude würde über hitler lachen, welches Bild vermittelt das? Im Vergleich dazu, was ist wenn ein jude Angst vor hitler hat? Ersteres ist das genaue Gegenteil von dem, was hitler wollte, letzteres ist genau das, was er wollte. Humor ist eine gute Methode um mit Dingen umzugehen, meiner Meinung nach.

der letzte Absatz ist eine unbegründete Anschuldigung basierend auf irgendwelchen Vorurteilen. Respekt: du bist geistig auf einem Niveau mit rassisten und sexisten, während du behauptest das Gegenteil zu sein.

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@SacreVacheSacre

Es tut weh mit jemanden diskutieren zu müssen, der im Grunde das Thema nicht kennt und die deutsche Sprache so verdreht, bis es ihm in den Kram passt.

Lies Wikipedia zu Homophobie. Homophobie wird da so definiert wie ich es verwende.

Lies auch mal, was zu deinem Beispielwort geschrieben steht. Ne ger wird mit der Sklaverei in Verbindung gebracht und ist ein Schimpfwort. Der Versuch daran zu rütteln ist lächerlich.

Wie kann man nur eine Diskussion über ein gesellschaftliches Thema anstreben und dann die Augen fest zu machen wie die Gesellschaft ist?

Es gibt Leute aus diskriminierten Gruppen, die sich immer wieder für die Fortsetzung der Diskriminierung eingesetzt haben.

Nimm doch nur mal Milo, der trotz seiner Homosexualität für Breitbart gearbeitet. Das Paradebeispiel dafür.

Ich habe einen Bericht gelesen, dass Juden in Deutschland wieder Angst haben. Weil Antisemitismus wieder erstarkt ist, der die Zeit eben mit fragwürdigen „ Witzen“ überdauert hat.

Humor kann zu einer Waffe werden, mit der man andere Menschen erniedrigt und entwürdigt. Paradebeispiel hierfür ist der Herrenwitz. Der dient auch nur dazu, Frauen klein zu halten.

Homophobie, Rassismus und Sexismus fängt nicht erst dann an, wenn man Leute aus dieser Gruppe zusammenschlägt. Schon viel früher.

Ich zitiere mal eine Feministin: Das Problem ist nicht, dass Ich überall Sexismus sehe. Das Problem ist, dass du es nicht siehst.

Das lässt sich auch beliebig gerne auf Homophobie und Rassismus übertragen.

Gender wird zur Aufklärung beitragen.

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@catchan

lies dir die „frage“ nochmal genau durch bezüglich gender.

wenn du nehmen wir mal an sagst, dass dein soziales Geschlecht männlich ist, nicht weiblich. Was ändert das?

zu dem Rest sag ich nichts mehr, denn

1) behauptest du meine Motive für Handlungen besser zu kennen als ich, was schlichtweg lächerlich ist

2) führt es sowieso zu nix

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@SacreVacheSacre

Es hilft alles nichts, wenn du Soziologie und Entwicklungspsychologie nicht berücksichtigst, ja sogar komplett ausblendest und ignorierst.

Informiere dich mal richtig zum Thema und lass dich auch in Zukunft aufklären. Ich habe versucht das alles zu erklären. Offenbar willst du nicht verstehen.

Dein erster Gedankenfehler ist, dass du tatsächlich annimmst, dass man sich sein soziales Geschlecht aussuchen kann.

Der Druck irgendwelche Geschlechterrollen erfüllen zu müssen, wandelt sich um in Leid. Er führt dazu, dass Frauen sexuell belästigt werden und dass Männer früher sterben.

https://www.tagesspiegel.de/politik/maennliches-selbstbild-in-der-krise-maenner-finden-kein-ventil-fuer-ihre-emotionen/20483596-2.html

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@catchan

wen Du schon mit Psychologie kommst: kennst du den Halo Effekt? (Wenn nicht Google). Alles was du hier von mir behauptest, trifft nicht zu. Ich habe nie gesagt, dass man im falschen Körper geboren sein kann oÄ.

was ich hingegen behaupte ist, dass es sinnvoller ist nicht eine begrenzte Anzahl an Labeln zu erfinden, die man Leuten, die sich keinem der Label richtig zugehörig fühlen, aufzwingt.

ich hab mal ein YT Video gesehen von Evan Edinger, wo er über seine sexualität geredet hat. Er meinte, dass er am ehesten dem xyz entspricht, sich dem aber auch nicht ganz zugehörig fühlt. Darum denke ich, dass es sinnvoller wäre Leuten beizubringen, dass man sich verhalten kann, wie man Will, egal ob man Mann oder Frau (körperlich, falls das nicht klar war) ist, anstatt dann ein „soziales Geschlecht“ aufgezwungen zu bekommen.

ich persönlich identifiziere mich auch nicht über mein Geschlecht und verhalte mich auch nicht in jeder Hinsicht so, wie es für das Geschlecht typisch wäre. Und ich will keine „geschlechtsidentität“ aufgezwungen bekommen.

Übrigens können auch Männer sexuell belästigt werden.

und zurück zu meiner Frage:

wenn dein soziales Geschlecht männlich ist, was ändert das? Eventuell wie die Gesellschaft dich sieht? Wie sein Verhalten sein sollte? Das ist einem rollenbild sehr ähnlich muss ich sagen.

ps: hör auf mit deinen Vorurteilen! Du weißt nichts über mich, bis auf das, was ich sage (man könnte trotzdem drüber streiten, ob es tatsächlich wissen ist, aber egal). Ich entspreche nicht deinem Bild eines sexistischen, konservativen Menschen, das dir dein toller Feminismus vorgibt. Wenn du tatsächlich behaupten willst, dass du nicht so blind bist, wie rassisten und sexisten, dann denke nicht so schwarz-weiß. Ich entspreche nicht dem typischen Bild eines femininsten, aber das heißt nicht, dass ich ein konservativer vollidiot bin. Meine Ansichten sind ziemlich offen, aber für mich ist es wichtig, dass Dinge Sinn ergeben und es ergibt keinen Sinn zu behaupten Rollenbilder aufzulösen, wenn man einfach mehr macht! Jetzt gibt’s halt auch transsexuelle und bisexuelle und was weiß ich was alles, aber was ist mit denen, die zu keinem gehören? Einfach weiter neue Rollen erstellen, bis man nichtmehr raus kommt, weil es dann ja so viele gibt, dass man irgendwo dazugehören muss?

lies dir alles nochmal durch, lies dir meine Behauptungen und Erklärungen nochmal durch und versuche es zu verstehen und nicht nur das zu sagen, was man dir eingetrichtert hat. Du solltest auch mal deine eigenen Ansichten hinterfragen und überprüfen, ob sie Sinn machen.

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@SacreVacheSacre

Deine ersten Absätze machen sehr klar deutlich, dass du von dem Thema Gender keine Ahnung hast.

Es geht nicht darum, dass man im falschen Körper geboren ist. Es geht nicht um Sexualität im Sinne von hetero, homo oder was auch immer.

Informiere dich bitte ENDLICH mal richtig zu diesem Thema! Du hast Gender nur ins Deutsche übersetzt und NULL verstanden. Stattdessen ziehst du dich permament in die Opferhaltung zurück.

Mit falsch informierten Personen, die ihre Fehler nicht korrigieren lassen wollen, kann man keine Diskussion führen.

Ich habe versucht dir zu erklären, was man mit Gender wirklich bezweckt und was wirklich damit gemeint ist, aber ich rede gegen eine Mauer.

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@catchan

Selbiges kann ich auch sagen.

nur versuche ich dir zu erklären, dass gender das bezweckt, was es verhindern soll

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@SacreVacheSacre
  1. Geschlechtsidentität des Menschen als soziale Kategorie (z. B. im Hinblick auf seine Selbstwahrnehmung, sein Selbstwertgefühl oder sein Rollenverhalten)

Das kommt übrigens, wenn man gender googelt. Rollenverhalten, siehst du das?

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@SacreVacheSacre
Gender is the range of characteristics pertaining to, and differentiating between,  masculinity and  femininity

Das steht übrigens am Anfang von Wikipedia. Range of characteristics differentiating between masculinity and femininity.

ist dir klar, dass das meine Aussagen unterstützt?

und ist dir klar, dass deine Aussagen sich nur auf deine Interpretation davon stützen?

wie gesagt: hinterfrage deine Ansichten!

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@SacreVacheSacre

Oh Mann....

Glaub mir, ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema.

Hast du den deutschen Wikipedia-Artikel wirklich gelesen? Auch verstanden?

Ich verlinke ihn dir noch mal vorsichtshalber...

https://de.wikipedia.org/wiki/Gender

Ist dir auch bewusst, was man mit der Betonung auf Gender zu erreichen versucht? So wie du schreibst nicht.

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@catchan

Ich lese englische Wikipedia Artikel, ich bin kein inkompetenter untermensch.

und es ändert gar nichts dran wie lang man sich mit etwas beschäftigt. Wie lang beschäftigt die Kirche sich schon mit Gott? Ist ihre Meinung deshalb richtig?

ich weiß, was gendre erreichen SOLL. Aber wenn du es dir genau anschaust, siehst du, dass es das nicht erreicht. Denn es ist sozusagen nur ein anderes Wort für Rollenbild und es gibt mehr rollen, als früher, aber im Idealfall gäbe es keine

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@SacreVacheSacre

Nein, weißt du nicht. Das belegen deine Beiträge hier eindrucksvoll.

Du hast ein paar Begriffe aufgeschnappt, dir deine Meinung gebildet und das wars. Weder hast du dich ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt noch dich damit beschäftigt, was Sinn und Zweck des Ganzen ist.

Hier agierst du frei nach dem Motto: ich habe meine Meinung, verwirr du mich nicht mit Fakten.

Inhaltlich hast du dich sehr offensichtlich nicht mit meinen Beiträgen auseinander gesetzt.

YouTube Videos sind keine seriösen Quellangaben.

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@catchan

Die Auswahl der HA lässt darauf schließen, dass es sich bei deiner Frage um eine reine Spaßfrage handelt.

Ernst zu nehmende Beiträge und inhaltlich gute werden von dir ignoriert.

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@catchan

ich finde das irgendwie amüsant. Gleichzeitig aber auch traurig.

Die Definitionen oben habe ich von Wikipedia Bzw was-auch-immer-Google-als-„Wörterbuch“ anführt. Das sind (zumindest Wikipedia) seriöse Quellen.

und die YouTube Videos auch. In einem spricht jemand von sich selbst und im anderen gibt der youtuber logische Aussagen von sich, die er mit den Lebensgeschichten von (ich glaube) 2 transsexuellen unterstützt. Ich hab das zwar nicht nochmal überprüft, aber von der einen hab ich vorher auch Schonmal gehört und es ist wie gesagt logisch.

frage: glaubst du es gibt viele wissenschaftliche Artikel und Bücher, die meinem Standpunkt darstellen? Ich glaube eher nicht, weil man sich, wenn man den Standpunkt hat, im Klaren darüber ist, dass es logisch ist und andere (wie du) es sowieso nicht verstehen, weil sie ihr eigenes Gehirn intensiv durchwaschen.

ich erklär dir einfach nochmal den Unterschied zwischen dem was du glaubst und dem wie es ist: du glaubst (höchstwahrscheinlich), dass ich irgendein konservativer anti-schwul/Lesben/.. Typ bin. Ich bin kein anti.. Typ, ich hab kein Problem mit allem (solange es nicht jmd anderem schadet, was es im Normalfall nicht tut).

Was ich glaube was du glaubst, was ich sage, ist dass es keinen Unterschied zwischen biologischem Geschlecht und „sozialem Geschlecht“ gibt. Was ich sage, ist, dass es keinen Sinn macht x Begriffe einzuführen, weil es immer jemanden geben wird, der sich mit keinem der Begriffe identifiziert. Stattdessen schlage ich vor keinen Begriff einzuführen und einfach damit aufzuhören dem biologischen Geschlecht irgendwelche Verhaltensmuster zuzuordnen. Das dürfte für einen normalen Menschen sinnvoll klingen, weil es niemanden in irgendeiner Form einschränkt, sondern die bestehenden Einschränkungen aufhebt. Verstanden?

und jetzt kommen wir fairerweise zu meiner Meinung von dir:

du kommst mir vor wie einen extrem arrogante, richtig dumme Person (Sry), die es nicht schafft das zu lesen, was da steht, sondern sofort versucht irgendetwas zu interpretieren. (Siehe halo Effekt). Ich nehme an, dass du Feminist bist und glaubst extrem weltoffen etc zu sein, obwohl du dich einfach nur in deiner Weise einschränkst. Denn offensichtlich liest (oder verstehst) du meine Aussagen nicht, sondern erwiderst irgendwas basierend auf deine Vorurteile, die dir sagen, dass jemand, der etwas gegen deine Ansichten sagt sexistisch, rassistisch etc ist. Grundlos. (Ähnlich verhalten sich tatsächliche rassisten und sexisten)

Und du nimmst offensichtlich auch an mehr zu wissen, als ich, denn deine Ansicht scheint für dich die einzig richtige zu sein und ich würde demnach eine falsche Ansicht haben, also muss ich weniger wissen als du, denn deine Ansicht ist, wie du glaubst, die richtige. (Ähnlich verhalten sich Religionen)

Lerne mal dich und deine Ansichten zu hinterfragen, bevor du andere und ihre Ansichten hinterfragst. Und wenn du die Ansichten anderer hinterfragst, tu das NACHDEM du sie gelesen und VERSTANDEN hast.

ps: ich kann mich mit deinem beiträgen inhaltlich nicht auseinandersetzen, weil sie schlichtweg keinen Inhalt haben. Die Hälfte davon ist beleidigend, die andere hab ich in vorherigen Beiträgen schon angesprochen.

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@SacreVacheSacre

Jup, deine Ausführung legen noch mal mehr als deutlich offen, dass du das Prinzip nicht verstanden hast, nicht einmal verstanden hast, warum wir den Begriff Gender so dringend brauchen.

Er legt offen, dass du Soziologie und Entwicklungspsychologie komplett ignorierst, der Witz daran ist, dass man Gender im Grunde der Soziologie zuordnen muss.

Zu denken man hätte eine Wahl ein Gender auszuwählen, zeigt wie wenig du begriffen hast. Dir ist schon längst dein biologisches Geschlecht als soziales Geschlecht eingeimpft worden.

Der Unterschied zwischen uns beiden: du denkst über den Dingen zu schweben, ich klammere mich da nicht aus. Jedoch fange ich an die Mechanismen zu erkennen, die zu diesem Prozess führen.

Arrogant ist es sich gegen Erklärungen zu sträuben.

Mit einem Wikipediaartikel ist es nicht getan sich zu informieren. Das Thema ist zu vielfältig, um es so kurz abzuhaken.

YouTube-Videos sind zur Bildung über ein Thema schlecht geeignet. Da vor allem gerne die rechte Szene gegen „Genderwahnsinn“ wettert. Du darfst dich gerne fragen, warum ausgerechnet die rechte Szene ein Problem mit Gender hat.

Vielleicht liest du noch mal den Link, den ich gepostet habe, aufmerksam durch.

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@catchan

Ich versuche dir zu erklären, warum es keinen Sinn macht gender zu verwenden. Lies dir nochmal meine Aussagen durch. Ich weiß, was gender ist und was es bewirken soll. Aber ich denke logisch und es ist unlogisch Rollenbilder entfernen zu wollen, indem man einfach mehr Rollenbilder erzeugt. Denn wie gesagt: soziales Geschlecht = Rollenbild.

natürlich ignoriere ich Soziologie und Entwicklungspsychologie, weil es nichts mit dem Thema zu tun hat. Ich rede nicht drüber was gender ist, sondern wieso Gender genau das tut, was es nicht tun will.

und das mit dem aussuchen hab ich mich verlesen bei einem deiner vorherigen Beiträge und das nicht sehr aufmerksam geschrieben, mein Fehler. Aber was ich nicht verstehe, ist wieso du das überhaupt von mir angenommen hast. Ich kann mich nicht dran erinnern das vor deinem Beitrag gesagt zu haben.

Witzigerweise entspreche ich vom Verhalten etc, wie gesagt nicht voll und ganz, also eigentlich echt wenig meinem biologischen Geschlecht. Das ist eine Behauptung von dir, weil du meinen Standpunkt nicht verstehst und dir irgendwas anhand der Information die du von mir hast einbildest, Google Halo-Effekt.

der Unterschied ist: du glaubst mir etwas beizubringen, ich versuche dir deine eigenen logikfehler zu erklären.

das sind keine rechten Videos gegen genderwahn. Wie schon oft gesagt: ich finde konservative Leute (die in den traditionellen Rollenbilder denken) dumm. Deswegen finde ich auch Gender nicht gut, weil es einfach mehr rollenbilder erzeugt.

Ist dir Schonmal aufgefallen, dass gender zwischen einem Mann, der als Mann geboren wurde und einem Mann, der als Frau geboren wurde unterscheidet?

schau dir die Videos an. Wenn du jmd etwas beibringen willst, solltest du ihren Standpunkt verstehen.

und deine Arroganz ist beleidigend.

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@SacreVacheSacre

Ich muss dir etwas beibringen, denn du hast offensichtlich nichts verstanden.

Nur in den 50ern und 60ern Jahre wurde Gender auf Transsexualität angewendet. Seit den 70ern und vor allem den 80ern Jahren hat sich der Begriff gewandelt.

Transsexualität bedeutet, dass man im biologisch falschen Körper geboren ist.

Gender bezieht sich auf das soziale Geschlecht. Auf Geschlechterrollen und Geschlecherklischees, die in der Gesellschaft vorherrschen.

Gender gehört mitunter zur Soziologie. Daher ist das Ignorieren der Soziologie, aber auch der Psychologie ist dreist und bezeugt nur, dass du nichts über das Thema weißt.

Wenn du Wikipedia gelesen hättest, würdest du wissen, was als erster Satz da steht:

Gender (engl.  gender ˈdʒɛndɐ, „soziales Geschlecht“) ist ein Begriff in den  Sozialwissenschaften  und bezeichnet Geschlechtseigenschaften, welche eine  Person in  Gesellschaft und  Kultur beschreiben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gender

Dazu muss man sich nur mal anschauen, bei welchen Richtungen geforscht werden:

Die Gender Studies sind vor allem in den  Kultur-Sozial- und  Geisteswissenschaften beheimatet, gelangen mitunter jedoch auch in anderen Forschungsbereichen – beispielsweise in Verbindung mit  Medizin oder  Biologie – zur Anwendung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies

Du kannst nicht über Gender reden ohne die Gesellschaft zu berücksichtigen, denn die Gesellschaft formt unsere Wahrnehmung von Geschlechtern. Du kannst nicht die Entwicklungspsychologie ausklammern, denn hier wird der Grundstein für das Einimpfen des sozialen Geschlechts gelegt.

Ach ja, es sind ausschließlich rechte und konservative Kreise gegen Gender. Denn es bedeutet einen Angriff auf ihre gemeißelten Statuten und ihren Glauben, z.B. dass es einfach biologisch bedingt ist, dass die Frau die Kinder erzieht und nicht der Mann.

Gender ist keine neue Erfindung. DAs hat es schon immer gegeben. Nur weil Newton erst die Schwerkraft entdeckt hat, heißt nicht, dass es sie vorher nicht gegeben haben.

Aber nur Probleme, die man kennt und die benannt sind, kann man bekämpfen.

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@catchan

meine Aussage ist, dass Gender = Rollenbild und Rollenbild = schlecht.

ich hoffe doch, dass du Rollenbilder nicht gut findest.

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@SacreVacheSacre

Nein, aber um Rollenbilder und Rollenklischees zu bekämpfen, muss man sie klar benennen. Darum geht es bei Gender. Es geht um viel mehr, als nur Gender ist das und das.

Es geht darum zu trennen, was ist Gender und was ist Biologie.

Wir brauchen Gender und die damit einher gehende Trennung von dem, was viele als biologisch erachten.

Nehmen wir ein Beispiel: Viele erachten es als biologisch/evolutionär gegeben, dass die Frau sich nach der Geburt um das Kind kümmern. Wenn wir mal den historischen Aspekt außer Acht lassen, dass es früher Ammen gab, die das erledigten, heißt das, es ist biologisch gegeben, dass nach der Geburt die Frau ihren Job mehr oder weniger schmeißt und hauptsächlich sich ums Kind kümmert.

Dabei ist es so, dass nicht jede Frau Mutterschaft als erfüllend betrachtet und ihren Job wirklich lieben. Es missachtet die Väter, die sich gerne und liebevoll um ihre Kinder kümmern würden.

Das sind aber nur diejenigen, die offensichtlich gegen den Strom schwimmen.

Was ist mit denen, die nur glauben die Mutterschaft müsse für eine Frau erfüllend sein, weil es ihnen von klein auf gesagt worden ist?

Gender ist nicht das Rollenbild. Gender ist die Feststellung, dass es ein Rollenbild gibt. Daher ist deine Aussage auch fasch.

Die Rollenbilder und Rollenklischees gab es schon lange bevor es den Begriff Gender gab.

Mit Gender will man erkennen, was ist sozial konstruiert und was ist wirklich biologisch vorgegeben. Es will bewusst machen, was sozial konstruiert ist. Denn nur so können wir tief verwurzelte Rollenbilder besiegen.

Das ist auch der wahre Grund, warum Gender so verhasst ist. Denn es greift eine der beliebtesten Argument von Sexisten (und Homophoben) an. Da heißt es nämlich oft, Frauen sind von Natur aus... Männer sind von Natur aus... Und dann kommt Gender und sagt: ätschi bätsch, nichts Natur, das ist alles nur ein soziales Konstrukt, welches wir ändern können.

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@catchan

ähh.. ok..

uns ist glaub ich allen klar, dass Rollenbilder schlecht sind und wenn nicht, muss man nicht noch mehr machen, um sie zu bekämpfen.

Und bezüglich Biologie und soziales Konstrukt: stimmt schon, vieles ist nicht wirklich biologisch, aber dein Beispiel ist nicht ideal.

es macht ziemlich viel Sinn für eine Mutter ihr Kind zu mögen und sich drum zu kümmern. Soviel dazu..

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@SacreVacheSacre

Oh... mein Beispiel ist geradezu ideal. Weil es eben allzu gerne mit Biologie verwechselt wird. Deswegen auch meine geschichtliche Anspielung, dass man früher die Kinder zur Amme abgeschoben und sich die Mutter teilweise nicht mal um das Kind gekümmert hat.

Früher wurden Kinder in einem größeren Umfeld, wie beispielsweise einer Großfamilie großgezogen.

Das, was wir heute haben, ist ein regelrechter Mütterkult, der die Väter vergisst.

Außerdem gibt es postpartale Depression, bei der es der Mutter unmöglich ist, sich um das Kind zu kümmern.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Biologie keine so hohe Überlebensrate der Geburt vorsieht. Die haben wir rein der Medizin und vor allem deren Fortschritt zu verdanken. Aber lange Zeit war die Geburt ein gefährlicher Prozess.

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@catchan

So ausgeführt ist es schon besser.

aber wenn mich nicht alles täuscht war das mit den Ammen hauptsächlich beim Adel der Fall, wo jeder „besseres“ zu tun hat, als sich um ein Kind zu kümmern, vor allem, weil man damit zugibt genauso zu sein wie das gemeine Volk

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@SacreVacheSacre

Beim gemeinen Volk gab es oftmals größere Familien. Auf einem Bauernhof waren vor 100 Jahren noch jede Mägde und Knechte.

Zur Zeit der Industrialisierung dienten die Kinder der Arbeiter als weitere Arbeitskräfte, auf deren Einkommen man angewiesen war.

Die wohlhabenden Bürgerlichen zogen sich währenddessen zurück und "erfanden" die Hausfrau und Mutter, wie wir sie heute kennen. Zuvor gab es so etwas nicht. Zuvor arbeitete die Frau immer beim Handwerk ihres Mannes mit.

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Stimmt nicht

Meines Erachtens ist es nicht sehr sinnvoll, Spachzeichen wie "Mann", "Frau" oder "Gender" als absolut "gut" oder "schlecht" zu bezeichnen. Man schreibt der Sprache ja nicht umsonst einen Werkzeugcharakter zu und ein Werkzeug ist auch nicht an sich gut oder schlecht oder gar "dumm", sondern nur in Bezug auf das, was ich mit ihm zu tun beabsichtige.

Außerdem wissen wir spätestens sei De Saussure, dass das Sprachzeichen arbiträr, also willkürlich ist. Ein Schreibpult ist in Deutschland ein Schreibpult, aber in Frankreich ist es ein "bureau" und kann zugleich den Raum bezeichnen, in dem sich traditionell ein Schreibpult befand! Totales Chaos eigentlich und völlig unlogisch, aber es funktioniert in der Praxis ganz gut.

Für "dumm" halte ich es, der Sprache generell vorzuwerfen, dass sie Menschen oder Dinge in Rollen zwänge. Das nämlich ist ein notwendiger, wenn auch manchmal lästiger Nebeneffekt von Sprache an sich, der sich ganz grundsätzlich nicht völlig vermeiden lässt. Sich darüber grundsätzlich zu beklagen ist, wenn man es böse ausdrücken wollte, genau so doof, wie sich darüber zu beklagen, dass man sich an einem Messer verletzen kann.

Meines Erachtens ist es aber eine durchaus kostbare zivilisatorische und kulturelle Errungenschaft, dass wir uns bemühen, mit der Sprache dennoch so vorsichtig umzugehen wie mit einem Messer bzw. sie so geschmeidig zu halten, dass wir nur Dinge und Menschen gedanklich trennen, wo es für beide Seiten sinnvoll ist.

Für mich genügt im Alltag die Einteilung der Menschheit in Frauen und Männer vollkommen und sie macht mein Leben einfacher und bequemer. Mir bricht aber auch kein Zacken aus der Krone einzusehen, dass meine gewohnten sprachlichen Grenzziehungen für viele Transmenschen und / oder Menschen mit sowohl typisch weiblichen und männlichen körperlichen Merkmalen oft unbequem, unpraktisch oder auch verletzend sein können. Wenn ich möchte, dass wir uns beide in der Situation wohlfühlen und trotzdem noch in der Lage sein wollen, ohne Missverständnisse zu kommunizieren, müssen wir entweder unser gemeinsames Werkzeug, die Sprache, an die Situation anpassen oder den Sprachgebrauch anpassen.

Das Sprachzeichen "gender" hat sich für mich in diesen Situationen als durchaus praktisches Hilfwerkzeug erwiesen. Es ermöglicht mir, einen Menschen ohne Verletzung meines und seines Sprachgefühls als "Mann" zu bezeichnen, den ich vom Aspekt und der Tradition her sonst als "Frau" bezeichnet hätte. Natürlich haben wir damit auch noch nicht eine lupenreine Definition für "Frau" und "Mann" gefunden, mit der sich in Zukunft alle Menschen widerspruchsfrei identifizieren können und identifizieren wollen. Aber wenn es aber beiden Seiten damit vorläufig besser geht, als vorher, ist das nicht dumm, sondern nach meiner bescheidenen Meiung relativ intelligent ;-)

Ein Werkzeug hat einen Nutzen und ist dafür da etwas zu vereinfachen. Wenn man einen Baum loswerden will, besorgt man sich eine Säge. wenn man ein Brett an einem Baum montieren will, besorgt man sich Hammer und Nagel. Wenn man aber dafür sorgen will, dass es keine Rollenbilder gibt, kann man nicht ein „soziales Geschlecht“ enführen, das per Definition ein Rollenbild ist.

Sprache ist logisch, merkt man auch, wenn man mehrere Sprachen lernt und ihre Ursprünge kennt etc.

im englischen gibt es kein „Schüler“ und „Schülerin“, da gibt’s nur „Student“. Das Geschlecht ist in dem Beispiel komplett irrelevant und wird im englischen deswegen zurecht nicht genannt Bzw kann optional hinzugefügt werden.

deswegen lässt man das Geschlecht zur Gänze weg. Menschen haben Namen und wenn es sich um Gruppen handelt, ist es sowieso sinnlos das Geschlecht zu nennen.

es gibt nicht 2 Seiten, sondern über 8mrd. Das biologische Geschlecht einzuteilen ist relativ einfach, da es im Normalfall nur eins von 2 sein kann. Aber das „soziale Geschlecht“ ist für jeden anders, wenn man nicht „männliches&weibliches verhalten“ definieren will. Was bedeutet es zu sagen, dass das Gender männlich ist? Dass man sich wie ein Mann benimmt? Und wie benimmt sich ein Mann?

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@SacreVacheSacre

Soviel ich weiß, ist der Begriff "Gender" nicht von der Grammatik in die Sozialwissenschaft übertragen worden, um dafür zu sorgen, dass es keine Rollenbilder mehr gibt, sondern um beschreibbar zu machen, dass die soziale Identifikation mit einer Geschlechterolle und die körperliche Identifikation mit einer Geschlechterrolle nicht immer deckungsgleich ist. Die Folge davon war, dass es Versuche gegeben hat, Rollenbilder an sich in Frage zu stellen, aber wie gesagt, war das nicht der Grund für die Einführung des Begriffs Gender in den Diskurs. Was nun die Definition von "soziales Geschecht" betrifft, so beschreibt es kein objektives Verhalten, sondern ein subjektives Gefühl der Zugehörigkeit zu jener Gruppe von Menschen, welche der Sprecher als weiblich oder männlich empfindet. Das ist neu und ungewohnt, weil die Tradition bisher war, dass die Mehrheit ein solches subjektives Zugehörigkeitsgefühl als eine nicht relevante Information zu betrachten pflegte. Ein Verstoß gegen die Sprache ist es aber nicht. Der Vorteil dieses Sprachgebrauchs liegt - und da gebe ich Dir Recht - sicher nicht darin, dass Rollenbilder dadurch verschwinden. Aber Rollenbilder werden auch nicht verschwinden, wenn man das Geschlecht gar nicht nennt.

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@akanthus

doch. Wenn man erkennt, dass das Geschlecht fast immer irrelevant ist und man aufhört sich über das Geschlecht zu identifozieren, dann kann es derartige Rollenbilder nichtmehr geben, weil die Rollen sozusagen verschwinden.

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@SacreVacheSacre

Wir nähern uns einander an! Der entscheidende Punkt ist aber die Frage, was man mit "fast immer irrelevant" meint.

Ansonsten fände ich es schade, wenn traditionelle Rollenbilder völlig verschwänden. Wichtig ist doch nur, dass man sie ein bisschen spielerisch nimmt und nicht allen aufzwängt, die keine Lust haben, dieses Spiel mitzuspielen.

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@akanthus

“Fast immer irrelevant“ bedeutet, dass es in den wenigsten Fällen wirklich notwendig ist das Geschlecht zu nennen Bzw teilweise ist es nichtmal zielführend oder sinnvoll.

Wenn es Rollenbilder gibt, dann zwingt man jeden dazu mitzuspielen, das ist ja grad das blöde dran. Wenn es heißt Männer sind stark, gut in Mathe etc und Frauen können gut nähen und singen, dann kann man nicht jede neue person, die man kennen lernt fragen, ob sie denn gerne auch als typisch Mann/Frau abgestempelt werden würde. Denn dann stempelt man (teilweise unterbewusst) automatisch ab.

ich persönlich finde diesen Geschlechterwahn einfach dumm. Das rückt die tatsächlich wichtigen Eigenschaften einer Person (fähigkeiten, Errungenschaften, etc) in den Hintergrund.

Und feminismus Bzw dieser genderwahn geht eben in die falsche Richtung dabei

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Gender halte ich für totalen Schwachsinn.

"Soziales Geschlecht" - was soll das sein? Ich schaue mich an und stelle fest, ich bin entweder Männlein oder Weiblein. Oder Zwitter, aber das kommt extrem selten vor. Für eine so kleine Minderheit, die meint, im falschen Körper zu leben, brauchen wir nicht die Sprache zerstören und die Welt anhalten und sich andersrum drehen lassen.

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