Ist es verboten als Moslem andere feste zuzuschauen?

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6 Antworten

Wahrscheinlich niemand in Deutschland feiert Fastnacht oder Sylvester als "christlich motiviertes" Fest, auch wenn sich hier Zusammenhänge bilden lassen mögen. Diese Feste haben sich verselbständigt und werden von Atheisten genauso mitgefeiert.

Und sicherlich ist es islamisch nicht geboten, sich selbst auszugrenzen, auf Spaß und Freude zu verzichten oder eine Parallelgesellschaft zu fördern.

Also bitte, Bruder, Du darfst nicht nur zuschauen, Du darfst sogar mitfeiern. Hierbei ist lediglich zu beachten, dass Du beim Feiern keine anderen islamischen Verbote übertrittst.

zina = ehebrecherische Unzucht, d.h. Du darfst mit keiner verheiratetet Frau anbandeln und, solltest Du selbst verheiratet sein, mit gar keiner Frau.

Alkoholkonsum: Musst Du selbst wissen; es gibt ja durchaus Quranverse, die den Alkohol explizit erlauben bzw. nur für das Gebet verbieten.

„Und (wir geben euch) von den Früchten der Palmen und Weinstöcke (zu trinken), woraus ihr euch einen Rauschtrank macht, und (außerdem) schönen Unterhalt. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die Verstand haben.“ - Sure 16, Vers 67

„Ihr Gläubigen! Kommt nicht betrunken zum Gebet, ohne vorher (wieder zu euch gekommen zu sein und) zu wissen, was ihr sagt!“ - Sure 4, Vers 43

In schā'a llāh

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Wenn du in einer Karnevals-Hochburg wohnst, dann kannst du dich dem "Feste-Feiern" gar nicht entziehen. Du wärest ein Tropf, ein Außenseiter, einfach unmöglich. Also feiere mit.

Genau das Gleiche trifft auf andere Feste zu, auch auf Fußballspiele, Volksfeste oder Silvester.

"When you are in Rome, act like the romans do"

Halte dich daran. Ansonsten wirst du zum unbeliebten Außenseiter und landest in der Isolierung. (oder in einer Parallel-Gesellschaft, was noch schlimmer ist).

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Kommentar von s0t495
28.02.2017, 21:13

genau das sollte man als moslem nicht tun. im koran steht drinnen dass man sich von anderen religionen unterscheiden soll und nicht anpassen!

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bin mir jetzt auch nicht sicher bei solchen Festen, aber wenn es nur zuschauen ist denk ich mal ist nicht so schlimm nur das 'mitfeiern' ist riskant. Ich weißnicht ob's bei jedem Fest ist aber z.B Silvester zu feiern wäre eine Sünde. Hoffe konnte dir weiter helfen.

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Kommentar von earnest
28.02.2017, 19:44

Welches "Risiko" besteht denn - wenn der Gläubige sich zum Beispiel beim Jahreswechsel von Alkohol und zina fernhält?

Wo ist denn da die "Sünde"?

Es müssen ja nicht gleich Orgien gefeiert werden...

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Kommentar von Muslimhelper
28.02.2017, 19:56

Earnest neue feste zu feiern ist Bi'da (Erneuerung). Für uns gibt es nur 2 feste. Ramadan und das Opfer fest.

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Hat dir Allah das Augenlicht geschenkt?

Falls ja, darfst du deine Augen auch benutzen. Davon abgesehen kann ich mir nicht vorstellen, dass Allah etwas dagegen gehabt hätte, wenn du anderen zusiehst die Freude am Leben haben.

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VON hell11
2015-05-17

(Auszug aus einer Predigt der Kölner Abuabakr-Moschee)

***.Hingabe zum Westen ist das Schlimmste was einem Moslem passieren kann

***.Der Koran ist Gotteswort,. ein Moslem der ein Wort, oder einen Buchstabe am Koran ändert, ist nicht mehr Moslem…

***.wer wirklich Gläubig ist, dem kann nichts besseres passieren zu töten oder getötet zu werden, damit er direkt in das Paradies kommt. so steht es im Koran, das ist göttliche Offenbarung

***.der Moslem muss die Welt nach dem Koran verändern

***.wenn ich westliche Freunde habe, verstößt das gegen den Koran

***.Moslems haben ihre eigenen Gesetze

***.die Moslems sollten die Ungläubigen meiden….

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Kommentar von Immofachwirt
28.02.2017, 22:02

Ach was, Allah, Mohamed oder der Koran haben schon vom Westen gesprochen?

Weißt du, nicht alles was Menschen im Namen Allahs oder Mohameds von sich geben, ist tatsächlich von diesen autorisiert.

Beispiel?

Wenn es stimmt, dass der Koran Gotteswort ist und kein Buchstabe des Korans geändert werden darf, wie kommen dann die Prediger in der Kölner Abuabakr-Moschee auf die Idee, dass Allah sich gegen den Westen wendet?

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Kommentar von DottorePsycho
01.03.2017, 11:35

Ja, das mag gepredigt worden sein.

Insofern das etwas mit der Frage zu tun hat, dürfte der Muslim, der sich daran orientieren will, sich gar nicht erst dauerhaft im "Westen" aufhalten.

Wer aber hier lebt, dessen islamische Pflicht ist es, den Nicht-Muslimen mit Respekt zu begegnen und zu einem wertvollen Mitglied der Gemeinschaft zu werden. Das funktioniert nicht durch Aus- und Abgrenzung.

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Nein, warum sollte das verboten sein?

(P.S.: Ist es verboten, als Moslem bei anderen Festen zuzuschauen?)

Gruß, earnest

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Kommentar von Muslimhelper
28.02.2017, 19:57

Dieselbe Frage hat er dir doch gestellt ..

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Kommentar von nowka20
28.02.2017, 22:11

@earnest!

-muslime haben ihre eigenen gesetze

-muslime sollen sich von ungläubigen fern halten

-hingabe zum Westen ist das Schlimmste was einem Moslem passieren kann

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