Ist es strafbar, wenn ein Vermieter handschriftliche Mieterhöhung einträgt?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der kopierte Wisch ist nichts wert. Der neue Eigentümer kann darauf schreiben und rumschmieren wie er will., Die Mieter hat ihren Vertrag zu den bisherigen Bedingungen.

Einseitig kann man einen Vertrag nicht so ändern.

Für eine Mieterhöhung muss schon ein richtiges Mieterhöhungsverlangen kommen was auch den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.

Die Mieterin zahlt also weiter die bisherige Miete nur wahrscheinlich mit dem Unterschied dass sich die Bankverbindung geändert hat.

Und bitte keinen neuen Mietvertrag aufschwatzen lassen! Der alte Mietvertrag ist weiterhin gültig weil:

§ 566 BGB Kauf bricht nicht Miete

Super. Damit kann ich der älteren Dame gut weiterhelfen und entsprechende Schriftstücke für sie verfassen. Vielen Dank!

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@Lebenslauf

Ich würde da erst mal gar nichts weiter schreiben sondern die alte Dame soll nur die bisherige Miete auf das entsprechende Konto zahlen.

Kommt dann der neue Eigentümer von wegen er hätte die Miete erhöht, dann sagt oder schreibt man ihm, dass kein korrektes Mieterhöhungsverlangen vorliegt.

Kommt dann eine Mieterhöhungsverlangen so sollte man dies es von einem Fachmann prüfen lassen, den viele Vermieter machen da Fehler.

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Nun, da kann der Vermieter (neuer Eigentümer) malen, was er will. Ist völlig uninteressant und natürlich unwirksam. Eine einseitige Vertragsänderung ist ausgeschlossen.

Hier ist Schweigen geboten, also nicht reagieren, keinen neuen MV unterschreiben. Miete in bisheriger Höhe, nun an den neuen Vermieter, bezahlen.

Wenn das dem Herrn nicht gefällt, müsste er klagen. Wird er wohlweislich ab er nicht tun. Er glaubt, die Dame ob ihres Alters über den Tisch ziehen zu können. Gut dass du ihr beistehst.

es ist schon mal ungewöhnlich weil es ja heisst dass beim Kauf einer Mietsache die Verträge so wie sie sind also alle Rechte und Pflichten des Mietvertrages vom Käufer übernommen werden müssen.
Wenn auf dieser Ergänzung aber eine ortsübliche Kaltmieterhöhung eingetragen ist also dass was Vorbesitzer auch machen kann sehe ich keinen Grund dagegen zu klagen.

Dazu bedarf es aber anderen Dokument sprich den Orginalvertrag kopieren um dort was zu ändern ist Urkundenfälschung

Nein, so einfach erhöht man die Miete nicht.

Die muss schriftlich erhöht werden und der Mieter kann widersprechen. Und dieser Schriftsatz muss drei Monate vor der Mieterhöhung kommen.

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@Menuett

@Menuett haste absolut recht deshalb hab ich meinen Text noch mal ergänzt

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@newcomer

https://www.anwalt24.de/lexikon/mietvertrag_-_abschluss_des_mietvertrags

Nach ständiger Rechtsprechung des BGH ist die Schriftform des § 550 BGB
grundsätzlich nur dann gewahrt, wenn sich die für den Abschluss des
Vertrags notwendige Einigung über alle wesentlichen Vertragsbedingungen
- insbesondere über den Mietgegenstand, den Mietzins sowie die Dauer und
die Parteien des Mietverhältnisses - aus einer von beiden
Vertragsparteien unterzeichneten Urkunde ergibt. Von der Schriftform
ausgenommen sind nur solche vertraglichen Abreden, die für den Inhalt
des Vertrags, auf den die Parteien sich geeinigt haben, von nur
nebensächlicher Bedeutung sind.

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@Menuett

"Schriftsatz" ist das Schreiben eines Klägers oder Beklagten bzw. deren Prozessvertreter nach Klageerhebung im gerichtlichen Vorverfahren.

Zudem wird die Miete nicht schriftlich erhöht sonder der Vermieter stellt dem Mieter ein Mieterhöhungsverlangen zu, dem der Mieter widersprechen kann.

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Das heftige ist, der hat mir ein Schreiben geschickt, worin steht, dass es vertraglich so geregelt ist UND eine Kopie des "Mietvertrages" und hat in der Spalte Zusatzvereinbarungen einfach auf seinem Exemplar geschrieben :" die Kaltmiete wird jedes Jahr um 5% erhöht " und meine Unterschrift ist ja auf seinem Exemplar. Natürlich habe ich meinen Vertrag da und da steht es natürlich nicht drin. Meine Frage lautet nun, kann ich da rechtliche Wege einleiten, da er einfach diesen Zusatz bei sich reingeschrieben hat ? Und wie siehts aus mit der Mieterhöhung ? Die ist doch sicherlich unzulässig.

Danke für schnelle Rückmeldung !!

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Mir wurde die Miete unter Nennung der Quadratmeterpreise von 4 Vergleichswohnungen um über 10% erhöht. Die Vergleichswohnungen befinden sich im gleichen Haus und sind wohl auch tatsächlich von der Ausstattung vergleichbar, allerdings haben hier die Mieter sehr oft gewechselt und mit jedem Wechsel wurde offensichtlich eine Mieterhöhung durchgeführt. Als einzige Mieterin wohne ich nun schon viele Jahre in dem Haus, so dass ich nach einer Mieterhöhung vor 5 Jahren nun wieder die niedrigste Miete bezahle. Der Mietpreisspiegel liegt jedoch deutlich unter diesem Wert, muß ich nun trotzdem die Mieterhöhung akzeptieren? Außerdem ist die Einspruchsfrist inzwischen überschritten, kann ich nun noch der Mieterhöhung durch Nichtzustimmung widersprechen oder bin ich zur erhöhten Mietzahlung verpflichtet?

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