Ist es gut oder schlecht Organe zu spenden?

13 Antworten

Für den Spender wohl eher schlecht !  Aber ist das eigentlich immer gut für den Empfänger ?

Da sind Zweifel angebracht. Wird uns da etwas verschwiegen ?

Dies fand ich bei meiner Recherche über die verschwiegenen Leiden von Orgtanspendern und Organempfängern:

Der medizinisch-technische Fortschritt in der Chirurgie in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts führte dazu, dass in der westlichen Welt Begehrlichkeiten und Ansprüche geweckt wurden, diese Erfindungen gewinnbringend einsetzen zu können.

Dazu wurde in der Ethik im Jahr 1968 der "Hirntod" erfunden, um noch lebenden Menschen die Organe heraus operieren zu können, obwohl bis heute noch nicht einmal ein gesamter Ausfall der Hirnfunktionen feststellbar ist.

Wer einen "hirntoten" Menschen zu Gesicht bekommt, sieht einen lebendigen Menschen, der intensivmedizinisch betreut wird. Dies könnte auch der Vater, die Mutter, der Ehepartner, das Kind sein. 

Der Unterschied zwischen einer echten Leiche und einem "Hirntoten" ist gewaltig. So genannte "Hirntote" und für die
Organentnahme vorgesehene Menschen sehen einer Leiche in keiner Weise ähnlich.

Das von der "Wissenschaft" für "tot" erklärte Gehirn ist also nicht sichtbar und folglich auch nicht sinnlich erfahrbar.

Wer sich in dieser Situation auf sein Gefühl verlässt, ahnt, dass er sich im Vorhof eines Menschenschlachthofs befindet.

Wer sein Gefühl abtötet und sich stattdessen auf "Wissenschaftler" und Kirchen-Theologen verlässt, wird zum
Rädchen in einer letztlich sadistischen Teufelei, bei der die lange unwissenden Opfer keine Chance mehr haben.

Wie Rinder, die vor dem Geschlachtet-Werden aufbegehren, versucht auch der Mensch, der faktisch geschlachtet wird, mit allen noch verfügbaren Kräften sich zu wehren, sobald die dem Körper nach wie vor innewohnende Seele merkt, was ihr jetzt angetan wird, bis hin zu Umarmungsversuchen des
medizinischen Personals - von der "Wissenschaft" als
Muskelreflexe abgetan.

Viele Beispiele und Zeugenaussagen dazu finden
sich im 1. Teil dieser Ausgabe.

www.theologe.de/theologe17.htm

Hirntote sind meistens sterbende Menschen, denn der menschliche Körper stirbt langsam. "Unstrittig" ist dabei, "dass der Stoffwechsel in den Körperzellen noch eine Weile weiterläuft, wenn der Mensch eigentlich schon tot ist" (Der Spiegel Nr. 38/2005);d.h., wenn er schon für "tot" erklärt wurde, während er aber immer noch stirbt und sich die Seele nun unter entsetzlichsten Schmerzen solange nicht vom Körper lösen kann, wie dieser ausgeweidet wird. Mancher für

"hirntot" Erklärte ist jedoch auch wieder aufgewacht und wurde gesund.

"Den Hirntod gibt es überhaupt nicht. Er ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin." (Prof.

Dr. Franco Rest, zit. nach Die Wurzel Nr. 3/2012, S. 36)

"Ich konnte ihnen die Hoffnung nicht zerstören, aber nun habe ich keine mehr, weil ich nicht auf ein falsches Leben setzen kann."

(Ein Jugendlicher mit einem fremden Organ, der keine Kraft hatte, seinen Eltern klarzumachen, dass er lieber sterben als fremde Organe erhalten will; aus dem Buch "Herzloser Tod" von Ulrike Baureithel und Anna Bergmann, Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart 1999; siehe hier)

"Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr."
(Prof. Dr. Rudolf Pichlmayr, Pionier der Transplantationsmedizin, "Mediziner des Jahres" 1990, zit. nach Zeitenschrift Nr. 74/2013)

"Die Leute sagen: ´Aber ich weiß, dass es falsch ist. Es ist falsch. Mein Bauch sagt mir das.` Aber moralisches

Gespür ist nicht das letzte Wort."
(Die Bio-Ethikerin Janet Radcliffe Richards, die sich
dafür einsetzt, dass ein Spender einzelne seiner Organe zur Transplantation auch verkaufen darf.)

"Denn welchen Nutzen hätte der Mensch,
wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an seiner Seele." (Jesus von Nazareth, Lukasevangelium 9, 25; Matthäusevangelium 16, 26)

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Es ist gut für:

  • Kranke Menschen die Organe benötigen
  • Organhändler die sich daran bereichern
  • Ärzte und Krankenhäuser die mit gespendeten Organen (also kostenloser Ware) gute Geschäfte machen
  • Ärzte, die durch Manipulationen in den Wartelisten zusätzliches Geld verdienen
  • Für sehr viele Menschen, die selbst nicht spenden würden, aber Organe bekommen können

Es ist schlecht für:

  • Den Spender, weil nicht 100%ig bewiesen werden kann, dass man wirklich tot ist und nichts mehr spürt, wenn lebenswichtige Organe entnommen werden
  • Den Spender, weil seine Organe Spenden sind
    (also kostenlos), und somit seine eigene Familie oder Angehörigen nicht einmal etwas davon haben, während viele Andere dabei verdienen

Gut. Ich habe einen Organspenderausweis.

Bei einer Lebendspende, z.B. von einer Niere, kann man sich anschließend noch an seiner guten Tat erfreuen.

Wenn man schon klinisch tot ist, aber ein gesundes Herz, Lungen, Leber oder sonstwas spenden kann, braucht man diese Organe sowieso nicht mehr selbst und kann anderen Menschen das Leben retten.

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