Tattoo und Organ- und Knochenmarktspende?

4 Antworten

Bei Professionell gestochenen Tattoos (wo die Farbe auch tatsächlich da hinkommt wo sie hin muss, namlich in die mittlere Hautschicht / Dermis) landet nur wenig Farbe im Organismus.

Ganz ausschliessen kann man natürlich nicht, das die Nadel mal zu tief geht, und selbst wenn das mal passiert ist das weniger tragisch. Die Farben die in Deutschland im Tattoogewerbe verarbeitet werden sind unbedenklich und unschädlich. Sonst dürfte kein Studio damit arbeiten.

Fremdstoffe im Organismus werden über die Lymphknoten aufgenommen, und über den Urin ausgeschieden. Organspende / Knochenmark spenden sollte also kein Problem darstellen.

Beim Blutspenden geht es aber wegen der Rückstellung von 4 Monaten nicht um Farben und Techniken des Tattoostudios, sondern um Infektionskrankeiten. Und da will keiner ein Studio in Frage stellen. Die Stecher sind immer total verärgert und die Kunden verunsichert.  Dabei darf man auch nicht spenden, wenn man im gleichen Krankenhaus operiert wurde, wo auch der Blutspendedienst ist. Also keine Schikane, sondern Schutz des Empfängers der Blutkonserve, ihn nicht auch noch dem geringen aber vorhandenem Restrisiko auszusetzen. Den gibt es durch jeden Eingriff, welcher Art und wo auch immer.

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Du kannst trotzdem Knochenmark und Organe spenden. Hoffe ja gehst zu Profi und nicht irgendwo zu einem unhygienisch arbeitenden Stecher. Sonst besteht Gefahr für diverse Erkrankungen, Hepatitis, HIV- selten aber möglich.

Die Gefahr besteht auch im Krankenhaus bei jeder OP. Wenn auch viel geringer, die Sperre über 4 Monate gilt da aber genauso.

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Infektionsgefahr gibt es überall.
Selbst in Ultra Sterilen Krankenhäusern (Stichwort: MRSA)
Die Infektionsgefahr nimmt zu mit steigendem Kundenverkehr.

Prozentual betrachtet ist die Chance sich mit irgendnem Mist zu infizieren beim Hinterhof Stecher der auf Hygiene achtet und der vielleicht 10 Kunden im Monat hat sogar geringer, als im professionellen Studio wo pro TAG 15-30 Kunden ein und ausgehen.

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@Knopperz

Selbst in Ultra Sterilen Krankenhäusern (Stichwort: MRSA)

Das widerspricht sich doch! Wenn sich Menschen in einem Krankenhaus mit MRSA infiziert werden, war es eben nicht steril! Aufgrund von schlampiger Hygiene und schlampigen Vorkehrungen werden Menschen mit MRSA infiziert.

Die Infektionsgefahr nimmt zu mit steigendem Kundenverkehr.

Prozentual betrachtet ist die Chance sich mit irgendnem Mist zu
infizieren beim Hinterhof Stecher der auf Hygiene achtet und der
vielleicht 10 Kunden im Monat hat sogar geringer, als im professionellen Studio wo pro TAG 15-30 Kunden ein und ausgehen.

Das ist vollkommener Unsinn! Damit behauptest Du, dass der Hinterhof-Stecher auf Hygiene achtet und die Tättowierer in professionellen Studios nicht.

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Die Rückstellung von 4 Monaten gilt für alles.

Wenn jemandem der sogenannte Hirntod angedichtet wird, dann gibt es keine Sperre.

Wenn jemand einen Spenderausweiß hat, dann wird auch gespendet, es wird nur vorher auf HIV und Hepatits getestet

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