Ist es für eine Bank verdächtig wenn ich wöchentlich 1000 Euro Bar auf mein Konto einzahle?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Ein Tausender pro Woche ist schon recht üppig.

Die Bank wird das nicht groß interessieren. Das Finanzamt wird aber danach schauen. Wenn also das Finanzamt hiervon Wind bekommt, wirst du mit Sicherheit gefragt, woher das Geld stammt. Spätestens dann bist du fällig.

Schwarzarbeit ist heute auch nicht mehr so einfach wie früher. Um dir das Geld geben zu können, müsste ja irgendjemand bezahlen. Das heisst, das Geld, welches du erhältst, muss ja woanders abgehoben werden. Das heisst, es muss bei deinem potentiellen Arbeitgeber auch schon aus einer schwarzen Kasse kommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
EinstAstral 24.10.2016, 12:55

Wäre es möglich vielleicht im Ausland, sagen wir mal in Mexiko (lol) ein Konto zu eröffnen und das Geld dort einzuzahlen? Das FA ist in solchen Ländern bekanntlich nicht so penibel wie hier :D

0
Interesierter 24.10.2016, 23:06
@EinstAstral

Wenn du es bar machen wolltest, dann müsstest du jede Woche nach Mexiko fliegen. Da würde wohl das Geld schon für den Flug draufgehen. 

Ansonsten bliebe nur die Überweisung. Mit dieser hättest du dann das selbe Problem, da du dein Bargeld ja bei einer deutschen Bank einzahlen und überweisen müsstest. 

1

Leider bisher viele falsche Angaben gemacht worden.

Es gibt keine Grenzen von € 5.000 oder € 10.000 und die Banken sind auch nicht grundsätzlich verpflichtet, Bargeldeinzahlungen in irgendeiner Höhe zu melden. Eine Grenze von € 5.000 wird "erwogen", gibt es aber zur Zeit noch nicht:

http://www.tagesspiegel.de/politik/kampf-gegen-geldwaesche-was-soll-das-bargeld-limit-von-5000-euro/12916610.html

Die Banken sind verpflichtet, ab einem Betrag von € 15.000 die Identität des Einzahlers zu erfassen:

Wer große Mengen Bargeld bei der Bank einzahlen will, muss sich ausweisen. Ab 15 000 Euro will das Institut einen Personalausweis, einen Reisepass oder ein anderes amtliches Dokument sehen. Ist man als Kunde bekannt, notiert der Bankmitarbeiter nur den Namen

Nur wenn ein begründeter Verdacht auf Geldwäsche besteht, ist die Bank verpflichtet, eine Meldung abzugeben. Diese geht aber nicht an das Finanzamt, sondern dann

müssen die Betreffenden eine Verdachtsmeldung an die Zentralstelle für Verdachtsmeldungen beim Bundeskriminalamt und an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden richten.

Wenn beispielsweise der Betreiber einer Eisdiele regelmäßig jede Woche € 20.000 bar bei seiner Bank einzahlt, wird und muss das nicht gemeldet werden.

Für die Verdachtsmeldungen dagegen, zu denen eine Bank verpflichtet ist, gibt es wiederum keine Betragsgrenzen. Dazu genügt wie der Name sagt, der Verdacht auf Geldwäsche. Es kann durchaus sein, dass bei einer regelmäßigen täglichen Bareinzahlung von € 500 über einen längeren Zeitraum eine Meldung erfolgt (Ebenso wie bei einer regelmäßigen wöchentlichen Einzahlung von € 1.000 lt. Fragesteller). Muss nicht, aber kann.

Die Banken sind da heute sehr vorsichtig, weil sie bei einer fahrlässig nicht erfolgten Verdachtsmeldung in die Verantwortung genommen werden können. Die Computer sind so programmiert, dass Verdachtsfälle automatisch gemeldet werden.

Zur Fragestellung, ein "Nebenjob" mit € 1.000 pro Woche bar und keine Schwarzarbeit:

Entweder schlecht ausgedacht oder Du willst alle hier für dumm verkaufen und das solltest Du nicht tun, wenn Du ernsthafte Antworten erwartest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
EinstAstral 26.10.2016, 20:23

"Entweder schlecht ausgedacht oder Du willst alle hier für dumm verkaufen"

Lies noch mal: "Nehmen wir mal an" hieß es! Das ist also eine "was wäre wenn" Frage...

0
Zappzappzapp 26.10.2016, 21:01
@EinstAstral

Deswegen habe ich ja auch "Entweder ... oder ..." geschrieben, dann ist es eben schlecht ausgedacht.

Wie ich schon sagte, "Nebenjob" mit € 1.000 pro Woche bar, dabei keine Schwarzarbeit und das Geld vielleicht in Mexiko einzahlen, dazu die Anmerkung "Noch habe ich kein Geld bekommen".

Aber sei es wie es sei, Du hast ja eine korrekte Antwort von mir erhalten, belassen wir es dabei.

0

Das kann so nicht funktionieren wenn es legal sein soll! Ab 450€ im Monat bist du Sozialversicherungspflichtig, das heißt dir wird neben deiner Lohnsteuer, Beiträge die deinem Verdienst entsprechen an die jeweiligen Versicherungen abführen. Das wird normalerweise von deinem Arbeitgeber so gehandhabt, was du da machst ist definitiv schwarz arbeiten! Da kommt dann einiges auf dich zu, allen voran strafzahlungen wegen Steuerhinterziehung usw...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
EinstAstral 24.10.2016, 13:44

Mein Gott, ich schrieb "würde"! Noch habe ich kein Geld bekommen und eingezahlt erst recht nicht, also habe ich mich nicht strafbar gemacht. Ich wollte nur mal etwas genauer wissen wie die Sache so läuft ^^

0

Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Die Bank wird dich nicht fragen - geht sich auch nichts an (auffallen wird es ihnen mit Sicherheit....aber Geld ist nun mal ihr Geschäft und sie werden niemandem auf den Zahn fühlen, der ihnen Geld zufließen lässt). Aber das FA... ich würde dort mit offenen Karten spielen. Lieber ein paar Euro weniger, dafür....siehe oben.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Bank ist es an und für sich egal, woher dein Geld kommt.

Allerdings ist für das Finanzamt ein stetiger Bargeldeingang höchst interessant.

Das Geldwäschegesetz greift aber erst bei 5.000 €

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
EinstAstral 24.10.2016, 12:39

Das heißt also, selbst wenn ich auf konstanter Basis 4.999€ einzahle, kann mir nix passieren weil der Betrag unter 5.000 Euro ist? 

0
DerHans 24.10.2016, 12:43
@EinstAstral

Ab 5.000 € ist die Bank VERPFLICHTET, das zu melden.

Natürlich kann einem aufmerksamen Angestellten auch eine gehäufte Menge Bargeld in einer bestimmten Periode auffallen.

Wenn es dafür keine Erklärung gibt, kommt ja auch schnell der Verdacht, der Finanzierung illegaler Geschäfte oder des Terrorismus

2

Natürlich ist das verdächtig. Kann sein, dass dein Bankberater dich wegen den Unsummen kontaktiert und fragt, woher du das ganze Geld hast. Ich würde jeden Monat 1000€ einzahlen, damit es nicht allzu verdächtig ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mich hat die Bank noch nie gefragt, wo kommt den genau dieses Geld nun her....auch beim einzahlen an jedem 2. Tag nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, ist nichts besonderes.
Jeder Kiosk um die Ecke wird wohl wöchentlich höhere Bareinzahlungen vornehmen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Solange du das Geld nicht wöchentlich mit einer Maske über dem Kopf bei der Bank abhebst,ist es der Bank egal.....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie viel du nebenbei auf dein Konto einzahlst, geht keinem etwas an. Und die Bank wird da in keinster Weise etwas daran auszusetzen haben.

Erst ab 10.000€ musst du nachweisen woher das Geld kommt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
EinstAstral 24.10.2016, 14:05

Ich dachte schon ab 5.000 Euro?

0

Wenn du jede Woche 1000 bar verdienst, IST es Schwarzarbeit. Kein Unternehmer zahlt den Lohn in bar aus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
EinstAstral 24.10.2016, 12:37

Quatsch, wenn ich den Verdienst beim Finanzamt melde dann ist es eben nicht Schwarzarbeit. Mich interessiert aber ob die Bank da eventuell Probleme damit hat...

0
GanMar 24.10.2016, 12:44
@EinstAstral

Nein, die Bank hat damit kein Problem. Es gibt eine Menge Leute, die täglich einen deutlich höheren Betrag zur Bank bringen.

0
PatrickLassan 24.10.2016, 13:11
@EinstAstral

, wenn ich den Verdienst beim Finanzamt melde dann ist es eben nicht Schwarzarbeit

Klar, deshalb auch dein anderer Kommentar, in dem du fragst, ob es möglich ist, sich ein Konto in Mexiko zuzulegen.

3

Was möchtest Du wissen?