Ist ein Psychologiestudium sehr schwer?

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9 Antworten

die frage ist zwar schon sehr alt, allerdings interessiert es eventuell noch jemanden da draussen!

ich möchte für meinen Teil auch gerne Psychologie studieren, ich habe mich bei meiner Lehrerin (die hat psychologie hier in münchen studiert) und sie meinte Mathe sei ein sehr wichtiges Fach um aufgenommen zu werden -bin nämlich auch richtig schlecht- aber nicht nur wegen der Statistik: Mathe erfordert nämlich die Fähigkeit zum logischen Denken und diese brauchst du für das Studium.

Gildrion 22.02.2016, 16:16

Das kommt vermutlich auch auf den Studienort an. Meine Uni hatte damals einen Schwerpunkt auf die Forschung gelegt und demnach waren Mathematik (hauptsächlich eben Stochastik), logisches Denkvermögen und Biologie KERNfächer! Es ist aber durchaus machbar und kein Hexenwerk. Im späteren Berufsleben wird die Mathematik v.a. dann weiterhin im Mittelpunkt stehen, wenn man in die Forschung gehen möchte. Als Psychotherapeut sind diese Fächer meiner Meinung nach eher Randerscheinungen. Hier geht es um Empathie, Feingefühl, Gefühl für die Sprache (oft wird etwas nur durch die Blume angedeutet, weil der Patient sich scheut, es direkt auszusprechen) und Faktenwissen. Man braucht eine gewisse "Lebenserfahrung" was jedoch nicht gleichbedeutend damit ist, dass man alt sein muss :-) Man sollte nur ein gewisses Verständnis dafür haben, was das Leben für viele Menschen bereithält und wie es sie prägen kann. Das kann man auch, ohne das alles am eigenen Leib erfahren zu haben. Man braucht eben das Einfühlungsvermögen.

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In welchen Fächern muss man denn gut sein um Psychologie studieren zu können?

Deutsch, Englisch und Mathe. ;-)

Die meiste Fachliteratur ist auf Englisch, man braucht sehr viel Statistik und dafür mathematisches Verständnis. Es ist nicht unbedingt vergleichbar mit der Schulmathematik, deshalb sollte man sich davon nicht abschrecken lassen.

Du weißt aber schon, dass gerade Psychologie seit Jahrzehnten einen Unmenschlich hohen NC hat, oder? Schaffst du ein Einserabi? Sonst solltest du über ein Studium im Ausland oder eine Alternative nachdenken.

Wenn du Psychologie studierst wirst du sehr viel mit Mathe zu tun bekommen (Statistik). wenn du es nicht schaffst deine Lücken in dem Bereich zu schließen dürfte das Studium ziemlich schwierig werden. Ansonsten sind gute Englischkenntnisse Vorteilhaft, da du während des Studiums auch viele Texte auf Englisch bekommen wirst.

Um Psychologie studieren zu können brauchst du das allgemeine Abitur, du musst also die FOS13 machen. Dann gibt es einen sehr strengen NC, du brauchst also einen guten Notendurchschnitt . Ich finde immer, ein Studium ist dann schwer, wenn man das falsche gewählt hat, denn wenn dich was interessiert, dann hängst du dich auch ausreichend rein. Mathe ist nicht ganz unwichtig, aber wenn du das Abi geschafft hast, dann reicht das auch fürs Studium. Englisch ist auch wichtig, da du viele Fachbücher auch auf englisch lesen musst.

nephalym 27.10.2012, 13:37

Deine Antwort ist nicht ganz korrekt. Um Psychologie studieren zu können reicht auch die fachgebundene Hochschulreife mit entsprechendem Fächerprofil. Das allgemeine Abitur ist nicht zwingend notwendig. Gruß

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Sanja2 27.10.2012, 14:50
@nephalym

Seit wann das denn? Meines Wissens nach kann man an einer Uni nur mit allgemeinem Abitur studieren und Psychologie kann man meines Wissens auch nur an der Uni studieren. Zumindest ist das in Bayern so.

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Nur mal kurz zur Mathesache: In der Schule war ich ne wirkliche Niete in Mathe. Schlechte Noten geschrieben, nichts verstanden und meinen Abischnitt nur durch die anderen Fächer hochgehalten. Nun studiere ich Psychologie und ja in den ersten Semestern kommt schon "Mathe" dran aber nicht so wie in der Schule und auch nicht nur in Statistik. Dennoch ich habe die Klausuren auch alle geschafft und das nicht schlecht. Wenn man sich dahinter klemmt ist das sicher zu schaffen. lass dich nicht davon abschrecken!

Mathematik ist schon ein wesentlicher Bestandteil eines Psychologiestudiums, da es anfangs (in den ersten Semestern) stark um Statistik geht. Ebenso ist es wichtig sehr gut Englisch zu sprechen, da viele Studien oder Texte auf Englisch verfasst sind.

Vom Prinzip her ist kein Studium "schwer" solange es dich interessiert und du nicht mit dir kämpfen musst dafür zu lernen.

Tu es!


Eine Hürde wird der NC (numerus clausus) darstellen. Du brauchst meistens einen Mindestschnitt im Abi um zugelassen zu werden.

Psychologie hat aus gutem Grund einen hohen NC. Im BA-Studium hat man 2 Klausuren Statistik, Klausur Testtheorie, also viel Mathe. Dann kommen zwei Klausuren Physiologie dazu, also viel Medizin Lernstoff, alle Fachbegriffe in Latein. Dafür brauchtst Du eigentlich das Latinum, sonst verstehts Du nix. Zusätzlich Klausuren in Allgemeine, Persönlichkeits- und Entwicklugnspsychologie. Alles voller mathematischer Modelle, BWL sehr ähnlich, nur anderer Gegenstand der Modelle. Wenn es bei Dir nur zur FOS gereicht hat, solltest Du von dem Gedanken eines Psychologie-Studiums mangels Erfolgsaussichten Abstand nehmen. Mache lieber eine Lehre als Krankenpfleger, danach kannst Du immer noch in der Psychiatrie arbeiten, wohin die geistig Gestörten entsorgt werden.

Maisk0lben 26.02.2015, 22:17

"aus gutem Grund einen hohen NC."?

Man merkt, dass du so überhaupt keine Ahnung vom Leben hast. Der NC ist nicht so hoch, weil das Studium angeblich so schwer ist. Nein, der NC ist so hoch, weil es so viele Bewerber gibt.

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sofiecherie 01.03.2016, 13:52
@Maisk0lben

... und damit es ja nicht zu viele Psychologen gibt die Patienten behandeln die Krankenkassen bezahlen müssen

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Drainage 13.03.2017, 03:03

Herzlichen Glückwunsch, deine Antwort ist so ziemlich die dämlichste und inkompetenteste, die ich hier jemals lesen musste.

Wie Maiskolben schon schrieb, ist die Sache mit der NC völliger Bull$hit. Ein NC bedeutet nicht, dass das Studium schwierig ist, sondern dass es viele Bewerber gibt. Wenn Psychologie, das ja laut dir viele mathematische Modelle enthält, so schwierig sein soll und deswegen den hohen NC hat, welchen NC soll dann ein Mathestudium haben? 0,7? Mathe hat zumeist gar keinen NC, weil es kaum jemand studieren will!

Da sind wir beim nächsten Punkt, dem Mathematikanteil. Nein, in Psychologie hat man nicht viel Mathe! Man hat überhaupt kein Mathe, sondern man rechnet grundlegende Größen der Statistik aus. Billige Kenngrößen, die man in empirischen Wissenschaften einfach kennen muss und mit denen man hantieren muss, sonst nichts. Diese werden nicht einmal bewiesen oder sonst wie sauber hergeleitet, daher keine Mathematik und das reicht schon aus, dass viele Psychologiestudenten darüber zusammenbrechen. Wäre es aber echte Mathematik, wäre das Niveau noch einmal deutlich höher. 

Beim nächsten Punkt "Wenn es bei dir nur zur FOS gereicht hat, solltest Du von dem Gedanken eines Psychologie-Studiums mangels Erfolgsaussichten Abstand nehmen." würde ich dir schon wieder am liebsten ins Gesicht kotzen. Das impliziert nämlich zweifachen Bull$hit: Erstens, dass das Psychologiestudium sehr schwierig wäre und zweitens, dass FOSler dümmer als Gymnasiasten sind. Ernsthaft, wie kommt man auf so eine $cheiße? Ob jemand auf dem Gymnasium landet oder später über den zweiten Bildungsweg zum Abitur kommt, entscheidet sich zumeist mit der Wahl der Schule nach der 4. Klasse. Und jetzt willst du sagen, dass man sich damals mit 10 Jahren für einen bestimmten Studiengang disqualifiziert hat? Bist du eigentlich völlig behindert?

In die Psychiatrie gehörst du auch, allerdings nicht als Angestellter, sondern als Patient. Witzfigur!

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