Ist ein kurzer Monat wie z.B. der Februar mit nur 28 Tagen ein Grund für eine Mietminderung?

16 Antworten

Gegenfrage, die deine Frage dann beantwortet: Bekommst du im Februar auch weniger Gehalt? Zahlst du auch weniger Grundgebühren z.B. beim Telefon, Handy und ähnlichem?

Buchhalterisch hat ein Monat in der Regel 30 Tage. Wenn der Monat kürzer ist - was nur den Februar betrifft - dann zahlt bzw. bekommt man nicht weniger. Genauso, wie man bei Monaten mit 31 Tagen nicht mehr bezahlt.

Nein, das ist natürlich kein Grund für Mietminderung.

Das weiß man schon bei Abschluss des Mietvertrages, dass der Februar keine 31 Tage haben wird. Es ist nicht der Vermieter, der im Nachhinein einfach den Monat kürzt.

Was für eine Frage?

Du könntest dem Vermieter aber vorschlagen, zu dem Mindestmonatssatz für 28 Tage für die anderen Tage einen Aufschlag für monatlich 2 oder 3 Tage auf den Mietpreis aufzuschlagen, je nachdem ob der Monat 30 oder 31 Tage hat.

Wenn mir jemand so einen Blödsinn vorschlagen würde, dann würde ich demjenigen die Wohnung sicher nicht vermieten. Wenn er schon in der Wohnung sitzen würde, dann würde ich mich für den "guten Vorschlag" bedanken, die Miete für Februar unverändert lassen, und die Miete insgesamt um den Zusatzbetrag für die Monate mit 30 bzw. 31 Tagen erhöhen.

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@Hardware02

Genau. Der Blödsinn entspricht dem Vorschlag, die Miete für den Februar zu kürzen, es ist das Gleiche. Du hast verstanden, was ich zeigen wollte.

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Und was ist bei Schaltjahrenfebruars? Aber sieh es doch positiv. Weniger Monatstage bedeuten auch weniger Arbeitstage bzw. Arbeitsleistung bei gleichem Lohn/Gehalt. Außerdem werden deine Rechnungen wie Strom, Gas, Wasser usw. für Februar geringer ausfallen.

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