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6 Antworten

Auch wenn du das hierhin abgetippt und vielleicht nicht alles so in deiner Lösung stehen hast: achte auf deine Schreibung! Nicht nur die Rechtschreibung, sondern auch Kommata, die Kombination von Verben und den geänderten Kasus im Satzzusammenhang. Beispiele sind: "weist das lyrische Ich auf sein... hin." ohne Komma und mit s von hinweisen, "ist in jeder der drei Strophen" ohne Komma, "Zu den sprachlichen Mitteln lässt sich zum einen sagen" ohne Komma und "zum einen", das Gegenstück dazu ist "zum anderen", nicht "jedoch", und "spielen" statt "spielt", es geht noch immer um die sprachlichen Mittel. "missliche Lage einer Person, die" Komma, man sagt "Lebensabschnitte" oder "Ausschnitte aus ihrem Leben", "negativer als positiver" ist unsinnig, du meinst wohl sowas wie "vorwiegend negativ". "Sorgt für" oder "löst aus", aber nicht "sorgt aus", dann Doppelpunkt, nicht Bindestrich, aber grundsätzlich solltest du ohnehin keine wörtliche Rede in der Interpretation verwenden. "Dunkelheit" natürlich ohne P, aber wo siehst du die im Gedicht? Der Leser wird auch nicht fragwürdig, sondern der Text, der Leser wird verunsichert, er zweifelt oder fragt sich. Es gibt auch keine Angst der Probleme, sondern Angst vor Problemen. Der nächste Satz ist ziemlich verquer, den lass ich jetzt mal unkorrigiert, obwohl die interpretatorische Grundidee nicht übel ist - wenn auch dezenter eingebracht werden sollte, kein Haus zu haben ist kein konkreter Hinweis auf Karrierefrauen. Ein Gedicht wird definitiv nicht "nach einer komischen Gliederung gebunden", es "ist mit einer ungewöhnlichen Gliederung konstruiert" oder es "wird in dem Gedicht eine uneinheitliche Gliederung verwendet". Das Reimschema ist außerdem falsch, du darfst nicht jede Strophe einzeln betrachten, der Reim A ist -aus, in Strophe zwei ist er aber -an, das ist schon Reim D, nicht wieder A. "Zu tot" zu sein mit dem innerern Schweinehund zu "übersetzen" ist ziemlich lapidar, es geht um eine tiefere Leidhaftigkeit als bloße mangelnde Disziplin. "Im Vers 7" usw. ist mit Kommafehlern gespickt. Metaphern werden nicht versteckt sondern verwendet oder eingebaut, "indemfall die Aussage es bildlich darstellen soll" heißt bitteschön "das aber in diesem Fall bildlich darstellen soll, wie es ist..." "Die Aussage des Textes", und bring in der Zusammenfassung keine neue Prognose (nimmst du das mit der höheren Schicht allein von der Aussage mit den Karrierefrauen?).

Es tut mir Leid, ich bemühe mich wirklich um konstruktive Kritik, aber ich würde dir wohl eine 4 geben. Es ist nicht annähernd alles interpretiert, was in diesem Gedicht steckt, du machst jede Menge Fehler und begründest nur einen Bruchteil deiner Aussagen (gute Begründungen sind wichtiger als der Inhalt der Interpretation). Ich habe jetzt nicht mal alles angemerkt (wenn meine Anmerkungen nicht ausführlich genug sind, frag nach), was ich an Problemen gefunden habe, aber es ist außerdem ziemlich kurz für eine "komplette" Arbeit und die einzelnen Teile (Einleitung, Hauptteil, Schluss, immerhin abgegrenzt) erfüllen nur teilweise ihre Funktion. Du kannst jetzt natürlich einfach meine Kompetenz in Frage stellen, aber ich würde mir an deiner Stelle nochmal einiges an Gedanken machen, sonst bist du womöglich von deiner Note enttäuscht.

Der Teil mit der Gliederung stimmt in meiner Antwort nicht, fällt mir grad auf, die Gliederung ist einheitlich (4 Zeilen pro Strophe), das Reimschema ist es nicht.

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@Serela

Allein deine sprachlichen Mängel machen einiges aus, wenn du die alle nicht hättest, wärst du wohl schon auf 3 oder sogar 2,5 hoch (in meiner Wertung). Es sind eben nicht einfach nur einzelne Rechtschreibfehler, sondern massive Unsinnigkeiten, die aber wahrscheinlich auch großteils von der Flüchtigkeit herrühren bzw. von mangelndem erneuten Durchlesen (oder fällt dir das beim zweiten oder dritten Lesen nicht auf?). Auch was du mir jetzt geschrieben hast: Reinfolge statt Reihenfolge, den Schwerpunkt haben statt legen usw. Du musst viel sorgfältiger mit der Sprache umgehen, sonst nützt dir die beste These nichts, denn sie wird nicht rübergebracht!

Die Interpretation selbst mangelt z.B. daran, dass du eine These aufstellst (die Autorin zeigt, wie unzufrieden jeder mit sich ist), diese aber nicht belegst (Menschen haben Probleme und Ängste, aber wo liegt die Verbindung?). Du setzt das Gefühl des Totseins mit dem inneren Schweinehund gleich, ohne eine Begründung dafür anzuführen, was diese These wiederum ziemlich schwer nachvollziehbar macht. Wozu dient der Parallelismus? Wie kommst du darauf, dass der Himmel die Zukunft darstellt? Warum werden diese Metaphern überhaupt verwendet (denn du schreibst nur davon, dass sie da sind)? Die Zusammenfassung ist sehr kurz und geht nur auf die Verwirrung und ein im vorherigen Text nicht näher erklärtes Problem höherer Schichten ein, da du aber vorher nicht viel anderes geschrieben hast, ist sie in diesem Zusammenhang in Ordnung.

Worauf du z.B. nicht eingegangen bist, ist die grundsätzliche Heimatlosigkeit (hab kein Haus), die sich auch bei Karrierefrauen äußern kann, Minderwertigkeitskomplexe des lyrischen Ichs (bin viel zu klein), Passivität (bläst mich ein Wind - allerdings hast du die höhere Gewalt erwähnt, das ist also ok), Ruhelosigkeit und mangelnde Richtung (hinaus hinein). Identifikation allein über den Partner (kein Mann), mangelndes Selbstbewusstsein (viel zu bang), was die Minderwertigkeitskomplexe fördert (Teufelskreis), im Gegensatz dazu aber die Selbstständigkeit auch in romantischem Zusammenhang (zünd meinen Himmel selber an). Der angezündete Himmel als Doppeldeutigkeit von Romantik (Flammen der Liebe) und Zerstörung (anzünden). "Kein Herz" als fehlende Fähigkeit zu lieben hast du erwähnt, allerdings war auch dieser Satz bei dir sehr konfus, "weich warm verschneit" ist elliptisch und ist wiederum verwirrend, zumal es keinen Satzzusammenhang zu geben scheint, auch der Bezug auf die Not ist schwierig, denn "verschneit in Not" ist ungewöhnlich, man könnte es aber als Rückzug in die Probleme lesen, also dass man von der Not wie von Schnee bedeckt ist, dies aber als warm und weich empfindet und nicht merkt, wenn man erfriert (dies wiederum eine etwas freiere Interpretation, die man so nicht sehen muss).
Du hast außerdem keine Anmerkung dazu gemacht, warum die Form so gewählt worden sein könnte. Wir haben fast durchgängig Jambus, außer bei "weich warm", was man aber auch dahingehend als ein Wort lesen könnte. Jambus ist ein dynamischer Rhythmus, der dem Ganzen einen gewissen positiven Aspekt verleiht. Auch dass es ein Lied ist, wird von dir nicht weiter erwähnt, ein jambisches Lied wiederum ist eigentlich etwas Fröhliches, was das Ganze auf der anderen Seite unheimlich macht, da ein parodistischer Ansatz dem Inhalt gemäß unwahrscheinlich ist. Das einzige Wort mit einer weiblichen Kadenz ist Himmel, und ist zusammen mit dem unreinen Reim bang der Symmetrie nach das Zentrum des Gedichtes. Es deutet auf eine zentrale Unsicherheit hin. Auf der anderen Seite ist das Gedicht nicht gänzlich symmetrisch aufgebaut, das lässt sich also auch in Frage stellen.

Und das ist bestimmt auch noch nicht alles, was man darin sehen kann (aber können kann man eigentlich immer viel). Der Hauptpunkt bei einer Interpretation besteht nicht darin, möglichst alles zu finden, was man finden könnte, sondern das, was man findet, der Priorität nach zu ordnen, das wichtigste anzubringen, das weniger wichtige nur periphär zu bearbeiten und - ganz wichtig - alles gut zu begründen, wenn's geht in einer sinnvoll lesbaren, korrekten Form.

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Oje - da machst Du Dir wohl Illusionen.

Deine Ausdrucksweise ist mäßig, statt einer Interpretation erfolgt nur die plumpe Wiedergabe des Inhalts, dann all die Rechtschreibfehler...

Ich hoffe, hier wird Dir niemand einen neuen Text schreiben, den Du dann nur zu kopieren brauchst. Die Lehrerin möchten sehen, was Du kannst - nicht einige Akademiker von gf...

Wenn Du in Deutsch besser werden willst, kann ich Dir nur Nachhilfe empfehlen. Die gibt es freilich nicht umsonst....

Dieser Text ist sehr hilfreich und detailreich.Er hat mir sehr geholfen, als ich nicht mehr weiter wusste. Nur zu empfehlen.

„Angstlied“ - Ulla Hahn. Gedichtanalyse
Link: [ dokumente-online.com/angstlied-ulla-hahn-gedichtanalyse-interpretation.html ]

Gedichtsanalyse (Romantik) Das zerbrochene Ringlein

Ich habe mich etwas mit dem Gedicht "Das zerbrochene Ringlein" befasst und eine Analyse hiefür verfasst... Ich würde mich freuen wenn ihr diese lesen und mir anreize für verbesserungen geben könntet :D

In dem Gedicht "Das zerbrochene Ringlein" von Joseph v. Eichendorff, erzählt das lyrichse Ich über seinen Treuebruch und dessen Wirkungen auf ihn. Das Gedciht lässt sich der literarischen Epoche der Romantik einordnen, da Josph v. E. einen wichtigen Vertreterdieser Epoche darstellt. Mein erster Eindruck vom Gedicht ist, dass das lyrische Ich, seinen Treuebruch aller Wetl mitteilen will. Eine eingehende Untersuchung hat mir jedoch einen neuen Blickwinkel verschafft, welchen ich im folgenden beschreiben möchte. In der ersten Strophe des Gedichtes, spricht das lyrische Ich über seinen Geliebten und dessen Wohnort, nämlich einem Mühlenrad, jedoch scheint sie nicht mehr da zu sein. In der nächsten Strophe erzählt das lyriche Ich , dass seine Geliebte ihm das Ja-Wort gibt, jedoch wird die Ehe schnell wieder von seinem Geliebten gebrochen, mit dem Treuebruch bricht auch der Ring der lyrischen Ichs. In der dritten Strophe empfindet das lyrische Ich das Verlangen, wie ein Spielman weit in die Welt hinausreisen und von seiner Trauer erzählen zu können. In der 4 Strophe hat das lyrische Ich das Verlangen als Reiter einer Schlacht beizuwohnen und nachts am stillen Feuer liegen zu können. In der letzten Strophe befindet sich das lyrische Ich an dem Ort wo seine Geliebte wohnt und er hat das Verlangen zu sterben, um diese Sehnsucht nach seiner Geliebten nicht mehr ertragen zu müssen. Das Gedicht setzt sich also aus fünf Strophen zusammen, die jeweils aus vier Versen bestehen. Bei dem Gedicht liegt die für die Epoche der Romantik übliche Volksliedstrophe vor. Die vier Volsliedzeilen jeder Strophe haben als Metrum einen dreihebigen Trochäus. Als Reimschema benutzt der Autor das Kreuzreim. Das erste was beim lesen des Gedichtes herrausticht, ist ganz offensichtlich der häufige Gebrauch des Wortes "Ring". Schon im Titel stößt man auf das Wort "Ringlein". In der Zweiten Strophe ist weider die Rede vom "Ring"(V.6) und wieder in der gleichen Strophe das Wort "Ringlein" (V.8), dies bildet auch einen Rahmen zum Titel. Ohne Frage hat der Ring eine Herausragende Bedeutung innerhalb der Liebeslyrik. Es steht symbolisch für das Einst werden und die Ehe zwei sich liebender Personen. Das Gedciht kann eingegliedert werden in eine Traumwelt-Phase und in die Phase der Realität. Die Strophen 1,2 und 5 spielen dabei in der Realität und die Strophen 3 und 4 in den Gedanken des lyrichen Ichs ab. In der ersten Strophe ist wie gesagt die Rede von der Geliebten und ihrem Zuhause aneinemMühlenrad,jedoch ist sie verschwunden. Im Hinblick auf die 2 Strophe wird der Grund ihres Verschwindens ersichtlich. So wie es aussieht, gibt sie ihm ihr Ja-Wort, "sie hat mir treu[e] versprochen" (V.5),brichtdieseausunerklärlichenGründenjedoch wieder "siehatdietreu[e] gebrochen" (V.7) Fortsetzung folgt

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