Ist die Charakterentwicklung von Darth Vader wirklich logisch?

7 Antworten

Ja klar. Schau dir doch nur mal die Nazis und die KZ Wärter an. Die hatten, als sie noch Kinder waren auch eine ganz normale Erziehung hinter sich und ein gesundes Werteverständnis von ihren Eltern bekommen. Und dann wurden sie sukzessive zu Mördern von den Nazis erzogen.

Und auch nichts wesentlich anderes sind radikale Islamisten, die erst normal aufwachsen, sich radikalisieren und in den mittleren Osten in den Djihad ziehen, Amokläufer, Mörder.

Das sowas funktioniert beweist auch die Bundeswehr und jedes andere Militär. Jeder Mensch hat eine Hemmschwelle jemand anderes zu ermorden (ob anerzogen oder von Natur angeboren sei mal dahin gestellt). Bei der Ausbildung wird das konsequent rausgedrillt, dann ziehen die Soldaten in den Krieg und erschießen Feinde.

Und das obwohl sie früher für so süße Kinder, die niemals jemanden töten könnten gehalten wurden.

Wie genau wird das denn "wegdedrillt"?

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@King12358

Das frag besser einen Psychologen. Der kann dir das besser beantworten als ich.

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Das hat die dunkle Seite der Macht nun mal so an sich. Machtnutzer können sie nutzen, aber sie werden gleichzeitig auch von der dunklen Seite manipuliert. Anakins Persönlichkeitsumschwung ist deshalb so drastisch, weil er nun mal sehr machtsensitiv ist, und negative Emotionen wie Wut, Hass, Angst, Trauer etc. sich dadurch gravierend auf ihn auswirken. Gerade er verliert ja alles, weswegen er sehr tief in die dunkle Seite hinabsinkt, bis zu dem Punkt, an dem er seine alte Persönlichkeit als Anakin "tötet" und zu Darth Vader wird. Die Fähigkeiten in der dunklen Seite werden dadurch verstärkt, dass man sich seinen negativen Emotionen hingibt und sich vollständig darauf konzentriert, immer mehr Macht anzuhäufen. Je stärker die eigene Balance und Ruhe gestört ist, desto tiefer fällt man in die Dunkelheit hinab. Anakins Fall geschieht halt nach und nach, bis es kein Zurück mehr für ihn gibt (bis er auf seinen eigenen Sohn trifft).

Star Wars ist extra so gemacht, dass die Extreme viel weiter auseinander liegen, als es in unserem Universum der Fall ist. Da gibt es halt das ultimative Böse und das ultimative Gute, und sehr viel Grau dazwischen. Das darfst du nicht so sehr mit unseren realen Maßstäben messen.

Woher ich das weiß:Hobby

Die Jedi sind Schuld. Sie erziehen die Padawane dazu ihre Emotionen zu unterdrücken. Wenn dann alle Emotionen auf einmal ausbrechen ist der starke Sinneswandel durchaus plausibel, besonders verbunden mit traumatischen Ereignissen, wie Padmes Tod. Dazu ist Anakin auch nicht gerade das Paradebeispiel für mentale Selbstbeherrschung.

Nee, das Feuer ist schuld.

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Ist sie nicht.
Weil seine Vorgeschichte in den Prequels einfach viel zu beknackt ist. Finde sie in der ersten Hälfte von Episode 3 zwar echt gut gelungen, aber ansonsten ist das in der Tat ziemlich unlogisch.

Hallo DrDollar, meiner Meinung nach ist das logisch, da man ja in teil 1-3 ja seine ganze Entwicklung mitverfolgen konnte, und selbst in diesen Teilen hat er sich ja den Regeln des Jedi Ordens wiedersetzt, indem wer zB. eine Beziehung mit Padme eingegangen ist. Und außerdem drängte ihn auch Kanzler Palpatine immer mehr auf die dunkle Seite , indem er ihn Count Dooku töten ließ usw. Zudem ließ ihn Obi wan kenobi ja nach dem Duell auf Mustafar einfach liegen und schließlich war es ja Darth Sidious bzw. Palpatine der ihn Rettete und so entstand ja auch noch ein Hass auf die Jedi u. Obi wan Kebobi.

Also alles in allem würde ich sagen, dass Anakins Entwicklung "realistisch" ist ( Sofern dies bei Star Ward geht.

Liebe grüße User1357924680

Ps: Schau mal bei meiner Frage rein. Vllt. Kannst ja helfen

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