Ist Dialyse immer so anstrengend?

7 Antworten

Diese Frage kann ich aus eigener Erfahrung mit jein beantworten. Ich bin seit Mai 2011 Dialysepatient. Ich habe fast ein Jahr gebraucht um die Notwendigkeit der Dialyse für mich zu akzeptieren. Am Anfang hat es bei mir auch geheißen das es nur vorübergehend nach einer Blutvergiftung sein wird. Als ich dann erfahren habe dass aus dem Vorübergehend aus Dauer wird, habe ich zwei Tage nur geheult. Der Anfang an der Dialyse war schwierig für mich. Zu Anfang wurde die Dialyse über einen Shaldon Katheter gemacht, dann über einen sog. IVK (interner Venen Katheter) und dann habe ich einen Shunt bekommen. Bei mir die Anlage eines Shunts mit eigenen Gefäßen nicht möglich, darum habe ich im linken Oberarm einen GoreTex Loop bekommen. Ich habe lange die Dialyse als meinen Feind gesehen, das Gefühl gehabt die Dialyse bestimmt mein Leben. Inzwischen hat sich meine Einstellung verändert. Ich plane mein Leben nicht mehr um die Dialyse herum, sondern plane mein Leben und die Dialyse ist ein regelmäßiger Termin. Manchmal bin ich nach der Dialyse total fertig und will nur noch schlafen und manchmal bin ich noch so fit, dass ich mich mit Freunden treffen kann, was im Haushalt machen kann. Für mich persönlich ist die Dialyse am Nachmittag besser. Meist schlafe ich während der Dialyse so 2 Stunden. Wenn ich im Januar wieder in den Beruf zurück gehe werde ich auf Nachtdialyse umstellen. Da gehe ich dann abends in die Dialysestation und die Dialyse läuft dann ca. 8 Stunden. Das ist für den Körper sehr viel schonender. Was jeder Patient selber tun kann um die Verträglichkeit der Dialyse zu erhöhen ist sich an die vorgegebenen Trinkmenge/Flüssigkeitszufuhr zu halten. Je weniger Entzug notwendig ist, umso besser verträglich ist die Dialyse.

Also nicht den Mut verlieren, Dialyse ist ein tiefer Einschnitt ins Leben, aber ein Leben mit Dialyse ist möglich und lebenswert.

die patienten die ich kenne sind nach der dialyse immer recht fertig...und schlafen meist den hlaben tag...die sind aber auch nen paar pfund älter als du... ich denke es wird den körper immer recht anstrengen...

meine Tante geht seit 12 Jahren zur Dialyse, und an den Tagen, an denen sie dort hin muss, ist sie zu nichts mehr zu gebrauchen ... morgens wird sie hingefahren, nachmittags zurückgefahren, und den rest des Tages verbringt sie auf der couch, weil es sie so schlaucht ...

Dialyse ist sehr anstrengend, und das wird auch nicht besser werden bzw dein Körper wird es auch nicht mit der Zeit besser wegstecken

Ohne Alkohol ertrage ich mich nicht.

hallo ich trinke zur zeit wieder viel weil ich mich nicht ausstehen kann. ich gehe tagelang nicht unter menschen, da ich sonst angstzustände bekomme. ich habe angst das die menschen mich sehen und denken ich bin ein alkoholabhängier oder sogar heroinabhängiger, weil ich wirklich so kaputt aussehe, auch wenn ich nicht trinke. die haut in meinem gesicht ist wie ohne fleisch und wirkt wie ohne leben. wenn ich mich selber anschaue dann sehe ich nur leere und ich selber finde mich widerlich. deshalb schaue ich immer nur 1x die woche im spiegel an und hab vorher immer etwas angst davor.

ich habe auch einen psychologen aber das bringt alles nichts.

bei ratschlägen oder irgendwas würde ich mich freuen

gruss

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Habe ich als Patient da Recht über meinen Körper selbst zu bestimmen?

Bin seit 18 Jahren Dialysepatient. Kenne mich gut aus, viel gelernt in diesen Jahren. Vor sieben Jahren wollte ich mal auf Heimdialyse geschult werden. Dabei habe ich die Maschinen gut kennengelernt, da ich ja dann später daheim alles selbst managen muss. Wegen verschieden Problemen wurde nichts aus der Heimdialyse. Die ganzen Jahre stelle ich Profile an der Maschine selbst ein. Kontrolliere auch alle Daten an der Maschine. Sind nicht immer richtig eingestellt. Neuerdings wird immer mal wieder von den Ärzten was verändert ohne dies mit mir vorher zu besprechen. Plötzlich wird eine andere Dialyseart gemacht. Mir ging es dann wochenlang schlecht, was mir nicht geglaubt wurde. Medikamente wurden weniger gegeben. Mir wurde nicht geglaubt, dass ich ohne die nötige Dosis Eisen immer müder und kaputter wurde. Monatelange Diskussionen um Medikamente, Körpergewicht, Ernährung.

Nun meine Frage: Habe ich als Patient das Recht über meinen Körper selbst zu bestimmen und genau informiert zu werden, wenn etwas geändert werden soll? Ich kenne meinen Körper nach diesen Jahren wirklich sehr gut. Weiß, was mir gut tut und was nicht.

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Wie soll man LANGSAM abnehmen, wenn man doch JETZT unzufrieden ist und sich selbst hasst?

Hallo liebe Community,

meine Frage steht ja bereits oben, dennoch möchte ich mein "Problem" noch einmal genauer schildern. Ich leide seit gut einem Jahr an einer Essstörung und habe seitdem viel Gewicht verloren. Zeitweise lief bei mir alles wieder okay und ich habe gesund gegessen und viel Sport getrieben und mich da soweit auch ganz gut gefühlt. Ich bin dennoch mit mir selbst sehr unzufrieden und noch nicht an meinem "Ziel" angekommen. (Ich bin keines von diesen 14jäjrigen Mädchen, die sich selbst mit Untergewicht noch zu dick finden, ich habe Normalgewicht!!!) Mittlerweile ist es so, dass ich eingesehen habe, dass Hungern und Erbrechen (wenn man doch mal zu viel isst) nicht der richtige Weg sind und ich "normal" abnehmen sollte, um endlich mit mir zufrieden zu sein. Und genau da ist mein Problem. Immer, wenn ich das versuche und wirklich gesund lebe, dann tut sich bei mir gar nichts mehr auf der Waage. Irgendwo ist das ja klar, dass mein Körper so kein Fett mehr hergibt, weil ich ihn vorher so "schlecht behandelt" habe. Meine Freunde und mein Freund sagen, dass sie mich gerne unterstützen langsam und gesund abzunehmen , wenn ich so unglücklich bin, aber genau da ist der Punkt. Ich bin einfach so unglaublich unzufrieden und unglücklich mit mir selbst, dass ich diese Geduld gar nicht habe. Angenommen ich kann auf lange Sicht abnehmen, wie soll ich dann in dieser Zeit glücklich leben? Wo ich meinen Körper doch so hasse und ständig weinen könnte, wenn ich mich ansehe. KEIN Weg funktioniert für mich. Mache ich so weiter wie bisher, dann macht mein Kreislauf wieder schlapp und ich ruiniere mir meine Gesundheit, gehe ich es vernünftig an, dann muss ich ständig und jeden Tag damit leben, dass jedes Essen ein schlechtes Gewissen hervorruft und ich mich jeden Tag vollkommen unausstehlich finde. Mal davon abgesehen, dass ich dann keine Garantie habe jemals mein Wunschgewicht zu erreichen. Und wenn das nicht eintritt, dann führt es wieder dazu, dass ich kaum bis nichts mehr esse. Das alles ist ein Teufelskreis und ich finde ehrlich nicht mehr heraus. Wieso ich so aussehe, wie ich aussehe spielt an dieser Stelle erstmal keine Rolle. Fakt ist, dass ich meinen Körper so wie er jetzt ist hasse und so nicht mehr leben will. Aber ein normaler sportlicher, gesunder Lebensstil hilft mir nicht weiter. Ich habe es 8 Wochen lang durchgehalten (November bis Dezember 2015) und wirklich viel Sport gemacht und mich gesund ernährt und die Waage stand still. Und ich weiß mittlerweile ALLES über die richtige Ernährung usw. Irgendwann wird man da irgendwie zu "Expertin", wenn man sich so dermaßen viel damit befasst. Dennoch rutsche ich immer wieder ab. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten! Ganz viele liebe Grüße!

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Was haben Entfremdungsgefühle zu bedeuten?

Guten Mittag,

ich habe schon vor einigen Monaten berichtet, dass es mir psychisch überhaupt nicht gut geht... ich leide leider immer noch seit Monaten unter der Depersonalisation. Der Zustand macht mich total fertig und ich weiß nicht mehr, was ich noch tun kann...

Mittlerweile denk ich, dass ich gar nicht mehr die alte Laura bin, sondern ich fühle mich wie eine komplett andere Person. Das macht mir Angst und dadurch bekomme ich Panik. Außerdem fühle ich mich wie gesteuert. Es fühlt sich so an, als würde in mir eine andere Person leben, die mich quasi steuert. Zudem fühlt es sich so an, als hätte ich nur Augen ohne einen Körper. Das merke ich z.B., wenn ich mich mit anderen unterhalte. Ich spüre nichts mehr, also ich habe seit Monaten eine Leere in mir und kann keine Emotionen nachempfinden. Wenn ich mich im Spiegelbild anschaue, dann krieg ich teilweise Angst, weil ich denke, dass ich in der Realität ganz anders aussehe als im Spiegelbild. Ich mach mir permanent Sorgen, dass das andere Leute merken...

Bereits letztes Jahr war ich in einer ambulanten Klinik, die sich mit der Depersonalisation nicht wirklich auskannten, da diese noch nicht genau erforscht wurde.

Hat jemand sowas ähnliches?

Liebe Grüße

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Erfahrung und Nebenwirkung mit der Blutreinigung mit Dialyse

Wer kennt sich besser mit der Dialyse aus? Aufgrund eines Nierenversagens muss mein Vater dreimal in der Woche zur Dialyse um sein Blut reinigen zu lassen. Wer kennt sich mit den Nebenerscheinungen und Nebenwirkungen aus? Ist das Leben dadurch sehr beeinträchtigt? Wie kann man das Leid erträglicher machen? Der Arzt meinte dass das Leben durch die Dialyse entscheidend verlängert werden könnte.

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Hallo Leute,

meine beste Freundin (13) ist verliebt in einen jungen der offensichtlich keine Interesse an einer Beziehung mit ihr hat. Aber sie rennt ihm immer weiter hinterher und schreibt ihm, aber er ignoriert sie oft & antwortet nicht. Sie Stalkt ihn 24/7(im echten Leben & social Media) Er zeigt aber wie gesagt so gut wie gar keine Interesse und sie traut sich auch nicht im zu schreiben das sie ihn liebt. Ich sage ihr das sie aufhören soll ihm so hinterher zu laufen, da es einfach keinen Sinn macht (so wie es jetzt halt ist) aber sie hört einfach nicht auf mich. Es ist einfach sehr anstrengend,schwer und extrem ihr klar zu machen das sie es ihm einfach sagen/schreiben soll das sie ihn liebt oder das sie einfach aufhören soll ihm so dermaßen hinterher zu laufen.

Was meint ihr? LG

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