Ist das wichtigste im Leben Arbeit?

20 Antworten

Ja das braucht man in der heutigen Zeit bzw. hat man immer schon gebraucht, aber man lebt überhaupt nicht nur für die Arbeit. Es ist nur ein Teil vom Alltag, aber ich finde, dass man lebt um sich seine Wünsche zu erfüllen.
Und manchmal ist Geld nicht das wichtigste (also nicht zu viel Geld), wenn man einen Job hat, der einem Spaß macht, auch wenn man nicht gerade viel dabei verdient, dann ist das Leben schon viel besser und man ist glücklicher. 
Meiner Meinung nach lebt man für seine Träume und vielleicht um anderen Menschen zu helfen und sie/sich glücklich zu machen.

Und wenn man keine konkreten träume hat?? Hab ich nämlich nicht... Mir ist doch alles egal irgendwie du stirbst früher oder später sowieso.

0
@Zorkosh

Ja, diese Phase hatte ich auch, aber es hat sich bei mir geändert. Vielleicht musst du nur deine Einstellung ändern und nicht so passiv denken. Ist doch fad, wenn du jeden Tag nur auf deinen Tod wartest. :D

0
@HES0102

Naja auch du wartest eigentlich auf den Tod..

0

Schon Nietzsche hat gesagt: "Wer von seinemTag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave." Ich finde, da ist was dran. 

Man sollte sehen, dass die deutsche Wirtschaft vom Wachstum lebt und Wachstum ist nicht ewig. Es ist doch heute schon so, dass weggeworfen werden muss, was noch gut brauchbar ist, damit das System am Leben bleibt. Mal ganz grob gesprochen. Und sollten die Menschen nicht viel glücklicher heute sein, wo sie arbeiten können, wo sie so viel haben, viel mehr als sie brauchen? Statt dessen versinken Millionen in Depressionen. Es bringen sich doppelt so viele Menschen um, wie bei Verkehrsunfällen sterben. Ich finde das sehr bedenklich. Aber wer bin ich schon?

Ich leb in einem Land in Südamerika, auf dem Land. Hier arbeiten die Leute, um zu leben und haben keine Depressionen. Sie haben allerdings auch keine dicken Autos oder Fernsehgeräte, Handys mittlerweile aber auch. Aber im Feiern sind sie Spitze. Und obwohl es einen in den Wahnsinn treiben kann, wenn der Arbeiter 2 Wochen kommt und dann nicht mehr, weil das Geld mal wieder für eine Weile reicht, haben wir doch viel gelernt von diesen armen, aber irgendwie zufriedenen Menschen. Vor allem, dass Armut relativ ist. Wer wenig hat, ist nicht unbedingt arm. 

Letztlich ist es eine Frage der Bedürfnisse. Ich identifiziere mich nicht über Arbeit, wenn überhaupt, dann ist das Wichtigste im Leben mein Partner. Wenn der da ist, brauch ich keinen Reichtum. Man kann auch in einer Hütte leben, mit einem Brunnen vor dem Haus, ein paar Ziegen und Kühe, einen Garten und Obstbäume. Was braucht man schon. Und wenn dann der Tod kommt, dann ist alles in Ordnung. Denn Zufriedenheit kann man nicht toppen. Leider ist diese Welt schon zu voll. Überall Menschen, seufz. Dazu könnte man noch viel mehr schreiben. 

LG

Du hast recht, ich finde arbeit ist auch nicht das wichtigste.

0

@2012infragen: Du sprichst mir aus der Seele. Sehr beeindruckender Text. Danke

0

Ich finde es nicht das wichtigste und ehrlich gesagt mag ich Arbeit überhaupt nicht. Früh aufstehn, Geregelte Arbeitszeiten, 8h/Tag, 5d/woche... . Ich bin da anders, aber demensprechend hab ich Ärger am Hals, weil das Schuften hier dazu gehört.

Ist es eine Arbeit, die einem gefällt, für die man gerne aufsteht, dann ist das eine ganz andere Sache! ..aber auch nicht das Wichtigste..  

es ist ein Teil, der benötigt wird, um sein Leben selbstständiger, freier zu leben.

Ich finde das Wichtigste: ein Umfeld indem man sich aufgehoben, wohl fühlt, Spass, Familie, Freunde, Gesundheit und Freiheit.. 

Das wichtigste auf dieser Welt ist Geld!? Warum sind wir so Geldgierig? Mich nervt das grade voll😔

Geld scheint das wichtigste für die Meisten Menschen zu sein...guter Schulabschluss um einen guten Beruf zu lernen um dann einen guten Job zu bekommen um viel Geld zu verdienen!Eigentlich tun wir das alles um Geld zu verdienen! Unser ganzer Lebenslauf ist ein darauf hinarbeiten viel Geld zu verdienen:0? Mit Geld kann man sich viele schöne Dinge kaufen,tolle Sachen unternehmen und so weiter... ich verstehe absolut warum viel Geld so toll ist! Mir selbst ist Geld ja auch wichtig und ich hätte auch gerne mehr Geld ! Geld macht irgendwie glücklich:/ Ich hab nur manchmal so Momente wo es mich so nervt,dass Geld so wichtig ist...es ist doch traurig ,dass es für viele das wichtigste ist viel Geld zu haben oder nicht? Im Leben geht es doch um so viel mehr...ist ein Mensch nichts Wert wenn er wenig Geld hat? Ist nicht Liebe und Selbsterkenntnis und ähnliches zu erleben viel wichtiger? Es ist schwer zu sagen was ich meine...versteht irgendwer was ich meine? Liebe Grüße

...zur Frage

Sind wir nicht alle Marionetten des Geldes?

Hey, in letzter Zeit ist mir immer mehr aufgefallen, dass eigentlich alle nur dem Geld hinterherrennen...Es fängt in der Schule an, jeder will einen möglichst hohen und guten Abschluss bekommen. Wer das geschafft hat, will studieren oder ein Ausbildung machen, wo man später viel verdient und Aufstiegsmöglichkeiten hat. Im Beruf später tut man auch alles, um nicht gefeuert zu werden. Man hat sein ganzes Leben nach Geld ausgerichtet. In der Schule lebt man nicht, weil man sich den Grundbaustein legen muss. Im Studium/Ausbildung lebt man auch nicht, weil man den weiteren Baustein drauf setzen muss. Im Beruf lebt man auch nicht, sondern erfüllt nur stur die Aufgaben des Chefs. Und schon ist man 60. Als Rentner hat man keine Verpflichtungen mehr, aber ist auch zu alt um etwas zu unternehmen...

Ich weiß, dass das bisschen übertrieben dargestellt ist, aber es kommt mir nur noch so vor: Jeder steht morgens früh auf, fährt zu Schule/Ausbildungsplatz/Firma. Dort erledigt er seine Aufgabe. Ungefähr zur selben Zeit fahren alle heim. Der Tag ist fast um. Viele sind fertig und unternehmen dann nichts mehr. Und das machen mehrere Millionen Menschen in unterschiedlichen Ländern, täglich.

Warum? Ist das das Leben? Jeden Tag das selbe zu tun, sich jeden Tag vom Geld leiten zu lassen? Für was? Dass man Kohle hat? Aber wann hat man Kohle? Wenn man Rentner ist. Was kann man als Rentner noch großes unternehmen? Kaum etwas. Wer sich dem "Geldhinterherjagen" nicht anschließt, wird von der Gesellschaft ausgegrenzt! WEIL ER LEBT !! Er steht nicht jeden Morgen um 6 auf, um in der Arbeit zu sein. Er steht heute um 7, morgen um 9 und übermorgen um 8 auf. Und kommt wann er will und geht wann er will. Und es dauert nicht lange und er ist arbeitslos. Somit wird er erneut von der Gesellschaft ausgegrenzt weil er kaum Kohle hat, weil er als "faul", "nicht mit 2 Füßen auf der Welt" angesehen wird. Aber ist es nicht diese Person, die wirklich lebt? Die das tut, was sie will? Die Sachen erlebt? Weil sie heute hier sein kann und morgen dort? Weil sie sich an nichts bindet und die Welt erkundet oder so lebt, wie sie es will? Ist das nicht das eigentliche Leben? Das zu tun was man will?

Aber trotzdem rennen 95% der Gesellschaft dem Geld hinterher, geben ihre Fröhlichkeit und Lebenfreude auf und nehmen stattdesssen Ernsthaftigkeit, Bissigkeit, Sturheit und Ehrgeiz in Kauf. Für was? Es sind nicht umsonst die "ärmeren" Leute, die lustig sind und mit denen man immer was machen kann, weil sie sich nicht an Regeln halten und nicht der Kohle hinterherrennen. Diese Leute leben und nehmen es so hin, wie es ist. Mit "reicheren" Leuten kann man kaum etwas unternehmen, die sind meist spießig und immer mit der Arbeit beschäftigt. Diese Leute haben vergessen zu leben! Sie verstecken sich hinter 3 Häusern und 2 Yachten. Damit sie angeben können und so eine Entschuldigung haben, warum sie so viel arbeiten und nicht leben! Weil die Gesellschaft süchtig nach Geld ist !

Bitte mit Begründung ;)

...zur Frage

Ohne Schulabschluss überhaupt chance im Leben bzw. Arbeit und ein wenigstens schönes Leben?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?