Ist das Schulsystem nicht eigentlich sehr unfair?

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17 Antworten

Und was soll ein Schüler, der die Leistungen nicht bringt, auf dem Gymnasium? Soll dieser Schüler dann studieren, obwohl er auch das nicht packt?

Jeder sollte das machen, was seinen Fähigkeiten entspricht. Menschen sind sehr unterschiedlich begabt. Deswegen ist es richtig und auch gerecht, dass es verschiedene Schulen und auch verschiedene Berufe mit underschiedlichen Anforderungen gibt. So kann jeder das finden, was seinen Begabungen und seiner Leistungsfähigkeit entspricht. 

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Kommentar von AriZona04
08.02.2017, 21:14

Der Fragesteller erkennt jedoch, dass mit unserem Schulsystem nur der -Begabte- viel Geld verdienen kann, während der Sonderschüler nicht das Geld eines Arztes verdienen wird. Ist das fair?

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Ich war 4 Jahre lang auf der Sonderschule, 3 1/2 Jahre auf der Hauptschule und jetzt 1 Jahr auf der Realschule. 

Ja. Es ist unfair. Realschule ist sehr unfair. Leistung widerspiegelt nicht das Können und Wissen wieder, sondern wie weit du nach der Tanze pfeifst, obwohl die Person etwas schlechtes tut.

Du schreibst in der Lernstandserhebung eine 1?

Die Lehrerin dreht deine Note trotzdem auf eine 3 oder sogar 4 um in Arbeiten und Zeugnissen.

Bin nun in einer Zwickmühle.

"Keiner wird zurückgelassen." In der 8. Hauptschule 1. Jahr der Jahrgangsbeste, in der 8. Realschule 2. Jahr der Jahrgangsschlechteste. Liegt es an mir? Frustuation. Depression. Funktioniert das System wirklich so, wie ich es auf der Hauptschule mir vorstellte? Bisher kann ich mein vorheriges Ich laut ins Gesicht schreien: Ja. Tut es. Dann würde ich zumindestens mein Hobby, welches ich vorhatte später zum Beruf zu machen, nicht aufgegeben, vor Frust und depressionalen Phasen.

Die Lehrer sind subjektiv, der Lehrplan objektiv. Die Lerninhalte passen sich nicht an den Schüler an. Der Schüler mag sehr gerne X, Y oder Z? Juckt das System nicht. Er muss Erdkunde trotzdem machen und bleibt am Ende sitzen oder seine Noten verschlechtern sich wegen schlechten Stimmung im Unterricht der sich wegen der Spannung auch auf anderen Fächern überträgt.

Edit: Zu: "Keiner wird zurückgelassen"

Mein Lehrer gab mir anstatt in Chemie eine 6 und Mathe eine 6 eine 5. Auf der Hauptschule hatte ich in beiden Fächern eine 1.

Die Lerninhalte sind zu viele geworden, nicht mehr aufholbar. Arbeiten sind von knappen 5en auf 6en gefallen.

Motivation zu sehr gesunken, um anstrengende Arbeiten wie Raferate zu tun. Schlimm, wenn sowas als Arbeit zählt.. oder Unterrichtsverweigerung?

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Dazu musst Du wissen, dass es noch gar nicht sooo lange die Schule an sich gibt ;-)  Wir sind also immer noch am üben und herausfinden, was ideal wäre! Im Grunde ist jedes Schulkind seit Anbeginn der Schule ein Versuchskaninchen, um die Schule an sich zu studieren: Was kann man besser machen. Und es wird ja verbessert. In kleinen Schritten - damals durfte geschlagen werden! Im Moment müssen wir uns mit den Gegenheiten abfinden. Oder hast Du Verbesserungsvorschläge? Dann her damit! Der kleine Bürger hat auch die Illusion, gehört zu werden ;-)

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Was würdest du sagen, wenn du einen neuen Lehrer bekommst, der hat natürlich Abitur und studiert, stellt sich aber als nicht sonderlich intelligent heraus. Für manche Berufe braucht man das eben. Welcher Arbeitgeber in einem "höheren" Beruf würde jemanden einstellen, bei dem er merkt, dass er nicht dazu in der Lage ist eigene Schlüsse zu ziehen? Außerdem muss man mit einem Hauptschulabschluss nicht gleich auf der Straße leben.

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Du bist hier unlogisch. Jemand der auf einer Hauptschule ist, bedeutet das sein Wissen nicht so weit ist, um auf einer Realschule zu sein und wahrscheinlich dann auch auf der Realschule seht sehr viele Schwierigkeiten haben wird (natürlich nicht alle). Stell dir jetzt mal vor, jemand der Schwierigkeiten mit deutsch hat und auf ner Hauptschule ist, würde auf ne gymnasium gehen, Mit Ner zusätzlichen Sprache(Latein, französisch oder spanisch). Weißt du wie viele Probleme dieser Schüler bekommen würden ? Oder jemand, der schon Probleme mir Grundkenntnisse von englisch hat, würde auf nem gymnasium Aufsätze auf englisch schreiben. Das geht nicht! Und unfair ist das nicht, wenn man gut genug für die Hauptschule ist, dann kann man danach die mittlere reife machen. Wenn man da auch gut ist, kann man danach aufs gymnasium... Und von 10.000 Schüler Schafft das bestimmt ein Hauptschüler... Oder von 1.000 Realschüler, würden das bestimmt 40% nicht schaffen

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Kommentar von AriZona04
08.02.2017, 21:17

Der Fragesteller ist NICHT unlogisch. Du reitest nur auf unserem Schulprinzip herum: Wer nichts weiß, wird nix und so muss das halt sein. Das IST unfair dem Sonderschüler gegenüber, der nichts dafür kann, dass er -nichts weiß-. Der hat nie die Chance, an viel Geld zu kommen. Ich finde das auch unfair. Hab aber keine Lösung.

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Kommentar von fragenwow
08.02.2017, 21:22

dann würdest du dich sicher füllen wenn ein sonderschüler dich operiert? Oder unser neuer kanzler wird ? würdest du dich hier in Deutschland sicher fühlen, wenn ein Hauptschüler ein Polizist wäre, der unser Grundgesetz nicht mal kennt ? ODER würdest du es nicht unfair finden, das jemand der 8 Jahre Lang hart geschufftet hat, das Abitur bestand hat und dann ein Kassierer wird ? Das ist unfair! Und zudem hat jeder Schüler die schuld, auf welcher schule er/sie ist. Denn ein Hauptschüler hat meistens keine Lust auf schule, schwänzt und macht dir Hausaufgaben nicht, hingegen ein Gymnasium Schüler, mindestens 2h am Tag lernt, immer zur schule geht und immer die Hausaufgaben hat. Dann findest du es okay; wenn beide gleich verdienen und den selben Job haben? Ich hoffe das es nicht passieren wird sobald ich noch lebe

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Ein schönes leben hängt schonmal nicht vom Abschluss ab. Wenn du eine gute Idee hast kann aus jedem was werden. Zudem würde es wenig Sinn machen wenn ein "dummes" ist Kind auf Gymnasium statt sonderschule gehen würde, weil es wahrscheinlich nicht mitkommen würde und durchfällt, den Abschluss also gar nicht schafft. Abgesehen davon ist es aber durchaus möglich zu wechseln. Ich bin nach der Grundschule auch auf die Hauptschule, bin aber nach der fünften Klasse aufs Gymnasium gewechselt. Auch nach der Hauptschule kann man weiter machen mit entsprechendem Schnitt und fachabi und auch normales Abi machen

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Ich finde es nicht unfair. Es gibt nun mal diese Unterteilung. Genug André Unterstützung. 

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Das stimmt schon es ist ungerecht dass die einen was aus ihrem Leben machen können und die anderen nicht grade weil das wenig von der Intelligenz zutun hat sondern eher mit der Motivation aber gerecht wäre da nur Kommunismus wo jeder Bürger gleich viel für seine Arbeit bekommt

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Intelligenz muss man halt Fördern!
Wenn alle auf einen gleichen Niveau gestuft werden, werden die "nicht so schlauen" nicht mithalten können. Die schlauen hingegen bekommen keine Förderung. Sie sollten nämlich ihre Intelligenz richtig einsetzen. Wenn klügere Kinder zB nur auf eine Gesamtschule kommen könnten, können keine Politiker Wissenschaftler existieren.

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Ganz fair ist es natürlich nicht, jedoch muss eine Selektion stattfinden, da sonst kein geordnetes lernen mehr denkbar wäre, wenn alle verschiedenen "Lern-/ Intelligenztypen" zusammen auf einer Schule lernen.

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Blos wird der dann auch nicht dieses besonders schöne Leben bekommen, wenn der dann zwar ins Gymnasium wechselt, da aber dann gar kein Bein mehr auf den Boden bekommt, und dann dieses als absoluter Analphabet verlässt

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Wie sieht denn deine Lösung aus?

Das deutsche Schulsystem ist in der Tat nicht fair. Im Vergleich zu anderen Ländern ist es wohl laut vieler Studien sogar sehr unfair. Deshalb kannst du aber nicht für jede geistige Leistung dasselbe Ergebnis fordern.


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Kommentar von tommybestermann
08.02.2017, 21:09

einheitliche Schulen. also nur eine schulform

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dafür gibt es Igs Schulen (Gesamtschulen)ich habe von meiner Hauptschulempfehlung eine Gymnasial bekommen und mach abi.

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Das deutsche Schulsystem ist sehr rückständig und veraltet/reformbedürftig:

Das man Kinder mit 9-10 Jahren derart einschätzt und in Schubladen steckt, ist Schwachsinn.

Mir haben die Lehrer die Hauptschule empfohlen, meine Mutter wiederum hat sich damals geweigert: Am Ende habe ich das beste Abitur meines Jahrgangs gemacht.

Ich würde mein Kind NIEMALS auf irgendeine Schule schicken, weil irgendein Lehrer das meint. 

Das hat auch einen extrem demotivierenden Charakter, "der Dumme, der zu nichts taugt": Schwachsinn, jedes Kind kann eine Menge erreichen, wenn es richtig gefördert wird.

Die Lehrer haben nur oft keinen Bock darauf.

Ich habe so viele Kinder gesehen und motivieren können, die sich schon abgeschrieben haben: Die sind alle sehr schlau, aber keiner gibt ihnen die Chance, irgendwann geben sie sich selbst auf und akzeptieren solche Annahmen.


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Kommentar von fragenwow
08.02.2017, 21:17

Das schafft vllt ein Hauptschüler von einer Millionen... Bei uns kommen jede Jahr 15 Hauptschüler auf die Realschule und davon schafft jede 2 oder 3 Jahr ein oder zwei Hauptschüler die mittlere Schulreife. woher ich das weiß ? Lehrer lästern bei uns in der klasse oft

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Kommentar von fragenwow
08.02.2017, 21:31

Du hast es ja angesprochen, der schwrigkeitsgrad in Hauptschulen ist zu niedrig. Warum gibt es aber in jeder klasse höchsten ein Schüler, der seinen Abschluss mit guten Noten besteht und sogar einige durchfallen ? Viele bestehen ihr hauotasbluss mit 3 und 4eren ...

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Wie bitte?

Also nur weil jemand, der schon Probleme hat, den eigenen Namen zu schreiben, aber Lust hat, weil man damit viel Geld verdienen kann, Menschen am Herzen zu operieren, dann sollte man das zulassen?

Toni hat noch 30€ über. Kannst du ihm bitte dafür den Porsche verkaufen?!?! ;-)

Alles hat seinen Grund!

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Es geht im deutschen Schulsystem nicht darum wie intelligent du bist, sondern wie fleißig du bist. Ich selbst war auf Gymnasium und auf der Hauptschule, dennoch gab es auf der Hauptschule auch Schüler die so "Intelligent" wie ein Gymnasiast waren.

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Ganz einfach, wir haben eine Leistungsgesllschaft

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Kommentar von Dummie42
08.02.2017, 21:11

Die haben wir nicht. Das wird uns nur eingeredet. Wir haben eine Privilegiengesellschaft.

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