Du musst hier zwei Dinge voneinander unterscheiden:

Die Leute, die den Holocaust totschweigen oder verharmlosen wollen. Das kann und will ich nicht akzeptieren. Der Holocaust gehört zur deutschen Geschichte und sollte uns immer eine Mahnung bleiben.

Die Leute, die den Holocaust aus geschichtlicher Sicht sehen. Der Holocaust ist Geschichte. Die Menschen, die damals dafür verantwortlich waren, sind fast ausnahmslos tot. Die heutigen Deutschen tragen keine Schuld am Holocaust. Das muss man auch so anerkennen. Eine Entschädigung für Verfolgung und Massenmord kann es nicht geben. Das ist nicht möglich. Aber Schuld geht auch nicht von einer Generation pauschal auf eine andere über.

Es lässt sich auf den einfachen Begriff runterbrechen: Gedenken ja; Schuld nein.

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Worauf soll man beim Unterschreiben einer Kündigung mit falschem Kündigungsdatum achten?

Am 16.06.2017 wurde ich zum 15.07.2017 gekündigt. Da laut meinem Vertrag habe ich eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsende, habe ich die Kündigung nicht unterschrieben. Dann habe ich gelernt, dass es fast egal ist, ob ich sie unterschreibe oder nicht. Ich habe vor, beim Arbeitsgericht zu klagen.

Auf der Kündigung stand kein Briefsdatum. Auch deswegen wollte ich die Kündigung nicht unterschreiben. Er konnte dann ein Datum von vor 2 Monaten eintragen.

Da mein Chef bestand darauf, dass ich die Kündigung unterschreibe, habe ich ihm erklärt, zuerst, dass er ein Briefsdatum eintragen muss, und dass selbst wenn ich die Kündigung unterschreibe, bedeutet nicht, dass ich der falschen Kündigungsfrist zustimme. (Wir sind beide Ausländer und kennen das deutsche Gesetzt eindeutig nicht so gut).

Um micht freizustellen, hat er wieder verlangt das Unterschreiben der Kündigung. Entweder versteht er nicht, dass das sinnlos ist, oder versucht micht irgendwie zu betrügen.

Meine frage ist dann, worauf soll ich achten, wenn ich die Kündigung unterschreibe? Bei einer Antwort zu dieser Frage (https://www.gutefrage.net/frage/muss-man-eine-kuendigung-unterschreiben) schlägt man vor, auf "einverstanden.....zugestimmt .... vereinbart ...." zu achten. Was noch? Wenn auf der Kündigung "einverstanden" oder sowas steht und ich es sie unterschreibe, ist das so eine Art Aufhebungsvertrag? Bekomme ich eine Sperre beim Arbeitslosengeld? Soll ich einfach, als bei dieser Antwort vorgeschlagen, mit "erhalten am" zu unterschreiben?

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Wichtig ist weder deine Unterschrift, noch ob auf dem Schreiben ein Datum steht. Allein entscheidend ist der Zugang der Kündigung. Der Zugang fand nach deiner eigenen Aussage am 16.06.17 statt.

Wenn du tatsächlich eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsende hast, dann kann die Kündigung erst zum 30.09.2017 greifen. Falls du aber noch in der Probezeit wärst, könnte die Kündigung sogar zum 15.07. wirksam sein.

Wenn du klagen willst, solltest du dich beeilen, denn die 3-Wochen-Frist für die Klageeinreichung hat definitiv am 16.06. begonnen.

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Nein, in diesem Fall hast du kein Aussageverweigerungsrecht. Bei der Polizei musst du zwar nichts sagen aber vor Gericht bist du zur Aussage und natürlich auch zur Wahrheit verpflichtet.

Grundsätzlich verstehe ich aber auch deine Haltung nicht. Du wirst mir doch wohl beipflichten können, dass die Aktion alles Andere als in Ordnung war. Warum also willst du den Täter schützen?

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Aufgrund von Schulden geht niemand in den Knast. Allerdings können solche Verbindlichkeiten problemlos vollstreckt werden. Das macht sich dann mit schlechter Schufa, dem Verlust der Kreditwürdigkeit, Pfändungen, evtl. auch beim Arbeitgeber, keine neuen Handy-Verträge mehr etc. bemerkbar. 

Wer wegen 150 € darauf Lust hat, der muss das wohl so machen. 

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Was du da gemacht hast, ist strafbar. Selbstverständlich musst du mitteilen, wenn bei dir jemand wohnt und sich an den Mietzahlungen beteiligt. 

Natürlich darf dein Freund bei dir wohnen. Allerdings muss er sich hälftig an den Kosten beteiligen. Diese Beteiligung musst du vorab dem Amt mitteilen. Dann wird dein Wohngeldanspruch neu berechnet. 

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Diese Frage lässt sich nicht so ganz einfach mit ja oder nein beantworten. 

Grundsätzlich gilt bei Kraftfahrzeugen neben dem Verschulden auch die Gefährdungshaftung. 

Wenn der Unfall wirklich nicht anders zu vermeiden war, dann muss der Andere für 100 % des Schadens aufkommen.

Wird dir nachgewiesen, dass du den Unfall hättest vermeiden können, wird dir die Gefährdungshaftung mit voraussichtlich 25% angerechnet. 

Wenn der Unfallgegner nicht ermittelt werden kann, bleibst du auf 100 % der Kosten sitzen. 

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Der Strafzettel ist berechtigt.

Zunächst mal ist der unten angeklebte Zettel kein amtliches Verkehrsschild und hat somit auch keine bindende Wirkung.

Weiter steht dort nur, dass in dieser Zeit Leitungsarbeiten durchgeführt werden. Es geht aber nicht daraus hervor, dass ausserhalb dieser Zeit das Halten erlaubt wäre.

Dieses Schild ergänzt das nebenstehende Taxischild insofern, dass die Taxis, die ja hier halten dürfen, während der Leitungsarbeiten den Streifen freihalten sollen.

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