Ist das noch normal als Jugendliche?

7 Antworten

Ich hab nie so viel gegessen, wie als Teenie zw. 13-18.

Abends hab ich teilweise 7 belegte Scheiben Brot vorbereitet, 4 für sofort und 3 für die Schule am nächsten Tag, natl zusätzlich zu Frühstück und Mittag und anderes zum Abendbrot. Trotzdem hatte ich Untergewicht...

Toast und (weiße?) Brötchen sind arm an Ballaststoffen. Sie pushen kurz den Blutzuckerspiegel, der dann durch Insulin gepuffert wird, so dass man schnell wieder Hunger bekommt. Gemüsesuppe mit Bohnen klingt da schon besser.

Wieso kümmerst du dich um die Kalorien? Bist du übergewichtig? Wenn nicht, verlasse dich auf dein Hungergefühl. Ich habe im Wachstum z.T. Unmengen gegessen, also auch mal 500g Nudeln zum Abendbrot, mit Hackfleisch-Sahne-Sauce, plus Mittagessen und Frühstück. Ich blieb dabei immer in der Nähe meines Idealgewichts. Das Zählen von Kalorien hätte mich da nur nervös gemacht.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lese Fragen durch und vermeide Ferndiagnosen

die Brötchen sind Dinkel und Mehrkorn :) und nein ich bin nicht übergewichtig ich habe nur Angst zuzunehmen.

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@jana220406

Wieso hast du Angst davor? Du hattest oder hast eine Ess-Störung, wie ich in deinen anderen Fragen sehe. Dann käme deine Angst von dieser Störung. Das bedeutet, dass die Ess-Störung das Problem ist, nicht die Anzahl der Kalorien.

Du bist in der Pubertät. Du wächst und wirst erwachsen. Dazu gehört es zuzunehmen, denn genau das ist der gesunde Weg. Du wirst als Erwachsene anders aussehen als ein Kind, und das ist gut so.

Das Zählen von Brötchen oder Kalorien macht dich fertig und setzt dich unter Stress. Wirf die gesamten Tabellen weg, denn sie helfen dir nicht ein zufriedenes Leben zu führen, sondern halten dich ständig unter Druck dein Gewicht beurteilen zu müssen. Du hast starken Haarausfall und Schwindel. Das sind bedrohliche Anzeichen eines massiven Nährstoffmangels. Dein Körper kann bleibende Schäden davon tragen.

Aber du machst dir Sorgen darüber, zu viel zu essen. Das klingt schlimm und es schüttelt mich immer, wenn ich hier im Forum von Jugendlichen lese, die ihren Körper und ihre Freude durch Hungern zerstören. Ich würde nur zu gerne helfen, aber das ist als Laie über das Internet natürlich nicht möglich. Das schaffen nur professionell ausgebildete Psychologen. Hast du jemanden mit medizinischer und psychologischer Ausbildung, der dir zur Seite steht?

Für dich ist Kalorienzählen ist gefährlich, essen nicht.

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@mjutu

Ja ich habe eine Es aber ich esse seit 4-5 Monaten wieder normal jetzt ungefähr seit 2 Monaten relativ viel ich schätze mal Pubertät und so und das Gewicht auf der Waage ist nicht das Problem mit dem zunehmen weil ich weiß das es schwankt und man auch zunimmt wenn man wächst ich möchte nur einfach nicht dick werden weil ich mal übergewichtig war und 40 Kilo abgenommen habe.. inzwischen bin ich von 37 kg wieder auf 50 und bin ganz zufrieden so und das Kalorien zählen versuche ich auch zu lassen aber das geht manchmal nicht so leicht :)

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@jana220406

Ja, das ist sicherlich nicht leicht.

Du hast vor 5 Tagen geschrieben, dass du "immer noch dabei bist eine ES zu bekämpfen". Du kümmerst dich um Grundumsatz, Kalorien von Brötchen, hast "Fear Food" und scheust dich vor Kuchen und fragst nach "Cheat Days". Das klingt eindeutig nicht so, als würdest du seit 4-5 Monaten wieder normal essen, sondern als wärst du nach wie vor massiv betroffen. Das Thema Essen hat dich eisern im Griff, obwohl es für einen Gesunden nur ein nebensächliches Mittel zum Zweck der Energiezufuhr ist. Das ist als hätte man ein Auto gar nicht um damit durch die Gegend zu fahren und Dinge/Leute zu transportieren, sondern nur um zu tanken, sich um den Sprit Gedanken zu machen und den Verbrauch zu kontrollieren.

Hast du eine professionelle Unterstützung? Die allerwenigsten kommen aus einer Ess-Störung alleine wieder heraus. Das ist aber gefährlich bei dir, wenn du schon über starken Haarausfall und Kreislaufprobleme klagst.

Wenn der Motor deines Autos streiken würde, würdest du auch nicht probieren ein bisschen anders zu tanken, sondern einen professionellen Automechaniker aufsuchen.

Es ist dein Körper und es ist der einzige, den du hast. Wenn du beim Wachstum Nährstoffmangel hast, wirst du das fehlende Calcium in den Knochen nie wieder auffüllen können. Du hast Angst davor zuzunehmen, dabei ist eine angemessene Nahrungszufuhr das einzige, was dich am Leben hält.

Sorry, ich bin bei Ess-Störungen immer nahe dran zu verzweifeln. Da hungern sich Kinder mit Absicht zu Tode und man steht daneben und kann nichts tun. Die Betroffenen sind absolut überzeugt davon, zu dick zu sein oder zu werden, denn genau diese fehlerhafte Selbstwahrnehmung ist ja der Kern der Störung. Es bringt gar nichts den Menschen zu sagen, dass das objektiv nicht stimmt, denn sie nehmen es anders wahr. Dabei war eine Therapie mit einem Neopren-Taucheranzug nützlich: Beim Betrachten im Spiegel konnten die Personen ihr Untergewicht nicht sehen, beim Fühlen ihrer Körperoberfläche aber spüren. Ich kann über das Internet aber solche Eindrücke nicht herbei erzählen.

Kümmere dich um deine Ess-Störung, nicht um die Kalorien deiner Brötchen.

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Nur weil Lebensmitten viele Kalorien besitzen, heißt es noch lange nicht das sie lange sättigen müssen.

Versuche es mal mit vollwertigen Lebensmittel. Und gesunden kombinationen.

Um länger satt zu bleiben braucht mal eine Protein, eine Kohlenhydrat und eine Fettquelle. Mit vollwertigen Lebensmittel meine ich, anstatt Weizenbrötchen lieber Dinkel oder Vollkornbrötchen, genauso beim Toast.

Ich esse nur Dinkeltoast und Mehrkornbrötchen :)

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Ich habe als ich im Wachstum, war etwas später als heute der Schnitt, sehr viel gegessen. Immer, wenn ich an etwas rankam. Zum Frühstück 2 bis 3 Schnitten Brot, in den Frühstückspausen bis Mittag nochmal 2 bis 4 Schnitten Brot. Mittag gab es was richtiges, nachmittags wurde was genascht oder eben mal Kuchen verdrückt, und abends natürlich reichlich Abendbrot.

Falls man danach noch wegging, gab es natürlich noch mehr. 6 bis 7 Grillwürste und zwei Kottlets waren beim grillen nur als Fleisch normal. Ich wurde immer für 2 Gäste eingeplant.

Fett bin ich nicht geworden. Ich konnte während dieser Zeit meine Hand bis zum seitlich abgeknickten Daumen unter meine Rippen schieben. Heute geht das nicht mehr. Viele die mich nur sahen, meinten ich wäre zu mager und sollte mehr essen😁

Erst mit Ende 20 Sah man meine Rippen nicht mehr.

Es sieht danach aus, daß deine Nahrung hochgradig kohlenhydratreich ist.

Damit ist man nie längere Zeit satt sondern geht unvermeidlich den vieljährigen Weg zu Fettsucht. Ab 30 kann man dann Diabetes haben.

Wenn man 14, 17 ist, ist man leicht noch schlank. Aber dann gehts unaufhaltsam nach oben.

Wenn du klug bist, hörst du nicht auf dumme Beschwichtigungen in der Art "brauchen doch Energie" sondern reduzierst schon frühzeitig Brot, Nudeln, Toast usw.

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