Ist das erlernen der alten Sprachen im Theologie-Studium sehr schwer?

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7 Antworten

Ich tue mir auch heute noch mit dem Vokallernen enorm schwer und brachte mit dem Abi halt auch Latein mit ins Studium. Griechisch und Hebräisch waren nicht leicht, aber ich habe es geschafft. Mit der nötigen Konzentration geht es sicherlich schneller als bei mir.
Also: Einfach ist es sicher nicht.
Erkundige Dich in Deinem Landeskirchenamt, wo man entsprechende Sprachkurse besuchen kann (z.B. an kirchlichen Hochschulen). Wenn Du dann die Zeit zwischen Abi und Studienbeginn nutzen kannst, ist schon mal ein Teil geschafft.

Wenn Du Dich über die Realschule zu einem guten Abi "durchbeißen" kannst, hast Du zumindest schon mal gezeigt, dass Du gut lernen kannst.

Und Du kannst Dich bei der Arbeitsagentur in der Berufsberatung testen lassen im Blick auf Deine Ausbildungskarriere. Die können dann im Idealfall auch eine Aussage über Deine Sprachbegabung machen. Das kann für Dich eine Hilfe sein, Deine Chance realistisch einzuschätzen.

Wenn Du Dir dann ganz sicher bist und die richtige Schule für die Oberstufe suchst, könntest Du unter Umständen noch das Latinum am Gymnasium machen. Aber das sich viele Wenns- und Abers - da musst Du genau nachfragen, was geht und was nicht nicht, und wie groß das Risiko ist, dass Du es nicht schaffst...

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Französisch hilft Dir etwas bei Latein, weil es beides romanische Sprachen sind. Der Wortschatz der beiden Sprachen ist mindestens zu 50% gleich.

Grundsätzlich, ist das Erlernen "toter" Sprachen wie Altgriechisch und Althebräisch nicht so schwer, da der Wortschatz meist begrenzt ist, und die Sprache keinem Wandel mehr unterworfen ist. Man muss eigentlich nur die jeweilige Grammatik einmal gründlich durchpauken. Dies erfordert mehr Disziplin als Intelligenz.

: )

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Ich kenne so einige, die Theologie studiert haben und später auch Pfarrer geworden sind. Von ihnen weiß ich, dass sich einige Studenten wohl schwer getan haben mit den alten Sprachen. Ich selber würde mich wahrscheinlich auch schwer damit tun, so wie mit allen Fremdsprachen überhaupt. Man sollte also schon einen gewissen Bezug zu Sprachen haben. (Den ich leider nicht unbedingt habe.)

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Ich habe gerade ein paar nette Links zum Hebräisch-Lernen bekommen von einer sehr zuverlässigen Quelle, so dass ich sie auch ungeprüft gerne weiter geben kann.

 http://www.teachmehebrew.com/100-basic-hebrew-phrases.html
ist eine ganzes Portal dem Selbstlernen von Hebräisch/Ivrit gewidmet.

Das hilft wirklich im Alltag. Und die Dialogbeispiele sind in realistischem Tempo gelesen, so dass man sich gut reinhören kann.
http://www.teachmehebrew.com/100-basic-hebrew-verbs.html
sind die heutzutage wichtigsten hundert Verben
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das hängt ausschließlich von der sprachbegabung ab

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Guter Plan, das mit den Sprachen ist eine Fleiß-Frage, das schaffst du.

Aber bist du sicher, dass dich Muschis so gar nicht interessieren?

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Kommentar von PaulPeter44
05.02.2017, 18:20

deine Ausdrucksweise ist ja nicht so toll

ausserdem steht nirgendwo, dass er katholisch ist

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Ja ist sehr schwer aber kannst du durch genug Disziplin und Sprachbegabung hinbekommen.

Sei auch gut in der deutschen Grammatik mit Fachausdrücke dann fällt das lernen der neuen Grammatik leichter.

MFG

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