Inkassokosten Schwarzfahren bezahlen?

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7 Antworten

Hast du die 67 Euro an die Bahn oder ans Inkasso überwiesen? Hast du im Verwendungszweck angegeben, dass das zur Verrechnung mit der Hauptforderung gedacht ist? Falls nein, sofort nachholen.

Inkassogebühren dürfen zwar gefordert werden, sind aber gerichtlich nicht durchsetzbar. Deswegen wird es deshalb auch keine Klage geben :)

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Da es keine Forderung von irgendwelchen Betrügern, sondern von der Bahn (jetzt über das Inkassounternehmen) ist, wirst du den vollen aktuellen Betrag zahlen müssen. Ob du die Summe gerechtfertigt findest ist etwas anderes aber zahlst du nicht den vollen Betrag kommt es bald zum Rechtsweg.

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Kommentar von FredoSantana
28.05.2016, 02:38

Danke sehr :-)!

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Kommentar von franneck1989
28.05.2016, 08:15

Rechtsweg? Eine Klage ist äußerst unwahrscheinlich. Kennst du ein Urteil, bei dem Inkassogebühren bei bereits bezahlter Hauptforderung erfolgreich eingeklagt wurden? Na dann mal her! Nicht bange machen lassen...

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Grundsätzlich ist es so das es nicht nur ein Brief schreiben ist fürs Inkassobüro, sondern den Auftrag annehmen, dir einen (oder mehrere) Briefe schreiben, ggf. Mahnbescheid beantragen, den Gerichtsvollzieher koordinieren, den Geldeingang überwachen und am Ende mit dem Kunden (die Bahn) abrechnen müssen. Du siehst also... es ist etwas mehr als nur einen Brief schreiben (wenn auch viel automatisiert geht). Klar ist es extra ärgerlich wenn man sofort nach dem 1. Brief zahlt, da stellt sich dann aber die Frage warum man es nicht vorher getan hat.

Rein rechtlich ist es so das bei Konzernen Gerichte die Inkassokosten
nicht stattgeben und niemand nur wegen den Inkassokosten klagen wird. Theoretisch könntest du drum rum kommen...

... ABER große Inkassobüros (Creditreform, Infoscore etc.) haben auch Bonitätsdatenbanken die von vielen Abgefragt werden. Zahlst du nicht schläft es warsch. ein, du hast aber ziemlich sicher sofern du nichts unternimmst einen Negativeintrag (nicht bei der Schufa sondern beim Inkassobüro selbst wenn sie so etwas führen). Und das kann in Zukunft Probleme bereiten. Man muss sich also immer die Frage stellen ob es einem das Wert ist weil es z.B. bei Handyverträgen oder Krediten zu Problemen kommen kann.

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Kommentar von franneck1989
28.05.2016, 08:13

Dem Negativ-Eintrag kann man durch einen Widerspruch vorbeugen.

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Ich habe die 67 Euro bezahlt also die Hauptforderung.

An wen? Mit welchem Vermerk?

Aber ist das gerechtfertigt?

Ja und nein. Es ist zumindest nicht durchsetzbar. Der Höhe nach nicht und auch dem Grunde nach.

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Ja musst du...du hast nicht nur einen Fehler gemacht sondern mehrere!(Zahlungsverzug). Ob die Gebühr vom Inkasso angemessen ist, darüber lässt sich streiten

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Kommentar von franneck1989
28.05.2016, 08:16

Ein Anruf beim Inkassobüro ist Unsinn. Da holt niemand etwas raus. Viel besser ist es, wenn er die Gebühren einfach nicht zahlt

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Ja ist es.

Wenn ein Inkasso Unternehmen im spiel ist der forderer die forderung an das inkasso unternehmen abgegeben.

Und da die auch bezahlt werden wollen kommen die extra kosten natürlich oben drauf

gleichzeit soll es auch abschreckend wirken  das du es beim nöchsten mal (wozu es hoffentlich nicht kommt) gleich zahlst

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Kommentar von franneck1989
28.05.2016, 08:12

Ob ein Inkassobüro bezahlt werden will, hat den Schuldner nicht zu kümmern. Mit denen existiert kein Vertrag. Zudem ist so etwas wie "Abschreckung" schlicht Unsinn und in keinster Weise legitim.

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Kommentar von franneck1989
28.05.2016, 20:12

Das ist kein Bußgeld, sondern eine Vertragsstrafe. Das ist so vereinbart und daher legitim. Sobald man einen Zug nutzt, geht man einen Vertrag mit dem Unternehmen ein. Informiere dich doch einfach mal bevor du hier bei wichtigen Themen solchen Unfug ablässt.

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Die Inkassokosten sind überhöht und nicht gerechtfertigt! Auf keinen Fall zahlen! 60€ direkt an die Bahn und damit hat es sich.

LG ~TheMentalist

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