Immatrikuliert trotz Vollzeitjob?

5 Antworten

Wenn du einen Vollzeitjob annimmst, bist du automatisch als Beschäftigter pflichtversichert. Die Studenteneigenschaft tritt dann in den Hintergrund, da du mehr als 20 Std. arbeitest (also überwiegend).

Der Arbeitgeber meldet dich an und führt die Beiträge an die KK ab, dagegen kannst du nichts tun. Der Beitrag richtet sich nach deinem Einkommen, wovon der Arbeitgeber die Hälfte trägt (bis auf den Zusatzbeitrag deiner KK), ist also durchaus gerechtfertigt und solidarisch.

Über die Scheinstudentenschaft lasse ich mich lieber nicht aus, denn dadurch erschleichst du dir einen ungerechtfertigt niedrigen Beitrag, der für Studierende gedacht ist.

Ich glaube du hast da eine falsche Annahme: Wenn du Student bist, musst du die 87 Euro jeden Monat zahlen. Wenn du arbeitslos bist, zahlt der Staat dir die Krankenversicherung.

Nur wenn du Vermögen oder andere Einkünfte hast, dass dir Hartz-4 verhindert, musst du dich selbst für etwa 150€ versichern, bis du Arbeitslosengeld-2-berechtigt bist. Dann wärst du aber sehr unsolidarisch wenn du versuchst das mit einem Studentenstatus zu verschleiern.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, legst du ein Urlaubsemester an der Uni ein, bis das mit dem Job was dauerhaftes ist.

Hallo SchlauerBaer,

sieh mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Krankenversicherung_der_Studenten

auch unter der Rubrik "Meldeverfahren für Studenten".

und hier:

https://www.finanztip.de/studentenjobs/

(20 std./Woche) oder kurzfristiges arbeiten: Grenze beachten!

(Wenn man trotzdem in der freiwilligen KK-Studentenvers. bleiben möchte).

Denn dann wird dir unterstellt, dass es dir nicht mehr möglich ist noch zu studieren, (was auch logisch ist) ;)

Wenn dir die Link`s nicht weiterbringen, (was ich persönlich jetzt bezweifle) dann wende dich an deine Krankenkasse u. frag nach, wie du vorzugehen hast.

Alles Gute!

Anmerkung: (für dich und alle anderen)

Ich lasse mich jetzt nicht über "Schein"-Studenten aus,

Problem mit Studententarif: Nach welcher Gebührenordnung rechnen Physiotherapeuten ab?

Ich habe folgendes Problem: Ich habe eine STUDENTISCHE private Krankenversicherung bei der Debeka und zuletzt Krankengymnastik auf Rezept bekommen. Ich bin verpflichtet, der Praxis im Vorhinein ein Merkblatt bzgl. meines "besonderen" Tarifs auszuhändigen. Dies habe ich auch gemacht.

Dort steht u.a. drin, dass Heilmittel bis zum 1,3fachen Satz der GOÄ erstattet werden. Darüber hinaus steht, dass "die versicherte Person von der Einhaltung des Satzes ausgeht, falls der Arzt ihm VOR Beginn der Behandlung nichts anderes mitteilt".

Die Physiotherapeutin war damit auch einverstanden, jedoch haben wir dies kurz und knapp und nur mündlich vereinbart.

Nun habe ich eine Rechnung bekommen, in der mit dem Satz von 1,3 der VdeK für Physiotherapeuten abgerechnet wurde. Dieser ist wesentlich höher, schlussendlich würde ich auf 63 % der Kosten sitzen bleiben. Das entspricht 284 €, was für mich als Student natürlich unzumutbar ist.

Nun ist es so, dass am Ende des Merkblattes aber auch steht: "Beim Bezug von Heilmitteln sind die nach dem Tarif PSKV versicherten Studierenden Selbstzahler" und "Bei Überschreitung dieser Sätze ist die Rechnung an den Versicherten selbst zu richten".

Das ist alles verwirrend und ich bin im Streit mit der Praxis. Ich berufe mich auf die oberen Zitate, die Praxis sich auf die unteren.

Wie sind diese unterschiedlichen Aussagen innerhalb des Merkblattes zu deuten? Wer hat hier Recht?

Wie rechnen denn Physio-Praxen grundsätzlich ab? Nach der GOÄ oder nach der VdeK?

Ist es denn üblich und normal, bei einer studentischen privaten Versicherung bei Inanspruchnahme von Heilmitteln auf so hohen Kosten sitzenzubleiben?

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