Im Regen schneller fahren / gehen um weniger nass zu werden?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Theoretisch würde man weniger nass werden.

Wenn man die Laufgeschwindigkeit gegen null bzw. gegen Unendlich gehen lassen würde, würde man in dem einen Fall kaum nass werden da du praktisch sofort am ziel wärst und andererseits total nass werden, da du ewig brauchen würdest für deinen Weg. Da es sich aber praktisch nur um einige km/h handelt gibt es keinen großen Unterschied.

Wenn du sehr schnell läufst (ab ca. 343 m/s) bildet sich um dich herum eine kegelförmige Stoßwelle (Machscher Kegel), welche die Regentropfen explosionsartig von dir wegschleudert, so dass du trocken ans Ziel kommst.

343m die Sekunde?! Das sind in einer Stunde über 1,2 Mio Meter........

0

Das vom Körper durcheilte Raumvolumen bleibt gleich, egal ob man geht oder läuft. Logisch, die Entfernung ändert sich nicht, unabhängig von der Fortbewegungsgeschwindigkeit. Unterschiedlich ist bei diesen beiden Fortbewegungsgeschwindigkeiten jedoch die Anzahl der Tropfen, die auf verschiedene Körperteile fallen. Betrachtet man die Anzahl der Tropfen, die auf den Kopf gefallen sind, so wird man feststellen, dass die Testperson, als sie langsam ging, nasser geworden ist, weil sie langsamer wieder ins Trockene gelangte. Andererseits ist sie, als sie lief, ab dem Scheitel abwärts nasser geworden. Kopf und Schulter bieten eine viel geringere Fläche als der Rest des Körpers.

Hinzu kommt, dass sich der Regen viel stärker in die Kleidung einsaugt, wenn man durch den Regen schnell läuft. Dadurch kann das Regenwasser auch nicht so schnell verdunsten wie bei einem langsamen Gang durch den Regen. Besonders bei leichtem Nieselregen empfiehlt es sich also, normal zu gehen, damit das Wasser verdunsten kann. Und: Die Menge Spritzwasser, die man beim Rennen aufnimmt, ist unterschiedlich. Bei schneller Bewegung durch die Pfützen spritzt das Wasser hoch und macht so die Beine nass. Beim Gehen entsteht so gut wie kein Spritzwasser.

Das ganze gilt jedoch nur für Regen, der lotrecht auf die Erde fällt. Kommt der Regen seitlich auf den Boden, so empfiehlt es sich, die Beine in die Hand zu nehmen. Hat man sogar das Glück, dass sich der Regen in die eigene Zielrichtung bewegt, ist es möglich, trocken an zu kommen: Man muss nur genau so schnell laufen wie der Regen.

http://www.sat1.de/comedy_show/clever/wissensbuch/content/00399/003/

Wenn du im Regen schneller gehst dann rennst du ja sozusagen in die Tropfen rein das heißt sie kommen nicht nur von oben sondern auch von vorne und umso schneller du gehst rennst fährst umso mehr Tropfen fängst du dir zusätzlich ein.

Wurde sogar bereits mehrfach praktisch nachgewiesen: Es bringt nichts, sich schneller zu bewegen (also Rennen statt schnell Gehen). Es besteht sogar eher noch die Wahrscheinlichkeit, dass man noch nasser wird.

Was möchtest Du wissen?