Erhält man eine Lohnfortzahlung wenn man bei strömenden Regen mit dem Fahrrad fährt?

10 Antworten

Die ersten sechs Wochen muss der AG deinen vollen Stundenlohn zahlen so als ob du arbeiten würdest , wenn auch nicht mit irgendwelchen Zuschlägen die du da eventuell bekommst .

wenn auch nicht mit irgendwelchen Zuschlägen

Das ist falsch.

Auch Zuschläge in unmittelbarem Zusammenhang mit der Arbeit (Überstunden, Nacht-, Sonn- und Feiertags-, Schichtzuschläge) gehören zur Lohnfortzahlung, wenn sie denn gezahlt würden, wäre der Arbeitnehmer nicht erkrankt.

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Was hat eine Fahrradfahrt im Regen mit einer Erkrankung zu tun?

Wenn du krank wirst, bekommst du 6 Wochen Lohnfortzahlung und dann Krankengeld.

Der Arbeitgeber muss dich, egal für welche Erkrankung, sechs Wochen lang bezahlen. Danach bekommst du Krankengeld von deiner gesetzlichen Krankenkasse. Das Krankengeld bekommst du maximal 62 Wochen und beträgt 90% vom Nettolohn.

maximal 62 Wochen

Es sind 72 Wochen.

90% vom Nettolohn

Es sind 70 % vom Bruttoentgelt, maximal aber 90 % vom Nettoentgelt.

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@Nasty98

Ja, 78 Wochen sind zwar prinzipiell richtig, in der allgemeinen Praxis sind es aber 72 Wochen, weil wegen der Lohnfortzahlung für 6 Wochen der Anspruch auf Krankengeld für eben diese 6 Wochen ruht.

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erstens wird das keiner beweisen können dass die krankheit durch das fahrrad fahren kam. zweitens wissens die betreffenden stellen nicht mal dass du fahrrad gefahren bist. und drittens gibts keine regel die das verbietet. also: ja = Lohnfortzahlung.

Die allermeisten Leute, die immer mit dem Rad unterwegs sind, werden wesentlich seltener krank als die Autofahrer... Nennt sich Abhärtung.

Und natürlich bekommen sie bei einer Krankheit die normale Lohnfortzahlung.

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