Geht es im Leben nur ums Geld ?

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40 Antworten

Leider ist es bei vielen so, dass der soziale Status vom Einkommen, vom Job (Was ist ein "guter Job"? Natürlich einer, der "gut bezahlt ist"!), etc. abhängen und dass viele sich gut fühlen, wenn es jemanden gibt, auf den sie "herunter schauen können". Natürlich spielt da nicht nur das Finanzielle, sondern auch noch andere Faktoren rein, wie Bildungsstand, etc. Aber letztlich ist alles, was dazu dient, Menschen in Schubladen zu stecken, im Grunde dafür geeignet, im Extremfall auch Dinge, wie Glaubensrichtung, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Ethnie, Hautfarbe. Unsere Gesellschaft braucht (noch) eine Hierarchie, damit sie funktioniert. Früher gab es "Stände", heute gibt es andere Kriterien.

Mir persönlich geht es im Leben darum, dass ich möglichst viel Gutes tue. Ich bin ein ziemlich altruistisch eingestellter Mensch. Ich hinterfrage jede meiner Entscheidungen kritisch und bekomme sehr schnell Gewissensbisse. Deshalb geht es mir bei der Berufswahl beispielsweise insbesondere darum, dass ich "möglichst wenig Schaden anrichte". Viele Menschen denken, die "arbeitende Bevölkerung" und die Industrie würden alles am Laufen halten und der Rest sein irgendwie "Schmarotzer". Aber schaut Euch doch einmal an, was die meisten Wirtschaftsunternehmen machen. Da werden Ressourcen verbraucht, die Umwelt verschmutzt, Konkurrenten vom Markt verdrängt, verklagt oder sonstwie "platt gemacht", Forderungen eingetrieben, Arbeiter ausgebeutet, Waren und Wissen (Stichwort "geistiges Eigentum" - welch ein Euphemismus) monopolisiert. Nein, ich bin mir sicher, dass "die Gesellschaft" davon größtenteils nicht profitiert, ganz im Gegenteil!

Mir persönlich ging es in meinem Leben bisher darum, mein Potential auszuschöpfen, das heißt insbesondere einen hohen Bildungsstand zu erreichen beziehungsweise auch möglichst "alles mögliche" zu lernen, für das ich mich interessiere und für das ich eine Begabung habe. Ich bin ein Mensch, der sicher nicht alles kann, aber sich zumindest wirklich für nahezu alles interessiert. Meine Tätigkeit liegt im wissenschaftlichen Umfeld. So werde ich selbst ständig gefordert und stelle auch sicher, dass ich mein Potential möglichst gut ausschöpfen und dabei von größtem Nutzen für "die Gesellschaft" sein kann. Der finanzielle Profit is zweitrangig. Er "muss ja leider irgendwie da sein", da unsere Marktwirtschaft ihn mir leider "aufzwingt". Mir persönlich wäre er im Grunde vollkommen egal. Es ist nur eine Zahl und sie hat auch nicht im Geringsten etwas mit "Leistung" zu tun. Ware wird immer noch von Arbeitern produziert und nicht von Managern. Schaut mal, wie die Verdienstverhältnisse sind, insbesondere heutzutage, wo die Produktion größtenteils in Billiglohnländer, wo es auch keinen vernünftigen Arbeitsschutz gibt, ausgelagert ist. Das steht doch in keinem Verhältnis!

Mir ist es außerdem wichtig, dass ich eine Tätigkeit ausübe, bei der ich mich noch selbst im Spiegel ansehen kann. Da ich ein starkes, im Verhältnis zur "Norm" vermutlich durchaus als "übersteigert" zu bezeichnendes Gewissen bzw. Gerechtigkeits-/Unrechtsempfinden habe, ist das gar nicht so einfach. Sobald ich auch nur irgendwo einen Vorteil erfahre, fühle ich mich schlecht und versuche, es irgendwie zu "kompensieren". In unserem Wirtschaftssystem ist das natürlich sehr "kontraproduktiv". ;-)

Meine Hoffnung ist, dass ich möglichst lange in der öffentlichen Forschung arbeiten kann. Da tut man relativ wenig "Unrecht" (solange die Forschungsergebnisse nicht gerade "missbraucht" werden), man "erweist der Menschheit einen Dienst", indem man Wissen "erschafft", und der Profit, der anfällt, landet zumindest bei "der öffentlichen Hand", anstatt in der Tasche eines privaten Unternehmers. Ob ich damit "dauerhaft zufrieden sein werde", weiß ich nicht. Vermutlich werde noch ein paarmal "wechseln". Meine finanzielle Situation ist auch ziemlich "prekär". Aber im Moment scheint es die beste Möglichkeit zu sein und es wird wohl auch weiterhin in diese grundsätzliche Richtung (Wissenschaft, öffentliche Forschung) gehen.

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Kommentar von AlexChristo
15.01.2016, 22:26

Du hast eine komische Einstellung zu dir selbst. Mal ein Gedanken spiel: Wenn du Millionär wärst, was könntest du dann alles gutes tun?

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Ich sage es mal so, in der Gesellschaft wird der Mensch am Geld gemessen, zwar auch an deren Kriterien, nämlich Beruf und Erfolg im Beruf, aber auch nur weil es mit Geld in Verbindung gebracht wird. Denn wer Geld hat, ist ein Gewinner und ist erfolgreich. Ich weise daraufhin, dass ist nicht meine Einstellung, sondern die der Gesellschaft. Zumindest habe ich es so noch nie anderes kennen gelernt. Ständig höre ich um mich Leute, die Aussagen machen, wie: "Die Stelle habe ich nicht angenommen, da hätte ich nur 50.000 im Jahr bekommen." Damit wollen diejenigen sich wichtig machen, dass sie noch viel mehr Geld kriegen können. Oder einige behaupten, dass 4000 EUR brutto, sprich ca. 2.400 netto in Steuerklasse 1 nicht viel sei, was absoluter Quatsch ist, denn sie wollen ja ein Haus, einen Porsche usw..

Bei mir im Leben lief es leider nicht so, wie ich es eigentlich geplant hatte, trotz Studium mit guten Abschluss konnte ich mein berufliches Ziel nicht erreichen und verdiene gerade mal etwas mehr als den Mindestlohn. Ich komme gut damit über die Runden und habe noch genug Geld, um in der Freizeit etwas unternehmen zu können und einmal im Jahr eine kleine Reise zu machen. Klar, ich kann mir kein Auto leisten, auch keine Luxuswohnung, aber das brauche ich auch nicht unbedingt. Ich bin es gewohnt, mit wenig Geld auszukommen und so lange ich meine Hobbys finanzieren kann, bin ich halbwegs zufrieden. Aber von erfolgreichen Menschen mit viel Geld werde ich natürlich nicht akzeptiert, da ich für diese Leute dumm bin, jemand, mit denen sie sich nicht abgeben. Aber das ist mir egal, mit solchen Leuten will ich sowieso nichts zu tun haben. 

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Kommentar von AlexChristo
15.01.2016, 22:28

Aber von erfolgreichen Menschen mit viel Geld werde ich natürlich nicht akzeptiert, da ich für diese Leute dumm bin, jemand, mit denen sie sich nicht abgeben.

Meiner Meinung nach ist das ein Vorurteil. Kennst du überhaupt reiche Menschen? Ich schon. 

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Ich selber habe nur ein kleines Monatliches einkommen aber habe mittlerweile spaß am leben. Ich reise sehr viel und lerne dabei auch nette Menschen kennen. In den letzten paar Wochen habe ich unglaublich viele Kulturen kennengelernt da ich jetzt weiß das ich nicht in diese Leistungsgesellschaft hereinpasse.

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Lasst mich so antworten ---------> das Streben nach Geld bzw. mehr Reichtum ist Grundsatz des Kapitalismus.. aber nicht jeder denkt so!

Geld ist auch tatsächlich wichtig, um die Existenz zu sichern, aber ich glaube, dass die Menschheit nicht so durch die Bank oberflächlich & machtstrebend ist, um nur auf Geld zu achten! 

Dinge wie Gesundheit, Zufriedenheit, persönliches Glück, ein gutes privates Umfeld (Freunde, Familie, gute Kollegialität im Job) und eine gewisse Chance zur Selbstverwirklichung sind den meisten Menschen wichtiger als der ganz große Reichtum.

Aber es stimmt schon.. dass gerade die, die eh schon viel haben immer mehr wollen: Wer einmal den Duft des Geldes gerochen hat, der will den immer riechen ;) Ist so wie mit der "Macht" der Politik^^

Also dann, schönes WE ;)

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NEIN – das wäre unerträglich ! Aber unerträglich ist so manches, wenn Geld statt Liebe und Nächstenliebe u.a. an 1. Stelle steht, insbesonder auch die Abhängigkeit der Ärzte und des Gesundheitssystems von Big Pharma !

GSD gibt es genügend Mitmenschen, die eine andere Einstellung haben. In den Antworten sehe ich hier einige User, die gelernt haben, auch mit wenig auszukommen und trotzdem nicht unglücklich sind.

Wenn es nämlich nur ums Geld und ums Geschäft ginge, wäre die Welt grau und lieblos.

Geld und Profit sollten nicht an 1. Stelle stehen, insbesondere auch, wenn es um unsere Gesundheit geht. Ein deutliches Beispiel, wie es nicht sein sollte – heute aber leider noch ist, zeigt Big Pharma und ihren vielen Lobbyisten. Da geht es vorrangig um Geld bzw. Profit und Profitmaximierung – und weniger um Gesundheit.

Die Reihe der Pharma-Skandale ist lang. Big Pharma belastet unser Gesundheitssystem auf unerträgliche Weise und führt oft zu völlig unangemessenen Verteuerungen, die die Bürger zu tragen haben.

Der Bürger ist die Melkkuh von Big Pharma - und sein Körper deren Marktplatz.

Kritik an der Pharma-Lobby ist daher angebracht und notwendig.

Denn: wenn Gesundheit zum Geschäft wird – und GELD bzw. PROFIT weit vor Gesundheit rangiert – dann stinkt etwas gewaltig zum Himmel !
Die Kritik an Pharmalobby wächst kontinuierlich.

Einmal tief durchschnaufen, nicht einer Ärzteschaft ausgeliefert zu sein, die zugleich sich in gewisser Abhängigkeit zu bestimmten Medikamenten befindet, welche eine geschult instrumentalisierte Pharmaindustrie ihnen tagtäglich vorschlägt, ob werbewirksam aufgeschwatzt oder argumentativ einleuchtend nahegelegt.

Vermögen Ärzte tatsächlich beurteilen, wie die jeweilige Medikation hilfreich ihren Patienten zur Seite steht?

Natürlich nicht, sie verlassen sich auf die Auskunft der Arzneimittelhersteller und dessen Studien im Vorfeld. Und schon schnappt die Falle der Glaubwürdigkeit zu. Wem darf man noch trauen, wenn Kritik an manipulierten Medikamentenstudien zu Recht aufkommt? (…..)

https://buergerstimme.com/Design2/2013/12/gesundheitspolitik-und-ewig-lockt-die-...

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Kommentar von cyracus
20.01.2016, 01:50

DH !!

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In wessen Leben? Wenn es um dein Leben geht, liegt es auch in erster Linie an dir, welche Rolle Geld darin spielt.

Geld ist eine Form der Beziehung oder besser Nicht-Beziehung zwischen Menschen. Du arbeitest für andere Menschen, die dich nicht weiter zu interessieren brauchen, dafür bekommst du Geld. Dafür kannst du andere Menschen, die dich auch nicht weiter zu interessieren brauchen, für dich arbeiten lassen. Das Geldsystem garantiert maximale Kooperation bei maximaler Vereinzelung.

Die Alternative wäre, füreinander etwas zu tun und Sachen zu teilen oder gemeinsam zu nutzen, ohne Geld zu verlangen. Innerhalb einer Familie ist das ja durchaus noch üblich, obwohl auch da das kapitalistische Denken manchmal schon Einzug hält.

Dasselbe ist aber auch in einem Freundeskreis möglich oder sogar einer größeren Gruppe. Wichtig ist nur, dass man sich darüber einig ist. Dann braucht man nur noch etwas Geld für das, was man nur außerhalb bekommen kann.

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Kommentar von MissMarplesGown
16.01.2016, 18:11

maximale Kooperation bei maximaler Vereinzelung.

Ich lese Deine Antworten absolut gern! :-)

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Kommentar von Ruehrstab
16.01.2016, 19:30

Es gibt dazu seit etwa 150 Jahren kaum etwas Besseres als das berühmt-berüchtigte "Warenkapitel" im "Kapital", Band 1, von Karl-Heinrich Marx, demzufolge der Kapitalist im Grunde kein Geld, sondern "Zeit stiehlt", da Geld nun mal Verfügung über die im universellen Tauschwert geronnene Zeit ist: Wer mehr davon hat, verfügt letztlich über mehr Lebenszeit anderer Leute. Der Einzug des Geldsystems in private Beziehungen ist dabei nur ein besonders garstiges Element in der Umwandlung der ganzen Welt in eine Ansammlung verfügbarer Waren.

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Eine sehr schwere Frage. Aber das es nur um das Geld geht denk ich nicht. Es geht eher um die Menschliche Evolution. Wir leben in einer Welt indem es besser geregelt ist Sachen zu bezahlen. Früher machte man einen Tausch. Es ist so also viel einfacher mit Geld zu bezahlen. Die Leute die mehr Geld haben, haben auch hart gearbeitet. Leider nicht immer so. Genau das sollte man ändern. Auch Freunde und Familie haben ist wichtig. Ich finde es gut das es Geld gibt aber es sollte Moment im Leben geben indem mann nicht ans Geld denken muss.

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Kommentar von NoHumanBeing
04.10.2016, 21:53

Früher machte man einen Tausch.

Das ist auch nicht besser. Der Gedanke "Leistung nur gegen Gegenleistung" ist ... unmenschlich. Oder sagen wir besser unsozial, denn menschlich ist er ja offensichtlich. Andererseits sagt man ja auch, Menschen sein soziale Wesen.

Es ist umso verwerflicher, da wir ja eigentlich in Zeiten des enormen Überflusses leben. Aber der kommt eben leider nur sehr bedingt bei der "normalen Bevölkerung" an.

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Wir leben nicht in einem Weltall - sondern in einem Geldall ! :)

Aber das muss nicht für Dich ebenfalls gelten. Viele Menschen (ich auch) verabscheuen den schnöden Mammon. Nicht das Geld an sich - aber zuviel davon. Und es gibt im Leben Tausende von Dingen, die wichtiger, anstrebsamer und interessanter sind. Mit diesen solltest Du Dich versuchen zu umgeben. Vor allem abstrakte Dinge, wie Freundschaft, Aufmerksamkeit, Toleranz u.v.m. sind das, was das Leben viel mehr ausmacht.

GRAND FUNK RAILROAD - "All You've Got Is Money"

http://rutube.ru/video/b31059c92acdf3ae74b0d3b1d9cb8de5/

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Kommentar von GoldenerDrache
15.01.2016, 19:34

Daumen hoch!!

Wie wahr dies doch ist. :(

Ganz ehrlich, ich finde Geld mach die Welt kaput, oder?

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Kommentar von oblivion
15.01.2016, 21:02

Bin ganz deiner Meinung, OG!

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Das ist eine Frage der Wahrnehmung, wenn du diese Einstellung von deinen Eltern übernommen hast und kaum andere Haltungen durch Verwandte, Nachbarn, Freunde vorgelebt bekommen hast, dann wird es für dich auch so sein.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Werte tatsächlich eher zum Materiellen hin gewandelt, aber das ist kein Trend, denn man unbedingt mitmachen muss. Jemand der über viel Geld verfügt, ist mMn. nicht automatisch ein wertvollerer oder liebenswerterer Mensch als die, die über weniger Geld verfügen.

"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar." (aus "Der Kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)

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Hm, liest sich 'n bißchen verbittert. Ganz so, als würdest du etwas Entscheidendes und ganz Wichtiges im Leben vermissen.

Vielleicht die Liebe?

Die kannst du gleich und sofort haben!
Fang nur gleich an zu lieben! Auch dich selbst! Sag JA! Zeig deine Liebe!
Damit kannst du sofort alles ändern!

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Im kleineren Rahmen schon... im größeren nicht unbedingt. Das eine ist die Voraussetzung für das andere. Bestimmung ist über jedem Geld. Denn ohne einen Sinn oder etwas das es Wert ist zu leben, wird auch das Geld wertlos. Glaube mir, ich habe genügend Geld.... und bin dennoch nicht glücklich. Man kann zwar glauben alles zu haben aber nicht das was einem wirklich wichtig ist. Es gibt Kinder die sind reich aber wissen nicht was wirkliche Liebe ist, was überhaupt Charakterbildung bedeutet. Man redet sich manchmal ein, daß wenn man mehr hätte alles besser wäre aber was braucht man wirklich zum Leben ? Geld kann sogar ein Fluch sein, wenn man keinen Plan hat. Also ist das Geld doch nur Nebensache. Jemand der wirklich häßlich ist, kann auch durch dutzende Schönheits OPs nicht schöner machen wie uns Hollywood beweist. Das was die Menschen wirklich brauchen wird ihnen vorenthalten und das ist Gemeinschaft und Liebe !

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Nein um Liebe Wärme und Geborgenheit 😊

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Kommentar von Raabtt
14.01.2016, 23:12

Die suche ich ^^^^^

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Geld ist ambivalent zu betrachten! 

Tendiert das Kapital einer Person gegen 0 kommen Probleme allerlei Art und Intensität auf den Menschen zu. Armut impliziert eine schlechtere medizinische Versorgung, weniger Essen und Trinken, schlechtere Wohnumstände etc. Allgemein werden in dem Fall also Grundbedürfnisse proportional mit der Geldmenge ausreichender befriedigt und materielle Produkte erst möglich.

Wird die Geldmenge aber höher als eigentlich für ein gesunden Leben notwendig, ist in keiner Weise garantiert, dass jene Proportionalität ad Infinitum anhält. Es gibt sogar eine Studie, die eine Obergrenze an Kapital angibt, an der diese Proportionalität ein Ende nimmt. 

In der westlichen, zivilisierten Welt arbeitet man also, um zu leben und lebt leider auch, um zu arbeiten. Ein Mensch ist eine Arbeitskraft ! Aber eine Arbeitskraft ist auch ein Mensch! Und Mensch zu sein, umfasst wesentlich mehr Aspekte als einzig die Fähigkeit, zu arbeiten. Menschen existierten und existieren ebenso, die ohne die weit verbreitete Idee des Arbeitens glücklich leben können. Es geht in kapitalistischen Systemen und Gesellschaften der Welt also hauptsächlich ums Arbeiten, aber darüberhinaus gibt es mehr, was einen Menschen definiert und was ein jedes menschliche Leben lebenswert macht!

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NEIN!

Oder, das muss jeder selber wissen, mir geht es im Leben darum, die wahre Liebe zu finden, eine Partnerin mit der ich vielleicht für immer zusammen sein kann und ich glaube ich habe diese Partnerin schon gefunden. ^^

Geld gibt es da draußen wie Sand am Meer, aber wahre Liebe gibt es nicht allzu häufig.

Ich würde sagen: "Im Leben geht es um die Liebe, nicht um das Geld."

Ganz ehrlich, für mich hat Geld nur einen geringen Wert, aber ich bin froh wenn ich mal welches habe.

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Kommentar von NoHumanBeing
15.01.2016, 20:01

Oder, das muss jeder selber wissen, mir geht es im Leben darum, die wahre Liebe zu finden, eine Partnerin mit der ich vielleicht für immer zusammen sein kann und ich glaube ich habe diese Partnerin schon gefunden. ^^

Tja, ich hatte "die wahre Liebe" schon, einen Menschen, bei dem im wahrsten Sinne "die Chemie gestimmt hat", mit dem ich ständig zusammen war, mit dem ich mich super verstand, mit dem ich über alles sprechen konnte, dem ich grenzenlos vertraute, den ich regelrecht "lesen konnte", bei dem ich wusste, was er denkt und fühlt, mit dem ich gemeinsame Pläne schmiedete.

Doch leider hat sich "die Gesellschaft" mit ihren Erwartungen zwischen uns gestellt. Ich weiß leider nicht, ob wir noch eine Chance bekommen werden, aber ich fürchte, das werden wir nicht. :-(

Ob ich mit einem Menschen "für immer" zusammen sein wollte, weiß ich nicht. Ich bin grundsätzlich ein sehr neugieriger Mensch und hätte wohl Angst, "etwas zu verpassen", wenn ich mich "fest an eine(n) Partner(-in) binden" würde.

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George Bernard Shaw hat einmal gesagt: Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich. 

Das hat mich nachdenklich gemacht!

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im großen und ganzen ja,nur ohne oder mit wenig kannst dir nicht viel gönnen das ist fakt.meine ziele waren ein haus bauen,2x pro jahr in urlaub fahren und so alle 8 bis 10 jahre ein neues auto.das hab ich geschafft und kann es mir sogar im ruhestand leisten,ich bin zufrieden

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Dem Leben geht es überhaupt nicht um das Geld, sondern um das Überleben, also in Erhaltung unserer Art. Also besitzen wir sämtliche Verhaltensweisen von Tieren, machne sagen ja wir haben alle Verhaltensweisen von Tieren geerbt also geht es in erster Linie um Bedürfnisse die das überleben sichern.
Jetzt kommt erst das Geld aber nicht nur das sondern auch die Bedürnisse die man mit Geld nicht kaufen kann, die in unserer Gesellschaft an den Rand gedrängt werden, was mit Sicherheit dazu führt das wir ein viel höheres Bedürfniss nach Geld und das was man sich dafür kaufen kann haben als wir müssten, das führt denn zu solchen Annahmen, das alles was wir sind vom Geld abhängig ist.

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Nicht nur, aber oft würde ich mal sagen.

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Zum Teil. Viele sagen zwar Geld ist egal, aber egal ist es nicht. Ohne Geld kann man nicht leben...was bringt einem z.B. ne Beziehung usw. wenn man sich kaum zusammen eine Wohnung leisten kann bzw. mit mehr Geld macht auch die Beziehung mehr spaß...man kann ja viel mehr machen außer hoffen das man nächste Woche noch geld hat^^

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