Wie lange dauert es bis L-Thyroxin bei einer Schilddrüsenunterfunktion wirkt?

2 Antworten

Aus einem Spezialforum für Schiddrüsenerkrankungen:

Es braucht ca. 10 Tage, bis sich nach dem Beginn mit L-Thyroxin (bzw. nach einer Dosissteigerung) der pharmakologische Wirkspiegel aufgebaut hat. Das heißt aber nicht, daß man erst nach 10 Tagen was von der Einnahme merkt - je nach Dosis und persönlicher Empfindlichkeit sind die ersten Wirkeffekte bei manchen schon ab dem ersten Tag spürbar, durchschnittlich aber setzten die ersten Wirkeffekte ca. nach dem 2-3 Tag ein.

http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1084186-;L-T-Dosis-und-Gew%F6hnung-des-K%F6rpers;

Danke für die Antwort. was ich auch wissen möchte: dauert es auch genau so lange, bis man eine Besserung der Depression verspürt?

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@Elenie

Nur aus meiner Erfahrung als Nichtfachmann gesprochen: Wie rasch die Depression besser wird, das hängt sicherlich davon ab, was die Depression verursacht. Wenn die Unterfunktion der Schilddrüse der Hauptgrund ist, dann müßte das Medikament, da es die Belastungsfähigkeit des Organismus wieder verbessert, schon nach Tagen oder Wochen auch Dein Wohlbefinden bessern. Ich denke, daß Du das durch Aktivität unterstützen kannst. Wenn aber belastende Lebensumstände und/oder traumatisierende Erlebnisse die Depression (mit) verursachen, dann würde ich Dir raten, auch psychologische Beratung zu suchen und diese Hintergründe deines Zustandes in Angriff zu nehmen. Du kannst dann nach Wegen suchen, etwas an Deinem Leben zu verändern und mit schlimmen Erinnerungen und Gefühlen anders umzugehen. In jedem Fall wird es Dir helfen, wenn Du die Kraft, die Du hast, auch nutzt, um aktiv zu sein. Jetzt in der dunklen Jahreszeit empfehle ich besonders, daß Du hinaus gehst und im Licht und an der frischen Luft bist, wenn möglich auch zu Fuß ein Weilchen unterwegs bist. Eine halbe Stunde oder Stunde im Tageslicht sein und Herz und Lungen in die Gänge bringen, hebt nach meiner Erfahrung immer auch das Wohlbefinden. Nur sich dazu aufzuraffen scheint einem manchmal ziemlich anstrengend zu sein. Dann muß der willige Geist eben dem schwachen Fleisch auf die Beine helfen! Hierzu ist, wenn Du an Gott glaubst, auch das geduldige Gebet eine Hilfe. :-) Ich wünsche Dir alles Gute! Franz1957

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Glückwunsch, dass bei dir die Schilddrüsenunterfunktion als Ursache deiner Depression zeitnah erkannt worden ist!

JETZT ist es wichtig eine gute Dosisfindung zu machen.

Du kannst schon bald eine Besserung spüren, gerade die psychischen Symptome reagieren oft sehr schnell auf die Schilddrüsenhormone. Du kannst also auf rasche Besserung hoffen..DANN müßte zeitnah weiter gesteigert werden. Ansonsten wird du neuerlich Porbleme bekommen die sich sogar zu einer Art "Anfangsverschlimmerung" ausweiten KÖNNEN, wenn eben NICHT zeitnah weitergesteigert wird.

Meine Nachbarin hat sich gleich besser gefühlt, aber dann Gelenkschmerzen an ganzen Körper bekommen(kann bei jedem anders aussehen)...weil sie immer weiter nur 25µg eingenommen hat. Ärtztlich keine Einleitung wie wieter fortgefahren werden soll, bekommen hatte. Sie sagte zu ihrem Mann, sie fühlte sich wie eine alte Frau, weil ihr alles wehtat.

Jenachdem welche Dosis dir verschrieben wurde, "schleichst" die die Therpaie ein. Viele Ärzte verschreiben 50µg, von denen der Patient die ersten 1-2 Wochen (8 Wochen sind zu lang!) nur eine halbe=25µg eingenommen werden soll.

Gute Ärzte steigern erstmal in 25-50µg Schritten bis ca 1,5µg/Kg Körpergewicht des Patienten erreicht ist...diese letze Dosis muss mindestens 8 Wochen aufrechterhalten werden bevor eine TSH-Bestimmung im Blut Sinn macht.

Liegt der TSH dann unter 1,2 ist alles OK, die Dosis stimmt. Liegt es darüber muss vorsichtig wieter gesteigert werden.

Es macht wenig Sinn bei den Einstiegsdosierungen von 25 oder 50µg den TSH zu messen...man kann da sogar einen supprimierten TSH finden. Ärzte die keine Ahnung haben wo eine suffiziente Zieldosis für dne jewieligen patienten liegen sollte, kommen dann sogar auf die Idee dass der Patient ÜBERdosiert sei, reduzieren die Dosis wieder oder erklären ihn für geheilt.

Da heute meistens Hashimoto Thyreoiditis die Ursache für die Schilddrüsenunterfunktion ist (auch wenn die oft erst später nachgewiesen werden kann) HEILT diese Erkrankg nicht mehr. Du musst ein Leben lang Schildrüsenhormone einnehmen um "gesund" leben zu können.

Du nimmst jetz deiner Schilddrüse sukkzessive die Arbeit ab, damit nicht ein heilloses Durcheinander im ganzen Hormonsystem entsteht, macht man das vorsichtig Stück für Stück...du mußt also vorsichtig aber stetig die Dosis erhöhen bis zu einer vorläufigen Zieldosis von 1,5µg/Kg Körpergewicht.

Wenn dein Hausarzt meint du seiest mit 25 oder 50 µg gut eingestellt, dann lass das nochmal von einem Schilddrüsnfacharzt kontrollieren.

Laß dir immer die Blutwerte aushändigen (ist dein RECHT) udn hole dir immer Zweitmeinungen zu deinen Werten ein.

Unbedingt solltest du auch noch Vitamin D substituieren, heilt die Winterdepression udn fehlt meist bei SD-Unterfunktion...3000I.E. pro Tag.

Die ersten Tage kannst du auch etwas mehr nehmen. Ideal wäre eine Spiegelkontrolle durch den Arzt. Das mußt du aber selber zahlen beim Hausarzt. Der Endokrinologe wird es auf Wunsch mitmachen können.

Wenn deine Depression von Vitamin D-Mangel kommt, dann kann auch ein super Schilddrüsneinstellung nur wenig Linderung bringen. BEIDES muss beachtet werden. Vitamin D wirkt auch günstig auf die Schilddrüsnfunktion..ist eben auch ein HORMON!

Nimmst du die Pille? Diese kann Auslöser für den Hashimoto sein, erhöht den Bedarf an Schilddrüsenhormonen. Besser nichthormonell zu verhüten.

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