ich bin nicht getauft, bin ich echte christin?

22 Antworten

Sage deinen Eltern, du möchtest den Konfirmandenunterricht besuchen, sie sollen dich da anmelden. Dann hast du noch 2 Jahre Zeit dir zu überlegen, ob du dich taufen und anschließend gleich konfirmieren lassen möchtest.

Hallo mamamia18. Deine Frage lautet also zusammengefasst: Ab wann kann ich mich 'Christ' nennen.

Die Frage kann am ehesten beantwortet werden, wenn wir in der Bibel, genauer im Neuen Testament nachsehen, was diesbezüglich gesagt wird.

Warum? Die Bibel ist die Grundlage des Christentums. Ohne Bibel kein Christentum.

Das Wort 'Christ' kommt von dem Wort 'Christus'. Ein Christ ist jemand, der zu Christus gehört. Ursprünglich war 'Christ' ein Schimpfwort.

Was ist aber ein Christus?

'Christus' ist die griechische Entsprechung des hebräischen 'Messias'. Der Messias ist der Bevollmächtigte Gottes. Wozu ist er bevollmächtigt? Vereinfacht gesagt, dazu, dass Paradies wiederherzustellen. Als Jesus den Menschen damals predigte, erzählte er ihnen vom kommenden 'Königreich'. Die Menschen erwarteten einen Messias, der ein starkes, immerwährendes irdisches israelitisches Königreich aufrichten würde. Dazu kam es jedoch nicht. Das Königreich, dass der Messias errichtet und regiert, liegt einerseits in der Gegenwart (unsichtbar/geistlich) in Form der Gemeinschaft der Gläubigen (Christen) und andererseits in der Zukunft (irdisch/himmlisch/real/immerwährend), nachdem der Messias als Richter aller Lebenden und Toten zurückgekommen ist.

Man kann die Staatsbürgerschaft im Königreich des Messias bekommen, wenn man dies möchte. Jeder Staatsbürger dieses Königreichs ist damit Christ, denn es ist ja das Königreich des Christus. Das ist allerdings an Bedingungen geknüpft und geschieht nicht automatisch oder zwangsweise. Diese Bedingungen sind: Du musst dem Christus vertrauen und ihn als deinen guten König akzeptieren und seine Herrschaft auch über Dich anerkennen. Du musst akzeptieren, dass in seinem Königreich niemand geduldet wird, der dem Anspruch nicht genügt, Gott mit all seinem Sein und seine Mimenschen genauso wie sich selbst zu lieben. Alles, was dem Anspruch nicht genügt, dass nennt die Bibel Sünde. Sünde ist aber nicht erlaubt. Sünde trennt von Gott und das Königreich wird auch Reich Gottes genannt. Nun stehst Du aber vor einem ernsten Problem, denn die Bibel sagt ganz klar, dass alle gesündigt haben und niemand dem Anspruch Gottes genügt. Und sie sagt ganz klar, dass Sünden von Gott trennen und als 'Lohn' den Tod (den Tod gibt es in seinem zukünftigen Königreich nicht mehr). Hier kommt der Christus ins Spiel. Er ist nicht nur der gegenwärtige und zukünftige König, er schafft auch selbst die nötigen Voraussetzungen, damit Du die strengen Aufnahmekriterien erfüllst. Wir erinnern uns: Alle haben gesündigt, also haben alle den Tod verdient, also kann niemand Bürger des Königreichs werden. Der Messias hat aus diesem Grund die Strafe für Deine Sünde, also auch Deine Strafe auf sich genommen. Er ist als Mensch gestorben, obwohl er es nicht hätte müssen. Das hätte er natürlich nicht müssen. Aber es liegt auf der Hand, dass so ein selbstloser König absolut vertrauenswürdig ist. Wir erinnern uns: Wir können die Staatsbürgerschaft im Königreich des Christus/Messias aus freiwilligen Stücken erlangen. Wir erfüllen die Voraussetzungen zum Beitritt nicht aber es gibt eine Lösung.

Ich persönlich finde Mahmud Ahmadinedschad nicht besonders vertrauenswürdig und wäre nur äußerst ungern sein Untertan. Zum Glück ist keiner daran interessiert, mir die iranische Staatsbürgerschaft aufzuzwingen. Ich will nicht nach den im Iran gültigen Prinzipien leben. Trotzdem gab und gibt es viele Menschen, die genau das und genau so wollen. Wollte ich Iraner werden, so würde ich den Prinzipien dieser theokratischen Regierungsform und ihren Vertretern vertrauen und mich ihnen unterordnen. Das Gleiche gilt für das Königreich des Christus. Du bekommst dort die Staatsbürgerschaft und die Bürgerrechte und Privilegien, wenn du Prinzip der Regierungsform und seinen Vertreter anerkennst. Und das wirst du nur tun, wenn du Vertrauen in beides investierst -sonst nicht. Jeder Staat verlangt das von Dir. Der unsichtbare Staat Gottes tut genau dasselbe, wenn du die Staatsangehörigkeit wechseln willst. Doch halt! Wechseln??? Das hieße ja, dass du schon eine Staatsangehörigkeit hättest! Ja, genauso ist es. So wie ich seit meiner Geburt deutscher Staatsbürger bin, so bin ich auch seit meiner Geburt kein iranischer Staatsbürger. In geistlicher Hinsicht gibt es wenig Auswahlmöglichkeit. Genau genommen zwei Staatsgebilde. Das eine nennt die Bibel 'Welt' und das andere nennt sie 'Reich Gottes'. Staatsbürger des Machtbereichs 'Welt' ist man von Geburt an. Dieser Machtbereich entzieht sich ganz bewusst der Herrschaft Gottes. Und das ist auch in Ordnung, dass man zu diesem Herrschaftsbereich gehört, denn der allererste Mensch hat die Entscheidung getroffen, dass der Mensch sein eigenes Ding dreht -eben ohne Herrscher. Ob das so super funktioniert hat? Naja -sieh dich um! In der Bibel steht an sehr vielen Stellen 'Siehe!', also 'mach die Augen auf und prüfe nach!'In manchen Religionen wird das schließen der Augen und die Versenkung gefordert. Nicht so im Christentum. Hier wird maximale Transparenz geboten und maximale Wachheit gefordert. So wünscht man sich doch den idealen Staat, oder? Wie nennt sich das Beitrittsdokument, dass du unterschreiben musst im Fachjargon des Königreichs? Es heißt 'Evangelium'. Evangelium bedeutet 'gute Nachricht'. An einer Stelle in der Bibel ist zusammengefasst, was dieses 'Konvergenzdokument' zum zu bestätigenden Inhalt hat:
Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, 2 durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid. 3 Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; 4 und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; 5 und dass er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. 6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. 7 Danach erschien er...

(1. Korinther 15, 1-7)

Super. Sogar transparent das Ganze. Ich kann -fast- 500 Leute fragen, die mir bestätigen, dass der Messias auferstanden ist. Wenn ich denn so ca 25 Jahre, nachdem Christus auferstanden sein soll diesen Brief läse. Das ist natürlich nicht der Fall. Aber außerbiblische Quellen, die diese Herausforderung des Nachprüfens annahmen und die Behauptung als eindeutig falsch bewiesen, sind mir auch nicht bekannt. Insofern kann man -muss aber nicht- einem Mann -vielen Männern das Vertrauen schenken, dass ein gewisser Jesus von den Toten auferstanden ist. Man muss aber nicht. Dann allerdings bleibt die Frage, weshalb sich diese Leute für die Behauptung genau dieser Begebenheit haben hinrichten lassen und ansonsten allerlei andere Benachteiligung hingenommen. Das wäre doch ziemlich dumm von ihnen für eine erfundene Geschichte zu leiden, oder?

Heute kannst du diese 500 Menschen natürlich nicht mehr fragen, ob sie den Christus wirklich gesehen haben. Das ist einerseits schade, andererseits kannst du heute vielleicht in deiner Stadt fünfhundert Leute fragen, ob sie den Auferstandenen, den König, den Christus kennengelernt, also als lebend erfahren haben. Ein Privileg der Staatsbürgerschaft im Königreich des Christus ist, dass ein jeder ein Botschafter ist. Jeder Christ lebt weiterhin im Machtbereich der 'Welt' ohne dessen Staatsbürgerschaft zu besitzen. Aber er ist überzeugt von dem Königreich des Christus, dem er freiwillig beigetreten ist und vertritt es vor den Bewohnern der 'Welt' und zeigt jedem, der den Übertritt wünscht die Möglichkeit dazu auf. Manche stellen sich dabei besser an als andere. Aber das ändert nichts an deren Status als Botschafter. Sie haben dieses Privileg zugewiesen bekommen und es wird niemals von ihnen genommen werden, solange es noch Botschafter bedarf, es also ein anderes Reich, als dem Königreich des Messias gibt. Möglicherweise ist der iranische Botschafter in Berlin ein ganz anständiger Kerl, den man vielleicht vertrauen schenken mag, aber er ist nicht derselbe, dem sich jeder Iraner unterordnen muss.

Kommen wir zum bürokratischen Teil. Der Wechsel der Staatsbürgerschaft ist mit einem bürokratischen Akt verbunden. Würde ich Iraner werden wollen, so hätte ich sicherlich zumindest ein Dokument zu unterschreiben. Da dies ein völlig anderer Staat ist und nach ganz andere Prinzipien funktioniert, würde ich mich diesen verpflichten und mich von denen verabschieden nach denen die Bundesrepublik Deutschland funktioniert innerlich und äußerlich verabschieden. Ähnlich ist es mit dem Reich des Christus. Der Akt wird allerdings nicht mit unterzeichnung eines Dokuments mit Tinte auf Papier vollzogen. Das dokument, so erinnern wir heißt Evangelium und die Tinte heißt Glauben.

Was ist Glauben?

Glauben ist nach Definition meines DUDEN 'jemanden Glauben schenken'. Wir können das Wort mit 'jemanden vertrauen' ersetzen, denn es ist dasselbe. Wir sehen, dass Paulus (s.o.) davon redete, dass die Gemeinten zum Vertrauen auf das Evangelium gekommen sind und deshalb erretet sind. Es ist so, dass die Hörer, die dem Evangelium ihr vertrauen schenkten zu Bürgern des Königreichs des Messias wurden. Weshalb aber sagte Paulus, dass sie errettet wurden?

Wenn das Königreich des Christus immerwährend ist- also ewig, dann unterscheidet es sich darin von allen anderen Konstruktionen, die mit Machtbereichen zu tun haben. Das betrifft irdische, denn es gibt heute zum Beispiel kein Königreich Dithmarschen mehr, als auch geistliche. Der Machtbereich, der sich selbstgewählt von Gott getrennt hat, wird letztendlich durch Gott abgeschafft. Er entstand letztendlich durch EINE Sünde und hat unendlich viele Sünden und Leid nach sich gezogen. Die ideale Welt, so wie Gott sie geplant hatte, sieht nicht vor, dass der Mensch Leid erfahren könnte. Und alles und jeder strebt mit aller Kraft und unterschiedlichen Methoden und großen Mühen dahin, dass das eigene Leben möglichst paradiesisch werde. Gott will das Streben beenden und die Erfüllung der Sehnsüchte schenken und seinen ursprünglichen Plan mit der Schöpfung -mit dem Menschen- verwirklicht sehen. Und deshalb wird alles vernichtet werden, wasdurch jegliche Sünde vorbelastet ist. Nur das Königreich des Messias mit seinen Bewohnern wird diese Vernichtung 'überleben'. Warum? Sind die Bewohner während sie leben sündlos? Nein. Sie sind so anfällig wie alle. Aber sie lieben die Sünde nicht mehr. Und sie nennen die Sünde nicht etwas gutes. Und sie sind sich ihrer Nichtswürdigkeit bewusst. Und sie GLAUBEN, dass sie jeden Tag aufs neue durch ihre Sünden den Tod ihres Königs -den sie lieben und vertrauen und sogar anbeten- verursachen würden.

Ich fasse zusammen, was notwendig ist, um Christ zu werden:

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Ich fasse zusammen, was notwendig ist, um Christ zu werden:

Verabschiede dich von den Prinzipien und der Staatsbürgerschaft der Welt und nimm die des Königreichs des Christus an. (die Bibel nennt das Buße/Umkehr)

Vertraue (glaube) dem König Jesus Christus und erkenne seine Herrschaft über dich und einer zukünftigen vollkomenen neuen Schöpfung an.

Vertraue (glaube) dem 'Evangelium'. Im Einzelnen, vertraue darauf, dass der Christus dich von Schuld und Sünde befreit hat und damit endgültig für sein Königreich tauglich gemacht hat.

Vertraue darauf, dass er von den Toten auferstanden ist, um seine Stellung als Bevollmächtigter Gottes zu beweisen.

Sag ihm das. Am besten jetzt gleich mit deinen eigenen Worten. Und das Ding ist erledigt!

Dann kannst du dich Christ nennen. Wenn du dann noch Lust hast, kannst du dich taufen lassen. Es ist nicht unbedingt notwendig, sich taufen zu lassen, aber empfehlenswert. In der Bibel steht, das wer glaubt und getauft (Reihenfolge!) wird, erretet werden wird. Und ein hochgestellter Hofbeamter Äthiopiens hat einen Apostel Philippus gefragt, was es für einen Hinderungsgrund gäbe, sich taufen zu lassen und erhielt zur Antwort, das wenn er von ganzem Herzen glaube, es keinen Hinderungsgrund gäbe (Reihenfolge!)... Die Taufe macht nicht zum christen. Insofern haben deine eltern keinen Fehler gemacht. Sie hat auch keine Kraft. Sie ist nur ein Zeichen der Identifikation mit seinem tod (beim Untertauchen) und seiner Auferstehung (beim Auftauchen).

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Wenn du glaubst dann darfst du dich auch Christin nennen. Irgendwann wird es dein Wunsch sein zur Gemeinde dazu zu gehören. Dann kannst du dich taufen lassen. Wenn du bereits 14 bist, geht das auch ohne das Einverständnis deiner Eltern. Überlege dir einige Zeit, mache Erfahrungen im Glauben, besuche Hauskreise, Gottesdienst und Co. Wenn du merkst das es dein Herzenswunsch ist zur Gemeinde zu gehören dann lass dich taufen.

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