Hund weiß nichts mit Futterbeutel anzufangen

6 Antworten

Du könntest es mit Clickertraining versuchen. Um sie dazu zu bringen, den Futterbeutel zu apportieren wären die folgenden Punkte zum Clickern empfehlenswert:

Hinschauen -> ein Schritt in die Richtung -> alle weiteren Schritte -> am Beutel schnüffeln -> Beutel berühren -> Beutel aufnehmen -> Beutel tragen -> Beutel bringen

Mit viel Geduld wird das was :)

Hey:) Ich hab sie noch nicht so lange, deswegen ist sie mit dem Clicker noch nicht ganz so vertraut, hab erst vor ca 2 Wochen damit richtig angefangen ( haben sie erst 8 Wochen lang). Aber ich werde mal probieren, danke!

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@pepperandsawwlt

Das wird schon werden, Clickertraining macht den Hunden mega-Spaß, da sie nur positiv bestärkt werden und alles von alleine machen, ohne Befehle. Bleib dran und dann kannst Du quasi alles, was Du möchtest, erclickern :)

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@CasiBangi

da sie nur positiv bestärkt werden

Nicht jeder Hund sieht ein recht lautes Geräusch als Belohnung an. Meine hasst es und erschreckt sich jedes Mal. Dann belohne ich persönlich lieber mit Leckerlies oder einem überaus freundlichen "Fein gemacht". Hat den selben Effekt.

Außerdem muss man doch dem Hund auch das Click erst mal schmackhaft machen.

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Macht ihr den Beutel schmackhaft. Grade jetzt am Anfang das tollste auf der Welt rein machen. Etwas worauf er absolut steht. Das Highlight. Und das gibt es nur aus dem dummy. Zu Beginn der Übung zeigst du ihm was drin ist. Lass ihn schnüffeln gib ihm vielleicht ein bisschen davon. Dann machst du den Beutel zu und machst die Übung. Also werfen und wenn er richtig heiß drauf ist wird er hinterher laufen. Dann rufe ihn zu dir. Wenn er da ist Beutel auf und mit dem Highlight belohnen. Und dann wieder werfen-rufen-belohnen. Irgendwann weis er dieser Beutel in Verbindung mit dir ist einfach traumhaft. Und dann beim spazieren einsetzen. Usw. Wie beim Welpen immer belohnen aber nur aus dem heiligen Beutel :) 

Viel Spaß :) der Futterbeitel ist mittlerweile unser täglicher Dauerbegleiter

Hab ich ja so gemacht: Ihr Lieblingsfleisch und gaaanz tolle Leckerlies rein und geworfen. Sie trottet meist auch ganz begeistert hin, traut sich aber nicht, mit dem Dummy zu interagieren...

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Ging mir bei meinem Hund am Anfang auch so.

Versuch das Teil immer in Wellen/Schlangebewegungen vor ihr herzubewegen, bis sie mehr Interesse zeigt. Für jedes Mal, wo sie sich dafür interessiert, belohnst du sie mit einem Leckerlie aus dem Beutel. Irgendwann wird sie sehen, dass es sich lohnt und Spaß macht. Dann beißt sie auch evtl. mal rein, auch dann belohnen, nachdem sie ihn wieder losgelassen hat.

So haben wir den Einstieg super gemeistert, egal was du später mit dem Dummy machen möchtest.

Mittlerweile verstecke ich ihn und sie sucht ihn. Oder werfe ihn und sie apportiert. Je nach Lust und Laune. Und ich muss sagen, sie war schon ein harter Brocken. Hat draußen ja nicht mal Futter angenommen.

Was auch hilft, ist den Hund immer draußen zu füttern. Während oder nach dem Spatzierengehen. Habe ich mehrere Monate so gemacht und das hat ihr den Dummy auch näher gebracht. Ebenfalls hat es die Bindung gestärkt, da wir zusammen jagen waren. Anfangs bekommt der Hund das einfach so. Später kann man das dann steigern und mit ihm draußen wirklich trainieren.

Mein Hund hatte auch immer Angst, wenn etwas durch die Luft flog.

Fang mit den Bewegungen vor ihr an und animiere sie den Beutel in deiner Hand zu jagen. Irgendwann kannst du ihn dann einige  cm werfen. Sie wird sich nach und nach dran gewöhnen. Wichtig ist nur, nicht zu schnell zu machen.

Vor 2 Jahren hatte mein Hund Angst vor Fliegenklatschen, lauten Geräuschen, wenn man etwas über sie gehalten hat und auch Stöcken (sobald an sie in die Hand genommen hat). Heute sind Fliegenklatschen Solala, sie hat keine Angst mehr, mögen tut sie sie trotzdem nicht. Ich kann über sie drüber laufen wie ich möchte und auch sachen über sie halten, gar kein Pborlem. Laute Geräusche sind auch kein Problem mehr. Mit Stöcken wird sie trotzdem nicht warm. Aber sie hat zumindest keine Angst mehr, wenn ich einen in die Hand nehme.

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Warum verwendest du einen Futterbeutel? Was möchtest du dem Hund beibringen?

Apportieren, dem Gegenstand nachlaufen, oder soll er hetzen, oder den Gegenstand suchen, oder suchen und bringen,......

Du siehst es gibt sehr viele unterschiedliche Aufgaben und Beschäftigungsmöglichkeiten. Für jede davon bieten sich unterschiedliche Gegenstände an. 

Hierzu ist es aber zuerst erforderlich den Hund richtig lesen zu können und dessen Talente und Veranlagungen korrekt zu erkennen.

Soll der Hund lernen oder willst du ihm etwas machen lassen, wofür er nicht in der Lage ist zu erlernen und du ihn deshalb konditionieren musst?

Klickern ist konditionieren, nicht lehren.

Zuerst sollte also Kommunikation über Geste und Ausdruck "Hunde hören mit den Augen" stattfinden. Kommunikation und lernen, sollte immer vor Konditionieren und klickern kommen.

Woher ich das weiß:Hobby – Züchterin seit 1972, Trainerin seit 1975, Zuchtwart

Es gibt auch Fälle wie meinen Hund. Da brauchte ich den Dummy um die Bindung zu stärken, da sie sich draußen überhaupt nicht auf mich eingelassen hat. Das hat dann weniger mit einer Just for Fun Aufgabe zu tun, sondern mit zusammen Jagend und gemeinsam etwas machen, damit das Rudelgefühl aufkommt.

Durch den Dummy und die Aufgabe, die man einem Hund mit Jahgdtrieb (was mein Hund ist und ein Husky meist auch) dann gibt, lernt er, sich darauf und nicht auf das Wild zu konzentrieren. So kann man auch erreichen, dass der Hund mit den Gedanken bei einem bleibt und sich keine eigene Aufgabe sucht (und dann ggf nicht mal mehr abrufbar ist).

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@Certainty

Durch einen Futterbeuteldummy die Bindung zu dir stärken?

Mensch und Hund gemeinnsam ein Rudel?

Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Weimaranern, dem Jagdhund schlechthin, aber diese Sachverhalte wären total neu.

Bindung zu dir stärkst du, wenn du dich in die Belohnung aktiv mit einbringst.

Ganz sicher nicht mit Belohnung über den Futterbeutel.

Der Hund hat sich freiwillig dem Menschen angeschlossen, hat sich domestiziert. Er weiss sehr gut zwischen Hund und Mensch zu unterscheiden. Rudel bildet er seit zig tausend Jahren nicht mit dem Menschen.

Wenn du die Bindung zum Hund stärken willst, dann versuche 24 Stunden mit ihm zusammen zu sein.

Spiele mit ihm, geh mit ihm raus und lass ihn riechen. 

Beginne mit einfachen "Komm zu mir" übe "Bleib an meiner Seite".

Mache du dich interessanter für den Hund, als alles andere. Das stärkt die Bindung. Nach jedem erfolgreichem Befehl via Körpersprache!! bekommt der Hund von dir Belohnung. Lob und Leckerli.

Nimm den Futternapf mit, und zeige ihm was er alles bekommen kann. Da muss aber wirklich Leckeres rein.

Willst du einen Jagdhund frei laufen lassen, so muss er immer abrufbereit sein.

Das bedeutet vorstehen, anzeigen und dann zum Besitzer gehen um seine Belohnung abzuholen.

Nicht dem Wild, nicht der Fährte von sich aus folgen.

Speziell für Jagdhunde gibt es wenige wirklich gute Ausbilder mit entsprechender Erfahrung.

Schau dir zumindest die Video von "Anton und Gila Fichtlmeier" an und lese die entsprechenden Werke von ihnen.

Besuche deren Seminare. Unter www.fichtlmeier.de findest du zertifizierte Schulen und Ausbilder.

Mehr Infos findest du auch beim Verband Brauchbarer Jagdhund. Egal ob du jagdlich oder nicht jagdlich führst.

Warte nicht zu lange, denn das was du geschrieben hast deutet nur auf eines hin, so weiter geht ziemlich sicher nach hinten los.

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@sponti68

Ich hab nicht davon geredet, dass die Belohnung im Dummy die Bindung stärkt.

Mein Hund ist ein ehem. Straßenhund. Es war schwer überhaupt eine Bindung aufzubauen und schier unmöglich, bevor wir mit dem Dummytraining begonnen haben (sie kannte spielen nicht und wir waren 24 Stunden zusammen, sind wir immernoch).

Mit Lob und Leckerlie bildest du kein Team sondern konditionierst den Hund.

Jagdtraining zeigt dem Hund dass du (inkl. Dumy) interessant bist. Man bekommt den Hund über den Magen. Sprich man versucht den Dummy interessant zu machen, weil dort Futter drin ist. Dann bringt man sich natürlich automatisch mit ins Spiel. Unsere Hundeschule unterrichtet nach dem Prinzip ein Team aus Mensch und Hund zu bilden. Leckerlies wegen Befehlsausführung zu geben hat nicihts mit Teamarbeit zu tun. Und natürlich bildet der Hund ein Rudel. Auch wenn es nicht im ursprünglichen Sinne genutzt wird, aber der Mensch/die Familie ist eine Art Rudelersatz (wenn man das denn möchte und richtig macht).

Wir jagen zusammen und sie bekommt dann nach dem Training die Tagesration aus dem Dummy. Leckerchen brauchen wir somit zum Training nicht.

Wieso sollte es nach hinten los gehen? Mein Hund ist kein Jagdhund. Das Training hat bisher enorme Erfolge erzielt. Nicht jeder Hund ist gleich. Man sollte sich somit niemals auf nur einen richtigen Weg versteifen.

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@Certainty

"..die man einem Hund mit Jahgdtrieb (was mein Hund ist ..."

melde dich doch einfach nochmal, wenn du zumindest weisst, ob dein Hund nun ein Hund mit Jagdtrieb ist, oder eben doch nicht.

Die Bindung eines Hundes an Menschen heisst domestiziert und nicht "Ersatzrudel" das ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich belegt schlichtweg falsch.

Konditionierung ist trainieren ohne Lernerfolg. Stupides konditionieren auf z.B. einen Klick. Der Hund macht dann nichts was er selbständig erlernt hat, sondern nur wegen eines Signals, z.B. Klick.

Lob, egal in welcher Form ist keine Konditionierung sondern heisst "positive Verstärkung". Hierüber förderst du direkt Bindung. Alles was dich interessanter macht als die andere Umgebung fördert die Bindung.

Vielleicht versuchst du ja, während du überlegst ob du nun doch einen Jagdhund hast oder eben doch keinen Hund mit entsprechendem Jagdtrieb, auch gleichzeitig noch die richtigen Begriffsbestimmungen zu benutzen. Auch hierfür gibt es einschlägige Literatur. Z.b. von Günther Bloch.

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@sponti68

Red ich Chinesisch?

Mein Hund hat Jagdtrieb, deswegen mach ich das doch überhaupt. Um ihren Jagdtrieb umzuleiten.

Es wurde angeblich auch schon wissenschaftlich bewiesen, dass Hunde in keinem Fall mehr Wölfe sind. Anatomisch gesehen ist das aber falsch. Nicht alles, was irgendeine FAchzeitschrift schreibt, muss auch zwangsläufig wahr sein.

Lob interessiert manche Hunde erst mal gar nicht. Meine hat damals draußen außnahmslos ihr Ding gemacht, da hat weder Lob, noch Futter, noch irgendwas geholfen. Erst der Dummy hat nach und nach das Interesse gestärkt.

Es gibt genügend Hundeschulen die nach diesem Prinzip erziehen/trainieren. Frag doch da mal nach ob das so schwachsinnig ist. Nur weil du nur einen Weg der Erziehung kennst, heißt das noch lange nicht, dass das das Non-Plus-Ultra ist und es nichts anderes gibt.

Ich will dir deinen Weg nicht absprechen, aber nicht jeder Hund lernt gleich und manche brauchen eben andere ausgefallenere Arten zu lernen. Bei uns hat es vorzüglich geholfen, also funktioniert es. Da kannst du mir erzählen was du willst, ich habs mit eigenen Augen gesehen.

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@Certainty

Du schreibst einmal dass du einen Hund mit Jagdtrieb hast, dann widersprichst du dur selbst und schreibst, du hast keinen solchen Hund. Um es mit deinen Worten zu formulieren, ja du sprichst "chinesisch", wobei wohl eher "wirres Zeug" besser passt.

"Nur weil du nur einen Weg der Erziehung kennst, ..." Kannst du eigentlich mehr als nur beleidigend werden und verleumden? Woher willst du wissen, was und wieviel ich kenne? Nur weil du nicht das hörst, was du gerne hören willst, brauchst du doch nicht irgendwelche unwahren Behauptungen über mich persönlich aufstellen. Gehst du so auch mit deinem Hund um? Dann wundert es mich nicht, dass du Probleme hast eine Beziehung zu ihm aufzubauen.

Wieviel Grundlagenforschung im Bereich Hund, im Bereich Haushund, im Bereich Jagdhund, im Bereich Wolfsforschung hast du? Ich werfe jetzt mal 30.000 Beovachtungsstunden Jagdhund so ganz locker hier rein. Komm doch einfach wieder zum didkutieren, wenn du auch nur Ansatzweise ähnliche Erfahrungswissen vorweisen kannst statt deiner persönlichen Falschbehauptungen.

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@sponti68

Wo hab ich denn geschrieben, dass ich keinen solchen Hund hab? Ich hab evtl erwähnt, dass es besser geworden ist durchs Training, aber nie, dass mein Hund keinen Jagdtrieb hat. Das wäre schlichtweg gelogen und das liegt mir fern.

Tut mir leid, wenn ich dir zu nahe getreten bin, es hört sich nur so an, als wenn du es einfach nicht wahr haben möchtest, dass man einen Dummy auch für solches Training verwenden kann. Eine für mich logische Schlussfolgerung ist dann, für dich gibt es nur diesen einen Weg den du schilderst und sonst nichts.

Ich habe keine Probleme MEHR eine Beziehung aufzubauen. Ich weiß aber nicht inwieweit du dich mit "verkorksten" Straßenhunden auskennst. Das ist nun mal nicht so wie mit einem Zuchtwelpen. Die rennen einem nicht direkt hinterher. Für die Beziehung muss man kämpfen.

Jetzt unterstellst du mir aber, dass ich Lüge. Ich habe persönliche Erfahrung. Und nicht jeder Hund tickt, wie es im Lehrbuch vorgeschrieben ist. Es gibt Ausnahmen und so eine habe ich daheim. Und der Fragesteller evtl auch. Da muss man einfach über den Tellerrand schauen und sich alle Seiten anschauen, die man als Hundehalter in Sachen Erziehung offen hat. Es gibt kein Schwarz und Weiß dabei. Das ist das einzige, was ich dir vermitteln will, was du wohl irgendwie nicht einsehen möchtest.

Dementsprechend drehen wir uns hier im Kreis.

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Ich möchte den Dummy verwenden, um den starken Jagdtrieb den sie hat umzuleiten. Heißt: sie soll den Dummy nur auf Kommando bringen. Sobald sie es verstanden hat, werden wir also das Apportieren üben.

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Hast Du ihr gezeigt was drin ist? ;-)

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