Hund erlaubt, nach seinem Tod will der Vermieter keinen neuen Hund - ist das recht?

13 Antworten

Ein generelles unbegründetes Hundeverbot darf glaube ich nicht ausgesprochen werden - soweit ich selbst als Vermieter weiß. Auf eine Einzelzustimmung tierbezogen kann er m.W. aber bestehen. Eine Ablehnung eines neuen Tieres, das in Größe u.ä., mit dem alten vergleichbar ist, sollte vermutlich schwierig werden, wenn es keine greifbare adäquate Begründung gibt. Bemühe doch mal den Mieterbund...

T3Fahrer

Nein, ein Gewohnheitsrecht gibt es in diesem Fall nicht - der Hund ist ja verstorben.

Der Vermieter kann die jetzt neue Erlaubnis mit einem guten Grund versagen - was allerdings "ein guter Grund" ist, müsste im Zweifelsfall dann das Gericht entscheiden. So ein Prozess ist langwierig, teuer und schafft böses Blut und Unfrieden.

Und nein, wer tierlieb ist, der schafft nicht einfach so einen neuen Hund an, denn der Vermieter kann auf Entfernung des Hundes bestehen. Soooo schnell wird man heutzutage sicher keine passende neue Wohnung MIT erlaubter Hundehaltung finden. Würde bedeuten, der Hund landet schneller im Tierheim oder einem Kleinanzeigenportal als man gucken kann.

Findest du doch so schnell eine Wohnung? Prima, dann such diese doch erst, zieh um und hole dann den Hund.

Gibt es eventuell andere Mieter mit Hunden? Dann hättest du eventuell eine Chance. Aber auch nur eventuell. Eine Klage ist langwierig und würde das Verhältnis mit dem Vermieter zerstören. Genauso, wie das anschaffen ohne Erlaubnis. Dann kannst du dir auch gleich eine neue Wohnung suchen.

Woher ich das weiß:Hobby – Habe zur Zeit 2 Hunde. Bin mit Hunden aufgewachsen.

Hunde waren immer erlaubt in dem Haus

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@ReginaAna

Vermutlich sind aber Sachen vorgefallen und er will es nun verbieten, wollte es aber auch keinen antun das alte Hunde abgeschafft werden und das ist schon echt großzügig

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@LukaUndShiba

Diese Gründe sollte ein Vermieter aber dann doch mit seinen Mietern besprechen. Nur wer miteinander redet, kann den anderen auch verstehen und seine Gründe nachvollziehen. Nur daraus kann sich eine wirkliche Diskussion ergeben, können u.U. auch Dinge abgestellt werden, die stören ....

Keine Ahnung, warum es Menschen scheinbar zu schwerfällt, miteinander zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden, die alle (mehr oder weniger) akzeptieren oder zumindest verstehen können.

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@dsupper

Das ist wieder eine andere Geschichte.

Aber ich rechne es Vermietern, grade in der heutigen Zeit, schon hoch an wenn sie einen schon vorhandenen Hund noch dulden auch wenn sie eigentlich gar keine Hunde wollen.

Und wenn man einen Vertrag auf nur einen spezifischen Hund abschließt sollte einem das Ende vom Lied eigentlich auch bekannt sein

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Du kannst natürlich klagen aber davon hast du im Endeffekt nichts außer Ärger.

Und der Vermieter ist im Recht.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

ja, das darf der Vermieter so bestimmen.
Es wurde ja sogar schriftlich festgehalten und damals war auch der Mieter mit der Vereinbarung einverstanden. Man kann jetzt also nicht einfach so seine Meinung ändern. Es war ja abzusehen, dass Hund 1 nicht ewig leben wird. Weiß also nicht, was daran jetzt fragwürdig war.

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