Mein Hund bellt, wenn mich jemand auf der Couch umarmt. Was kann ich tun?

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5 Antworten

Dieses Verhalten solltest du auf keinen Fall dulden. Es wird sich nicht von allein bessern. Deshalb musst du aktiv gegensteuern und es ihm abgewöhnen. Sonst kann es eskalieren und am Ende fließt Blut. 

Du kannst dir vorher genau überlegen, was du erreichen willst und was du dafür tun willst. Mit diesem Plan im Kopf setzt du dich mit deinem Freund (Freundin?) auf die Couch und ihr provoziert eine Reaktion von ihm.

So bald er zu Bellen anfängt, darfst du ihn auf gar keinen Fall streicheln und versuchen ihn zu beruhigen. Damit sagst du ihm in seiner Sprache nur, dass sein Bellen in Ordnung ist und dass du sein Verhalten gut findest. 

Also statt ihn zu Streicheln, schickst du ihn fort. Ihr solltet dabei unbedingt zusammen arbeiten und ihm beide den Befehl geben, dass er sich entfernen soll. Wenn er nicht gehen will und seinen Platz behauptet, müsst ihr konsequent sein und euch durchsetzen. Nehmt ihn entschlossen am Halsband und führt ihn an den Platz, an dem er sein soll. Wenn er sich nicht fangen lassen will, legt ihr ihm bei Gelegenheit eine weiche Hausleine an und fangt die Übung von vorn an. Mit der Leine könnt ihr ihn dann leicht einfangen und ihn an seinen Platz bringen.

Im Moment bist du und die Couch sein "Besitz" den er beansprucht. Wenn ihr ihm gemeinsam diesen Besitz nehmt, hat er nichts mehr was er beanspruchen kann. Dann kann er nichts anderes tun als sich normal zu benehmen. Deshalb darf er auf keinen Fall auf der Couch sitzen bleiben und sich auch nicht in der Nähe aufhalten so bald er dieses garstige Verhalten zeigt. Er muss einen "Sicherheitsabstand" einhalten. In einiger Entfernung darf er sich aufhalten. Wenn er aber auch in diesem Abstand erneut zu Bellen anfängt, schickt ihr ihn noch weiter weg. 

Wenn er sich beruhigt hat, kannst du ihn nach einiger Zeit wieder auf die Couch einladen. Er soll ja nicht in der Einsamkeit der Verbannung leben, sondern ein Teil der Familie sein. Aber du solltest jederzeit in der Lage sein, ihn auch wieder von dort weg zu schicken. Wenn du das ein paar Mal mit ihm geübt hast, sollte sich sein Verhalten schon bald erledigt haben. 

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So wie sich dein Problem liest, sieht es so aus, dass dein Hund die Kontrolle über dein Leben übernimmt. Leider wird sich das Problem ohne konsequente Maßnahmen nur noch verschlimmern.

Ich verwette meinen Po, an dem ich sehr hänge, dass sich das Problem schon vor geraumer Zeit durch verfolgen in der Wohnung und auf den Füßen liegen u.s.w. abgezeichnet hat.

Nun genug mit bange machen. Gegenmaßnahme treffen, dass heißt den Hund konsequent auf Abstand bringen. Zuerst wird das Sofa zur Tabuzone erklärt, du wirst ihn jedesmal von eben diesem runter drängen, indem du ihn bedrängst, fast ohne Berührung, durch diese Maßnahme kommt der Lerneffekt, da der Hund eine Eigendynamik (Selbstbewegung) vorgenommen hat.

Wenn Du ihn nämlich runter hebst ist kein Lernerfolg beim Hund zu erkennen, weil Du ihn bewegt hast.

Sollte Dir dieses gelungen sein(Stunden später) wird er anfangen sich in deiner Nähe aufhalten zu wollen. Auch hier drängst Du ihn auf seinen angestammten Platz. Für jedesmal wo es klappt gibt es eine Belohnung. 

Sollte er wieder unaufgefordert aufstehen drängst Du ihn wieder in sein Körbchen. Hier wird von Dir Konsequenz und Geduld gefordert.

Nicht die Flinte ins Korn werfen, denn es wird dauern.Auch nachts sollte er nicht im Schlafzimmer, sondern davor nächtigen.

P.S. solltest Du dich jedoch von deinem Partner trennen wollen, dann ändere bitte nichts.

Viel Spaß beim Üben wünscht

Uwe4830

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Kommentar von HeyMok
17.08.2016, 09:00

Er darf sowieso nie auf die Couch, darum kann ich ihn nicht runterheben.

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Kommentar von HeyMok
17.08.2016, 09:01

bzw drängen

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Der Hund bestimmt über dich!
Er denkt er wäre der Boss ,und darf machen was er will…

Demnächst setzt du ihn ,ohne zu reden einfach auf den Boden.

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Kommentar von HeyMok
16.08.2016, 15:55

Er darf nicht auf die Couch, weshalb er sowieso nur auf dem Boden ist.

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Kommentar von HundeFreundin12
16.08.2016, 21:21

Dann schick ihn weg und sei konsequent.

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Dein Hund dominiert Dich, er denkt, er wäre der Chef im Haus. Wenn Du ihm das nicht schnellstens abgewöhnst, übernimmt er ganz das Kommando. Mach Dich mal schlau, welche Möglichkeiten Du hast, ihn richtig zu erziehen.

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Er ist ganz einfach eifersüchtig.

Umarme ihn einfach öfter.

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