Honig im Tee für babys

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Sehr schöne und hilfreiche Antwort von Katja53229! Dem ist nicht`s Hinzufügen. Es wird vermutet das viele Fälle von plötzlichem Kindstot auf diese Botuliniumvegiftung zurück zu führen sind, da früher offt der Nuckel in Honig getaucht wurde. Ab einem Lebensjahr ist die Darmflora so weit entwickelt das es mit den Sporen des Erregers fertig wird. Honig enthällt keine krankmachenden Bakterien, dann dürfte er als Lebensmittel garnicht verauft werden!! Er "KANN" eben diese Sporen enthalten, deshalb die Vorsichtsmassnahmen. MfG

im honig koennen sich bakterien befinden, die fuer babys unter 12 monaten gefaehrlich sein koennen (Clostridium botulinum) also "finger weg vom honig bis das baby mindestens 1 jahr alt ist"

Hallo,

ich kann Captron nur zustimmen. Beachtet den Hinweis auf der Packung vom Honig. Es kann schädlich sein, da die Darmflora von Säuglingen noch nicht ausgereift ist. Gefährlich ist u.a. der Krankheitserreger Clostridium botulinum, welcher in manchem Honig in geringen Mengen nachgewiesen werden kann. Die Ärztekammer Baden-Württemberg empfiehlt aus diesem Grund, bei Säuglingen unter 12 Monaten ganz auf die Gabe von Honig zu verzichten. Für ältere Kinder und Erwachsene stellt das Bakterium keine Gefahr mehr dar.

Ihr könnt aber z.B. Früchtetee oder andere Teesorten (auch Fencheltee) mit Apfelsaft süßen. Das mögen viele Kinder sehr gerne und ist eine ungefährliche Süßungsmethode für Kleinkinder :-)

Ich hoffe ich konnte mit meinem Beitrag helfen :-)

Danke :-) Aber ist in Apfelsaft nicht auch ne menge Zucker drin?

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@Cueni67

ja klar ist da auch Zucker drin, aber man kann ja darauf achten, dass man nur naturbelassenen Apfelsaft benutzt. Da ist dann zumindest kein Industrizucker drin und du solltest den Tee natürlich auch nicht mit 1/3 Tee und 2/3 Apfelsaft süßen. Sondern für das Kind ein BISSCHEN mit Apfelsaft für den Geschmack süßen. Kleinkinder haben eh noch viel feiner Ausgeprägte Sinne als wir Erwachsene :-)

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@katja53229

Obs nun Raffinadezucker oder im Saft enthaltener Zucker ist, ist recht wurscht. Wichtig ist vor Allem mal die Menge.

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Es kann lebensgefärlich sein und zu einem Allergieschubkommen, deswegen steht es ja auch auf der Honig Packung drauf...beobachte deinen kleinen Bruder heute sehr intensiv und schau ob sich was verändert ansonsten sofort zum Doktor!!

Für Säuglinge, Babys und Kleinkinder ist Honig tabu – mindestens bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres.

Denn kaltgeschleuderter Honig kann Sporen von Bakterien enthalten, die für Kinder unter zwölf Monaten mit erheblichen, gesundheitlichen Risiken verbunden sind. Verursacher ist der Erreger “Clostridium botulinum“, der zu Säuglingsbotulismus führen kann.

Die Erkrankung ist zwar eher selten, dafür aber lebensbedrohlich, sofern sich der Erreger im Darm des Kindes ausbreitet, oder im Fachjargon: auskeimt. Diese bakteriellen Keime produzieren im Körper des Babys ein muskellähmendes Gift. Das so genannte “Botulinumtoxin“ gelangt ungehindert in den Blutkreislauf und lähmt von dort aus die einzelnen Muskeln. So kommt es zu Verstopfungen, Sehstörungen, einer generellen Muskelschwäche in Armen, Beinen und der Halsmuskulatur, wodurch der Kopf nicht mehr gerade gehalten werden kann. Im schlimmsten Fall zu einer Schluck- und Atemlähmung, die nicht rechtzeitig behandelt oftmals zum Tod des Kindes führt.

Unbemerkt oder undiagnostiziert kann der Säuglinsbotulismus im Todesfall des Kindes auf den ersten Blick mit dem plötzlichen Kindstod, auch als Wiegentod bekannt, verwechselt werden.

Um eine mögliche Infektion auszuschließen, sollten Babys also bis zum Ende ihres ersten Lebensjahres keinen Honig bekommen. Danach sollte ihre Darmflora so weit entwickelt und widerstandsfähig genug sein, um den Erreger abzuwehren und eine Auskeimung zu verhindern.

Sicherheitshalber aber empfehlen viele Hebammen und Kinderärzte jedoch, das Honig-Tabu für Kinder bis zum zweiten, manche sogar bis zum vierten Lebensjahr auszuweiten. Danach sind dem Genuss von Honig keine Grenzen mehr gesetzt, da er wertvolle Vitamine, Spurenelemente und das wie ein natürliches Antibiotikum wirkende Propolis enthält.

Ebenfalls zu bedenken ist, dass Honig auf Grund der in ihm enthaltenen Pollen Allergien auslösen kann.

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