Home Server mit geringem Stromverbrauch?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich weiß, dass die CPU keine integrierte Grafik hat, dafür würd ich dann für die Installation kurz die aus meinem PC nutzen.

Du solltest dich vorher informieren, ob das Mainboard headless durch den POST kommt. Es gibt genug Mainboards, die das nicht können und dann startet der PC nicht, solange du keine Grafikkarte einbaust.

Ansonsten kannst du das so machen, wenn du unbedingt so viele Kerne brauchst. Im Leerlauf wird das nicht viel brauchen und unter Last wohl auch keine 100W. Je nach Anwendungsfall wäre ECC RAM eventuell noch eine Überlegung wert.

Es gibt genug Mainboards, die das nicht können und dann startet der PC nicht, solange du keine Grafikkarte einbaust.

Das hatte ich als Möglichkeit in meiner Antwort nicht bedacht , aber da reicht dann ja dann schon eine kleine Office - Karte vom Schlage einer Geforce GT 610 oder Radeon HD 5450 .

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@Paroto92

Beschert dir aber ~10W mehr Verbrauch im Leerlauf. Wenn man es vermeiden kann, ist das schon gut.

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@Saftsack19

Ich bin raus und hätte mir das Zitat dann auch sparen können . Wir reden aneinander vorbei .

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@Paroto92

???

Du sagst, wie man das Problem umgeht und ich stelle dar, dass man sich damit ein neues Problem schafft, nämlich einen um ca. 50% höheren Verbrauch im Leerlauf. Keine Ahnung, warum wir deiner Meinung nach jetzt aneinander vorbei reden.

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Was soll über Deinen " Home-Server " denn alles miteinander verknüpft werden , und welche Programme außer dem Betriebssystem nebst Steuerungssoftware sollen darauf laufen ?

Na gut , wenn da ( warum auch immer ) mehrere VMs laufen sollen , kann man eine Ryzen 7 - 1700 da allerdings auch immer noch je nach tatsächlichem Lastbedarf manuell in der Energieeffizienz steigern .

Die Leistungsaufnahme ist dabei ja zudem immer auch von der Systemauslastung abhängig .

Je nach Konfiguration und Lastanfrage der einzelnen VMs kann man eine CPU allerdings auch "überbuchen" ; dh. mehr VMs einrichten als der Prozessor physikalische Kerne hat .

Da sollen mehrere VMs drauf laufen, um Dienste auf unterster Ebene zu trennen, sowas wie DNS, Domain Controller, Nagios/Icinga, openVAS usw.

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@Trmbl

Da könntest Du doch schon mal abchecken , ob all diese VMs da jederzeit und 24/7 zeitgleich beansprucht werden , und ob da dann tatsächlich 8 Cores / 16 Threads beim Hostsytem wirklich nötig sind ?

Eventuell könnte da dann doch echt schon was aus der Ryzen 3x00 - Reihe interressanter werden mit 4 bis 6 Cores ; auch in Hinsicht auf mögliche "Überbuchbarkeit" der CPU .

Ryzen 3x00 mit Zen2 ließe sich viel einfacher und teilweise sogar noch flexibler über das Power Packet Target ( PPT ) in seiner Effizienz optimieren , ohne großartig in die allgemeine Feinabstimmung der Dynamik der CPU eingreifen zu müssen . Für 24/7 würde ich da ggf. sogar dann eher mal Ryzen Pro in Erwägung ziehen . 🤔

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@Paroto92

Die Dienste sollten schon 24/7 laufen, das Host-System ja sowieso. Ja, ein Ryzen 3/5 würde auch reichen, aber der Chipsatz ist der gleiche und der Kostenunterschied minimal, deshalb hab ich den Ryzen 7 genommen. Ich kann im Hypervisor ja festlegen, wie viele CPU Kerne einen vCPU Kern ergeben, um eine Überlastung zu vermeiden.

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@Trmbl

Ryzen 3600 schafft vom Prinzip her mit weniger Energieaufnahme bei Anwendungen schon durchaus so viel wie Ryzen 7 - 2700X multithreaded . ( jeweils im AMD - Vorgabebetrieb ohne OC und Nachjustage im Energiemanagement ab Werk )

10 Wh @ 24h × 365D machen bei 35 Cent per KWh schon wieder ca. 30 Euro im Jahr aus .

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