Hölle bei den Evangelen?

10 Antworten

Die Hölle wurde kirchlich gesehen eigentlich nie erwähnt. Was es gibt (und das auch bei den Katholiken) ist das Fegefeuer, was so eine Art Spiegel sein soll, durch den man sich und seine Fehler erkennt usw. Aber auch da sind die Theologen immer mehr im Begriff, daß nur als Symbol zu sehen.

Kirche und Theologen...! Wozu brauchen wir deren Dogmen und Meinungen?! Jeder der klar denken kann, sieht dass die Bücher des Neuen Testaments unmissverständlich von Hölle, also ewiger Verdammnis und nicht von Fegefeuer spricht.

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Dem muss ich widersprechen. Jesus Christus erwähnt die Hölle mehrmals, sie ist nicht von Menschen erfunden worden. Moderne Theologen mögen das leugnen, weil es dem Zeitgeist entspricht und sich bequemer damit leben lässt. Einen Gefallen tut man den Menschen damit nicht.

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Mit "Hölle" kann ichals Evangelischer leider nicht dienen,,,, 

Das FEGEFEUER aber ist eine winzige Seitenstraße am evangelischen!!! DOM zu Lübeck ... markant sind die beiden schlanken Türme....

Hier muss wohl erst mal was klargestellt werden: In der kath. Kirche ist keine Hölle abgeschafft worden, da muss man richtig hinhören. Es handelte sich um die sog. Vorhölle oder Limbus, einen Zustand natürlicher Glückseligkeit für die ungeborenen Kinder, die ohne Taufe sterben. Das hat die Kirche aber nie als Glaubensaussage verkündet, sondern es waren nur die Überlegungen einiger Theologen, weil Christus die Taufe für heilsnotwendig hält. Der Papst hat diesen Spekulationen ein Ende gemacht, indem er seinen Glauben darüber Ausdruck gibt, dass es für die schuldlosen ungeborenen Kinder einen Weg zu Gott geben muss. Soviel zur Abschaffung der Vorhölle.

Die ewige Verdammnis, also Hölle, wird im Neuen Testament etwa dreißigmal erwähnt. Unser Herr selbst spricht vom Feuer der Hölle und vom ewigen Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist. Oder er spricht vomFeuer, das nie erlischt und einem Ort, wo Heulen und Zähneknischen sein wird. Auch spricht er vom Endgericht, wo eine Trennung zwischen Gut und Böse stattfinden wird.Auch Paulus spricht darüber. Nicht Gott ist es, der den Menschen die ewige Einsamkeit von Ihm zuspricht, sondern die Menschen liefern sich selbst darin aus, indem sie ihr eigenes Ich noch im Tod und der letzten Entscheidung Gott vorziehen. Niemand geht ohne persönliche Schuld dorthin. Die Verdammten bleiben unbußfertig, unfähig zu bereuen, wei ihr Hass auf Gott vollkommen geworden ist.Gott erlaubt uns, mit unserem freien Willen uns gegen ihn zu entscheiden. Er lässt uns die Wahl, wohin wir gehen sollen.Er gibt jedem genug Gnade, den Himmel zu erlangen. Dennoch ist es ein großer Fehler, die ewige Hölle zu leugnen, weil es ein bequemeres Leben ermöglicht, wenn am Ende doch alle alle in den Himmel kommen, wie es ein Karnevalsschlager sagt. Dazu ist die Botschaft Christi zu ernst und fordert eine Entscheidung.

Nun ja, obwohl ich "Evangele" bin (übrigens eine abfällige Bezeichung, kakamann!) glaube ich schon an das Vorhandensein einer Hölle. Ich glaube aber, im Unterschied zu vielen Katholiken zwinker, daß keiner drin ist... Gruß, DH für Deine Antwort! q.

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Die Taufe, die "heilsnotwendig" ist, ist die Taufe durch den Heiligen Geist, die auch als "2. Geburt" oder als "Geburt im Geist" bezeichnet wird, und die ist nicht identisch mit der Taufe in irgendeiner Kirche. Deshalb ist diese Geschichte mit der Vorhölle und den ungeborenen Kindern und den Nottaufen und den Taufen im Kleinkindalter sowieso alles Unsinn und Betrug.

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Diese gehen nämlich davon aus, dass als Jesus seiner Gemeinde seinen Segen gab in Mt. 16 Vers 18 und gesagt hat, dass die Pforten der Hölle Sie nicht überwältigen können, dass mit dieser Gemeinde die kath. Kirche gemeint ist, da diese Kirche so alt ist und sich als Nachfolger von Petrus versteht. Weil Jesus sagt, dass die Pforten der Hölle die Gemeinde nicht überwältigen können, denken Sie, dass niemand die kath. Kirche überwältigen kann und Sie deshalb als einzig richtig anzunehmen ist.

Aber wer ist die Gemeinde? Dazu zählt Jeder, der Jesus als seinen Retter angenommen hat. Man muss nicht in irgend einer Kirche sein. Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich.

In Hebräer 10 Vers 25 steht: "Versäumt nicht die Zusammenkünfte..." Es macht also Sinn, als gläubiger Christ sich einer örtlichen Gemeinde anzuschließen. Aber zu einer Kirche, Gemeinde zu gehören ist nicht entscheidend für die Errettung einer Person. Nur wer durch Jesus von der Sünde frei geworden ist, kann errettet werden.

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