Hilfe! Hypoxischer Hirnschaden aber selbständige Atmung funktioniert. Was hat das zu bedeuten?

4 Antworten

Entschuldigen Sie, dass mein Kommentar so spät kommt. Ich möchte Ihnen nur sagen, dass ein hypoxischer Hirnschaden nicht unbedingt dazu führen muss, dass der Patient 100% behindert bleibt. Mein Mann kann zwar nach 18 Monaten immer noch nicht gut lesen oder schreiben und hat auch bei der Benennung von Gegenständen noch Probleme, aber er kommt im Alltag einigermaßen zurecht, auch wenn er mal allein ist und wenn Sie sich mit ihm unterhalten, fällt Ihnen die Behinderung auf den ersten Blick nicht auf. Ja, er ist traurig, dass er seine früheren Fähigkeiten verloren hat. Er kann natürlich noch nicht Autofahren usw. Aber er hat Lebensqualität, denselben Sinn für Humor und seine Persönlichkeit ist intakt.

Ich weiß, wir hatten großes Glück. Er hatte nach einem Infarkt sechsmal Herzstilletand und am Anfang hieß es auch, dass man eventuell die Maschinen abstellen soll, wenn er nicht selber atmet. Nach 8 Wochen Krankenhaus und 8 Wochen Reha kam er nach Hause und ist KEIN Pflegefall, braucht aber eben Unterstützung.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, ein wenig Mut gemacht zu haben.

Wenn das selbständige atmen noch klappt ist er weit weg vom Hirntod. Solange er selbständig atmet und groß ohne Geräteunterstützung die Vitalwerte in Ordnung sind ist das ein sehr gutes Zeichen in Anbetracht der Lage. Allerdings wird er ein schwerer Pflegefall bleiben und ob das der Wunsch gewesen wäre so leben zu müssen, aber das kann man sich ja nie aussuchen.

Abschalten der Atemunterstùtzung aufgrund einer Patientenverfügung?

Meine Schwester hatte das auch. Wir haben sie dann auch von der Beatmungsmaschine genommen und sie fing an zu atmen. Jetzt ist sie in einer Einrichtung. 100% behindert. Kann nicht lesen, schreiben, keinen Orientierungssinn. Man weiß nicht was kommt. Ich weiß nur, dass sie so nicht leben will. Ich mußte ihr immer versprechen das zu verhindern. Ob der Patient aufwacht kann man nicht sagen. Da die Atmung funktioniert scheint die Region für die Atmung nicht betroffen zu sein.

Luftröhrenschnitt nach Intubation und Künstlichem Koma?

Ein Freund, 58 Jahre alt, über 40 Jahre starker Raucher und auch viele Jahre starker Alkoholonsument, liegt seit 6Tagen auf der Intensivstation wegen einer doppelseitigen bakteriellen Lungenentzündung und einer schweren Grippe. Vor 3 Tagen wurde er ins künstliche Koma gelegt und intubiert.

Jetzt möchten die Ärzte einen Lufröhrenschnitt machen, weil er nur so aus dem Koma zurück geholt werden kann. Das kann nur erfolgen, wenn die Intubation beebdet, soll heißen, wenn der Schlauch entfernt ist. Mit diesem Intubationsschlauch im Rachen kann man einen Patienten nicht "aufwachen" lassen. Ein weiteres Problem ist, dass keiner weiß, ob er schon in der Lage sein wird, selbstständig zu atmen. Dafür soll schon jetzt der Luftröhrenschnitt erfolgen, um sofort die Atmung wieder "maschinell" zu unterstützen.

Was passiert "hinterher"? Wächst dieser Schnitt wieder zu? Wird er wieder sprechen und essen und so weiter können?

MfG

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Mein Bruder und ich haben Arger mit unseren Eltern weil wir Organspende und Maschienen abschalten ablehnen?

Erstmal Sorry für den sehr langen Text.

Also ich habe meinen Eltern heute mitgeteilt, dass mein Zwillingsbruder und ich "Nein" zur Organspende ankreuzen (mit 14 dürfen wir das ja) werden und das wir auch nicht wollen, dass im Ernstfall (bei nur fast "hirntod" oder so) nicht möchten, das Maschienen abgeschaltet werden.

Nun sind unsere Eltern da leider komplett anderer Ansicht, die meinen, dass man Wachkomapatienten "erlösen" sollte und dass Organspende moralische Pflicht seie.

Es gab dann ein riesen Krach zuhause, wir sollten doch Organe spenden, es wäre ja moralische Verpfichtung und das es mega Egoistisch seie das abzulehnen.

Ich hab meiner Mutter dann erklärt, dass ich nicht ertragen könnte, wenn ein Arzt den Körper von meinem Zwillingsbruder zerstückeln würde und sie meinte nur, ob ich es besser fände, wenn seine letze Handlung andere Kinder zu Tode verurteilen würde und ob ich damit besser leben könnte.

Als ich ihnen dann erklären wollte, dass uns dieses Thema momentan einfach zu sehr belastet und unsere Entscheidung ja nur vorläufig ist, bis wir besser damit klarkommen, meinte sie einfach nur kalt, "dann lasst doch die Ausweise weg und überlasst die Entscheidung gefälligst euren Eltern"

Ich hab ihr dann gesagt, dass es nur uns etwas angeht, was wir für unsere Körper bestimmen und das mein Bruder der einzige ist, dem ich eines meiner Organe geben würde und hat sie mir vorgeworfen, wir wären die egoistischenten Kinder, die sie kennt und wir würden nur an uns denken und an sonst niemanden und dabei ist sie so laut geworden, dass mein Bruder das in seinem Zimmer mitbekommen hat und auch runtergekommen ist um mir beizustehen (er ist einfach der beste Bruder der Welt :) )

Sie meinte dann zu uns beiden ob wir mal daran gedacht hätten, was es für andere heisst, sich um einen Koma Patieten zu kümmern und dass das kein Leben mehr wäre und all solche Sachen.

Mein Bruder hat ihr dann vernünftig versucht zu erklären, dass uns in einem solchen Fall erstmal wichtig ist, dass der andere seinen Bruder nicht komplett verliert, aber sie fing nur an zu schreien immer wir wir wir und niemand sonst würde uns interessieren

Ich bin dann ausgerastet und hab sie angeschrieen und dabei gesagt, dass ich meinen Bruder viel lieber habe als sie.

Was sollen wir jetzt machen, zuhause ist nur noch Streit unsere Eltern wollen mit keinem von uns reden

sie betrafen ja sogar mein Bruder, obwohl der fast den ganzen Streit lang oben an seinem Laptop war und nichts gemacht hat, das ist nicht fair, warum machen sie das ?.

Warum können unsere Eltern, vor allem unsere Mutter nicht einfach unsere Entscheidung akzeptieren :(

Hat einer ne Idee, wie ich den Streit wieder beenden kann ?

Ich fühl mich grad echt mies, bin immer noch total sauer, auf meine Eltern, eigendlich auf alle außer meinen Bruder und ich fühl mich auch totaal schuldig, wegen dem Spruch

PS: Ich weis nicht, ob das was damit zu tun hat, aber ich glaube, sie kenn ein paar Transplantierte

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Hypoxischer Hirnschaden - 25 Minuten reanimiert. Was bedeutet das?

Hallo,

eine verwandte hatte vor 6 Tagen einen Herstillstand. Der Arzt reanimierte 25 Minuten, danach funktionierte ihr herz wieder. Jedoch stellte man fest, dass ihre lungen und nieren versagt hatten. Ihre Lungen arbeiteten gar nicht mehr und bei den nieren hieß es an grenze der Dialyse. Sie lag im künstlichen koma. Es hieß, dass sie nicht mehr lange leben wird. Es bestand jederzeit die gefahr eines weiteren Herzstillstands.

Am nächsten Tag begann ihre lunge an plötzlich ein kleines bisschen zu arbeiten, aber natürlich wurde sie weiter mit der maschine beatmet und bekam medikamente und war immer noch im künstlichen koma. Ca. am dritten tag begann die niere auch zu arbeiten. Urin-beutel war voll. Der Arzt hatte mit alldem nicht gerechnet und war verwundert. In der zeit wurden die medikamtr nach u d nach reduziert. Ungefähr am 4. Tag bekam sie flüssig Nahrung. Am 4. Tag setzte man schließlich auch die Medikamente für das schlafen ab.an diesem tag wurde sie nicht wach.

Am 5. Tag ungefähr brach man sie zu CT um hirnschäden festzustellen. Ergebnis von CT " hypoxischer hirnschaden ". Der prof meinte massiver hirnschaden. Sie reagierte auf nichts, sie schluckt nicht die augen reaigieren nicht. Sie wurde immer noch nicht wach.

Nun wurde alles abgesetzt Medikamente und schlafmittel. Sie wird nur noch beatmet. Es heißt, dass sie es nicht überleben wird. Am Montag soll ein neurologe kommen um festzustellen, ob sie hirntod ist.

Am abend des 5. Tages hatten wir zufällig ein Gespräch mkt einem pfleger. Er meinte die lungen arbeitet etwas besser als zuvor (Wert 35(was dieser wert genau ist weiß ich leider nicht )). Sie braucht aber trotzdem die Maschine zum atmen, aber die lunge würde trotzdem etwas besser als zuvor arbeiten. Desweiteren sagte der pfleger, dass wenn man die Patientin umzieht und sie dabei etwas rüttelt, also etwas ärgert würde sie auf den schlauch in ihrem mund, womit sie beatmet wird, beißen. Trotzdem gibt es keine reaktion in den auge, aber pfleger meinte die Pupillen seien schön rund. Zu erwähnen ist, dass die Patienten vor ca. 1-2 MONATEN an beiden augen mit ca. eine woche Abstand Katarakt-Operationen hatte. Der pfleger meinte, er ist auch gespannt was der neurologe amkommenden Montag sagen wird.

Heute ist der 6. Tag. Wir sind alle verzweifelt und möchten uns nicht wieder umsonst hoffnungen machen. Kann uns jemand hierzu aufklären, womit alles dieser verlauf zutun hat. Also was bedeutet dieser Befund, was steckt hinter diesem verlauf. Wir sind für jeder Information dankbar.

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Patient belästigt mich sexuell!Kennt keine Hemmschwelle

Hallo,

ich arbeite als Krankenschwester Azubine und wurde auf der Station von einem Patienten (selbstständig, fit und 45 Jahre alt) ständig belästigt!

Erst wollte er dass nur ich in Pflege, also den Rücken einschmiere dann hat er immer neue Dinge gebraucht, die nur ich ihn bringen sollte.

Später hat er mich dann am Arm gepackt und mir ins Ohr geflüstert: "Mei du bist schon eine Geile, dich würd ich gerne mal haben!" Ich hab ihn dann beiseite gestoßen und den anderen Schwestern und Pflegern gesagt, dass ich nicht mehr alleine da rein gehen werde.

Ich bin dann nie zu ihm ins Zimmer aber er kam immer raus und hat versucht mich ins Zimmer zu locken und mich angefasst. Auch ein Rüfel vom Pfleger hat nichts geholfen.

Letztens kam der Krankenhauschef und redete mit mir am Gang und prompt kam besagter Patient ging an mir vorbei und faste mir von der Schulter über den Rücken an den A...! Ich drehte mich und sah ihn böse an aber ich war so baff, dass ich vorm Chef gegenüber dem Patienten nichts sagen konnte!

Der Patient ist nicht mehr bei uns im Krankenhaus allerdings kommt er wieder! Gestern besuchte er mich sogar ich weiß nicht mehr wie ich den loswerde! Hilfe!

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Menschen und Emotionen?

Neulich in Ethik wurde ganz stolz darauf gepocht, dass der Mensch ja aufgrund seiner Gefühle einzigartig sei und damit der Maschine immer einen Schritt voraus sei. Wie kann man so stolz auf Emotionen sein? Emotionen bedeuten Denkfehler des menschlichen Gehirns, ferner schätze ich, dass Emotionen für über 90% des Leids auf der Welt verantwortlich sind. Hätte ich die Wahl zwischen dem Menschsein und der perfekten Ratio einer Maschine, so ist die Maschine die deutlich bessere Wahl. Logisch und effizient.

Dagegen stehen Menschen, stolz auf ihre Gefühle, die der Großteil ja nichteinmal kontrollieren kann. Wie vernunftlose Tiere lassen Sie sich von ihren Trieben heimsuchen und sind auch noch stolz darauf. Die einzigen Emotionen, die gute Zwecke erfüllen sind Angst und Ekel. Wie kann man nur stolz auf Gefühle und irrationales Verhalten sein?

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Was kann bei einer Reanimation trotz Herzschlag passieren?

Hallo,

ich möchte demnächst mal einen Erste Hilfe Kurs machen, um im Ernstfall richtig handeln zu können und hab mich vorab schon einmal informiert. Eines verstehe ich jedoch nicht: Im Fälle einer Bewusstlosigkeit wird die Atmung geprüft, wenn diese vorhanden ist, wird der Patient in die stabile Seitenlage verlegt, wenn nicht beginnt man mit der Reanimation. Wenn jedoch NUR die Atmung und nicht der Puls überprüft werden, kann es ja sein, dass das Herz noch schlägt und eben nur die Atmung ausgesetzt hat. Man beginnt trotzdem mit der Reanimation. Kann das Herz Schaden davon nehmen? Und wenn ja in wie fern? Kann es zu Herzryhtmusstörungen kommen? Über ein paar aufschlussreiche Antworten wäre ich dankbar!

LG Cleo

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