Hilfe! Gekündigt und jetzt schwanger!?

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5 Antworten

Unterschreib den Vertrag und dann gehst du halt ins Bv.
Ist zwar gemein, aber laut Recht musst du dem neuen Arbeitgeber erst NACH dem Vertragsabschluss von einer Schwangerschaft erzählen und das würde ich vorher auch nicht machen. Du hast dann einen Sonderkündigungsschutz und er kann dich (trotz Probezeit) nicht wieder rausschmeißen!

Wahrscheinlich wird das Verhältnis nicht das beste dann sein, weil sich der Arbeitgeber verarscht fühlt. Aber immer noch besser als auf einmal mit nichts da zu stehen... Vielleicht musst du dir dann später einen neuen Job suchen...

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Kommentar von DarthMario72
10.05.2016, 11:29

Wahrscheinlich wird das Verhältnis nicht das beste dann sein, weil sich der Arbeitgeber verarscht fühlt.

Gut erkannt...

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Kommentar von ZIzIZakg
10.05.2016, 15:31

Das könnte auch insofern zu Problemen führen das manche Arbeitgeber gerne bei dem vorigen Arbeitgeber anrufen um sich über die Person zu informieren. Und wenn da als erstes kommt "die hat den Vertrag unterschrieben und gleich am nächsten Tag gesagt das sie wegen Schwangerschaft nicht arbeiten darf" könnte das mit ner neuen Stelle schwer werden. (Und das bald wieder eine Stelle gesucht werden muss kann man sich bei so einer Aktion ja denken.)

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Kommentar von Mieze1231
10.05.2016, 15:36

Natürlich ist die Situation ziemlich blöde...
Aber ich an der Stelle der Frau hätte es trotzdem gemacht. Was hat sie für eine andere Wahl? Zum Arbeitsamt rennen und 300€ im Monat bekommen? Das ist ziemlich knapp bemessen für ein Baby, wenn man auf das Einkommen angewiesen ist.
Und es hat ja auch einen Grund, warum unsere Gesetzregelung so ist. Frauen werden manchmal halt auch zu ungünstigen Zeiten schwanger...

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Kommentar von Mieze1231
12.05.2016, 11:51

Wegmachen lassen usw. Du hast ja ne Einstellung... Mir fehlen die Worte! Unmöglich!!!

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Du bist nicht verpflichtet, deine Schwangerschaft vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrags mitzuteilen. Der AG hätte nach aktueller Rechtsprechung auch keinen Erfolg damit, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten. Insofern kannst du den Vertrag unterschreiben und den AG dann am nächsten Tag per Post über das Beschäftigungsverbot informieren. Allerdings wäre das ganz sicher eine Garantie für ein mieses Verhältnis zu deinem AG und man würde dich bei erstbester Gelegenheit wieder vor die Tür setzen.

Ob das dann so sinnvoll ist oder ob es besser ist, den Vertrag nicht zu unterschreiben, musst du selbst entscheiden.

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Da kannst du nicht viel machen.

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Gar nichts.  Da hast du wirklich Pech  gehabt. Freue Dich auf  Dein Kind.

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Kommentar von DarthMario72
11.05.2016, 11:29

Wie kommst du auf "gar nichts"? Das ist falsch.

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Von wem ist das Beschäftigungsverbot?

Du kannst ja trotzdem arbeiten gehen,  eben dann auf eigene Verantwortung. 

Dein AG muss dir dann,  wenn du die besherige Arbeit nicht mehr machen kannst etwas anderes geben.

"Arbeite im Kiga (Zytomegalie)?"

Da komm ich nicht ganz mit.

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Kommentar von msfuchs
09.05.2016, 19:07

Vom Frauenarzt wurde es mir ausgesprochen.

Zytomegalie (auch Cytomegalie, CMV)  ist die häufigste Ursache von Infektionen in der fetalen Phase (noch vor Röteln und Toxoplasmose). Zytomegalie ist eine der weit verbreiteten Viruskrankheiten.

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