Herr der Ringe - Elben

2 Antworten

1.Welche verschiedenen Elben-Sorten gibt es?

Vanyar: Die erste und kleinste Art der Eldar. Geführt von Ingwe, waren die Vanyar die Ersten, die sich auf die Große Wanderung machten und die Gestade des Belegaer erreichten.
Noldor: Auf der Großen Wanderung waren die Noldor die zweiten, nach den Vanyar, aber vor den Teleri. Sie kamen mit den Vanyar auf der ersten Fahrt der schwimmenden Insel nach Aman. In Eldamar wohnten die Noldor in Tirion, wo Finwe über sie herrschte, doch ihr Durst nach Wissen trieb sie dazu, ganz Aman zu erkunden.
Teleri: Das dritte und größte der Drei Arten der Eldar. Sie gingen als Letzte auf die Große Wanderung und blieben hinter den anderen zurück, da sie zauderten, ob sie aus der Dämmerung in das Licht von Aman ziehen sollten. Ihre Anführer waren Elwe und Olwe, doch im Anduintal verließ eine Gruppe von Teleri unter Führung von Lenwes die anderen und zog nach Süden; sie wurden die Nandor genannt.
Avari: ( Qu: Verweigerer) Diejenigen Elben, die die Einladung der Valar ablehnten und sich nicht auf die Große Wanderung machten. Auch die Unwilligen und die Wilden Elben genannt.
Falmari: Es bedeutet übersetzt „Wellenvolk“. Sie stammen von den Teleri ab.
Sindar: (Qu. „Graue“ „Grau-Elben“) Der Name, den die verbannten Noldor den Teleri gaben, die in Beleriand lebten und die Große Wanderung nicht vollendeten. Die ursprünglichen Sindar waren Gefolgsleute Elwes, die auf ihn warteten, während er in Nan Elmoth verschollen war, und die Falathrim, die von Osse überredet worden waren, in den Hinnenlanden zu bleiben. Später wurden auch die Laiquendi und die anderen Nandor, die nach Beleriand kamen, oft unter die Sindar gezählt.
Nandor: (Qu. „Die sich abwenden“) Die Gruppe der Teleri, die, angeführt von Lenwe, die Große Wanderung aus Furcht vor dem Nebelgebirge aufgaben.
Waldelben: Die Stämme der Elben, die nicht zu den Eldar gezählt wurden, wobei sie weit zahlreicher waren als diese. Die Waldelben lebten in Wäldern oder Bergen, und im Dritten Zeitalter lebten die meisten von ihnen in verschiedenen Königreichen wie Lorien und dem Waldkönigreich, die von Eldar regiert wurden, wenngleich einige auch in der Wildnis der östlichen Mittelerde umherwanderten. Auf Sindarin Tawarwaith genannt. Auch als Ostelben bezeichnet.

2. Wo wohnen die verschiedenen Elben?

Bruchtal: Elben-Zuflucht in einem verborgenen, steilwandigen Tal am Oberlauf des Bruinen, gegründet im Jahr 1697 von Elrond, als er mit dem Rest der Gwaith-i-Mirdain der Verwüstung von Eregion entfloh. Die meisten Elben von Bruchtal waren Eldar, einschließlich der großen Fürsten Gildor und Glorfindel.
Waldland-Reich: Das Reich Thranduils im nördlichen Düsterwald, gegründet früh im Zweiten Zeitalter.
Eregion: Noldorisches Reich in Eriador zwischen den Flüssen Glanduin und Bruinen, um 750 Z.Z. von Galadriel und Celeborn gegründet, in enger Verbindung mit Khazad-dum. Eregion wurde 1697 im Krieg der Elben mit Sauron verwüstet.
Lorien/Lothlorien:Elbenreich westlich des Anduin, am Zusammenfluss von Celebrant und Anduin gelegen, regiert von Celeborn und Galadriel. Lorien wurde im Zweiten Zeitalter von Galadriel gegründet und nach dem Vorbild von Doriath gestaltet. Die Elben Lothloriens waren als die Galadhrim bekannt.
Doriath: Das große Sindarin-Königreich von Beleriand, errichtet früh im Ersten Zeitalter von Thingol und Melian. Übersetzt heißt es "Land des Zauns"
Lindon: Übersetzt bedeutet es "Land der Lindar" oder "Land der Musik". Im Ersten Zeitalter der Name, den die Noldor Ossiriand gaben wegen des Gesangs der Laiquendi, die dort wohnten.
Eldamar: Die Lande der Eldar im Westen, einschließlich Calacirian, dem Küstengebiet östlich der Pelori und Tol Eressea. Im Buch „Hobbit“ Elbenland genannt. Die Westron-Bezeichnung war Elbenheim, auch Elende genannt.

3. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den verschiedenen Elben-
Arten?

Vanyar: Sie besitzen helle Haut und blondes Haar. Der Name bedeutet „die Hellen“ und werden auch die Blond-Elben oder die Lichtelben genannt.
Noldor: Außer dem goldhaarigen Hause Finarfin, ein Erbe der Vanyar, mit denen sie versippt waren, hatten die Noldor dunkles Haar und graue Augen. Es bedeutet „Wissende“ und werden auf Westron Tief-Elben und auf Sindarin Golodhrim oder Gelydh genannt.
Teleri: Die Teleri waren die besten Sänger der Eldar; sie waren von Ulmo in der Musik unterwiesen worden, der ihnen unter den Valar am nächsten stand. Sie nannten sich selbst Lindar, die Sänger. Auch Falmari, die Gischtreiter, und die See-Elben genannt. Wörtlich übersetzt heißt es „die Letzten, die Hintersten“.

4. Welche Sprachen sprechen die verschiedenen Elben-Arten?

Quenya: Diese Sprache wird in der Zeit von Herr der Ringe schon lange nicht mehr als Umgangssprache verwendet. Sie wird für Inschriften, rituelle Zwecke, Gesang und Poesie verwendet. Außerdem ist sie die alte Sprache der Weisen.
Sindarin: Sindarin ist in gewisser Maßen die Umgangssprache der Elben. Sindarin wurde auch von den Menschen gelernt, die mit den Elben in der Vergangenheit Umgang pflegten, und unter den Dunedain wurde es fast so etwas wie eine zweite Muttersprache.

5. Zu welcher Elben-Art gehört Legolas?

Legolas gehört zu den Sindarin-Elben.

Zusätzliche Informationen:

Große Wanderung: Der Zug der Eldar nach Eldamar früh im Ersten Zeitalter. Die Reise dauerte viele Jahre, denn die Eldar, verlockt von der Schönheit Mittelerdes, verweilten oft, trotz des Drängens Oromes und ihrer Anführer Ingwe, Finwe, Elwe und Olwe.
Ingwe: (Qu. „Herrscher“) Vanyarin-Elb, einer der Elben, die bei Cuivienen erwachten, und einer der drei Botschafter, die von Orome erwählt wurden, Valinor zu besuchen und die Eldar zur Großen Wanderung zu bewegen.
Aman: (Qu. Segenreich) Der große, westliche Kontinent zwischen Belegaer und Ekkaia.
Belegaer: (S. Großes Meer) Das Meer, das Mittelerde von Aman trennte.
Tirion: (Qu. Großer Wachtturm) Die Stadt der Elben von Eldamar, erbaut in der Calacirya auf dem Hügel Tuna.
Finwe: Noldorin-Elb, einer der Elben, die bei Cuivienen erwachten, und einer der drei Botschafter, die von Orome erwählt wurden, Valinor zu besuchen.
Elwe: Telerin-Elb, einer der größten der Elbenfürsten.
Olwe: Elda von den Teleri, Bruder von Elwe und zusammen mit ihm Anführer ihrer Gruppe auf der Großen Wanderung.
Anduintal: (auch Täler des Anduin) Das Gebiet zu beiden Seiten des Anduin, genauer der Bereich oberhalb des Rauros.
Lenwe: (Qu. Reise-Person) Telerin-Elb
Valar: Die vierzehn Größten der Ainur, die sich entschieden, in Ea einzutreten, um das Gesicht Iluvatars zu erfüllen.
Beleriand: (S. Balar-Land) Gebiet von Mittelerde im Ersten Zeitalter.
Nan Elmoth: (S. Tal des Sternendämmers) Wald in Ost-Beleriand am Ostufer des Celon oberhalb von Estolad.
Osse: (Qu. Der Schäumende) Ainu, einer der Maiar Ulmos.
Hinnenlande: Bezeichnung für Mittelerde bei den Eldar.
Bruinen: (S. Lautwasser) Fluss in Eriador
Gwaith-i-Mirdain: (S. Volk der Juwelenschmiede) Die Noldor von Eregion, die kunstreichsten Schmiede ihrer Zeit.
Gildor: Elb vom Hause Finrod. Zur Zeit des Ringkriegs lebte er in Bruchtal.
Glorfindel: (S. Goldenhaar) Noldorin-Elb von Gondolin, einer der Hauptleute Turgons.
Eriador: (S. Einsames Land) Gebiet zwischen dem Nebelgebirge und den Ered Luin.
Thingol: siehe Elwe
Melian: (Qu./S. Liebesgeschenk) Maia.
Ossiriand: (S. Sieben-Flüsse-Land) Gebiet in Beleriand
Finarfin: Noldorin-Elb, dritter Sohn Finwes
Ulmo: (Qu. Genießer, Regner) Ainu, zweitgrößter der Fürsten der Valar.

Quellen:


-Das große Mittelerde Lexikon (von Robert Foster)
-Das große Elbisch Buch (von Helmut W. Pesch)

Die Arten wurden ja bereits genannt und als Klugscheißer muss ich hinzufügen, dass es Sindar heißt und Sindarin nur die Sprache ist. Gesprochen wird von den Elben eigentlich nur noch Sindarin und Quenya wird dort nur noch wie bei uns das Latein genutzt

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