helfen die emla pflaster bei der blutabnahme?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich halte das für groben Unfug - mit der Ausnahme vielleicht bei Kindern und gegebenenfalls auch Erwachsenen, die eine Echte Nadelphobie haben. Dann aber ist die Wirkung vor allem psychologischer Natur, denn ein nennenswerter echter Schmerz tritt bei der Blutabnahme an der Einstichstelle normalerweise schlicht nicht auf. Eine intramuskuläre Impfung ist z.B. deutlich unangenehmer. Wenn man sich z.B. einfach mal selber ins Bein kneift und dann schaut, wann es unangenehm wird, hat man bereits den Schmerzreiz der bei der Blutabnahme entsteht weit überschritten. Was mir Schmerzen bereitet ist der Preis dieser Pflaster - ein lächerlicher Cent Artikel der für mehrere Euro verkauft wird. Es handelt sich um billigste Wirkstoffe, und wenn sagen wir das Pflaster 10 Cent in der Herstellung kostet - das ist schon hoch gegriffen - haben wir bei über 3 Euro pro Pflaster eine Gewinnspanne für Apotheke und Hersteller von kombiniert mehr als 3000%. Wo gibts denn sowas? In den allermeisten Fällen ist das sinnlose Geldzieherei. Weswegen Ärzte derlei im großen Stil empfehlen kann ich nur raten...

Schau beim Einstich nicht hin. Wenn man das nicht sieht, zuckt man nicht und merkt es meistens auch gar nicht...

Ich würde erstmal was anderes ausprobieren: Wenn du die Praxis gut kennen solltest kannst du ja fragen, ob dir jemand bestimmtes Blut abnehmen kann. Jemand, dem du vertraust od. wo du weist, das derjenige fit ist im Umgang damit. Die EMLA Pflaster selber hab ich noch nie ausprobiert, aber du findest beim googlen bestimmt Erfahrungsberichte, wo du schauen kannst. LG Kugelrobbe

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