Heizungskessel über extra Stromzähler?

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Der Strom für den Betrieb der Heizungsanlage geht entweder in die Berechnung der Heizungskostern ein oder wird vom Zähler für Allgemeinstrom (Treppenhausbeleuchtung, Hauseingangsbel.) erfasst. In beiden Fällen muss der Anteil für den Leerstand vom Vermieter getragen werden

Die Stromkosten werden anteilig auf den Heizungsverbrauch umgelegt. Wenn die andere Wohnung leer steht, wird der Heizungsverbrauch dort nur sehr gering sein. Dementsprechend werden die Stromkosten berechnet. Ich nehme an, dass eine Firma die Messgeräte abliest, was bei Häusern mit mehr als 2 Wohnungen gesetzlich vorgeschrieben ist. Alle anderen Umlagen, wie Grundsteuer, Straßenreinigung, Versicherung etc. muss der Vermieter für die leerstehende Wohnung tragen.

Es ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, das eine Firma die Meßgeräte abliest. Sonst müsste ja jeder Vermieter eine Firma beauftragen zum Ablesen der Stromzähler z.B. Der Mieter kann selbst ablesen oder auch der Vermieter oder beide gemeinsam. Man muss unterscheiden zwischen Verbrauchskosten und sonstigen Kosten (Versicherungen etc). Die Nebenkosten müssen im Mietvertrag einzeln ausgewiesen sein und wie die Nebenkosten umgelegt werden z.B. Versicherungen nach m² Wohnfläche, Grundsteuer nach Einheiten oder m², Müll nach Personen usw. Wenn die Wohnung leer steht, wird auch kein Müll dort erzeugt. Wenn es einen Sammelmüllbehälter gibt zahlt der Mieter alles, wenn jeder Mieter einen eigenen Mülleimer hat, zahlt jeder Mieter seinen Eimer, der Vermieter den Eimer der zur Wohnung gehört.

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Das kommt ganz darauf an, ob in der unbewohnten Wohnung die Heizung in Betrieb war. Wenn die Heizung nicht in Betrieb war (Nullenergiehaus z.B.) dann hast Du die Heizung alleine genutzt und musst den ganzen Strom bezahlen. Wenn die Heizung in Betrieb war, muss der Vermieter der 2. Wohnung anteilig die Heizkosten bezahlen, dazu zählt natürlich auch der Strom für die Heizung. Allerdings wird der zu erwartende Betrag sehr geringfügig sein, ob sich der Streit darüber lohnt ist fraglich. Ich bin auch Vermieter, und wenn ein Mieter mit so einem Ansinnen zu mir käme, würde ich ihn fragen, wieviel Geld er gern hätte und es ihm bar in die Hand drücken, weil das auseinanderrechnen oft sehr aufwendig ist und damit teurer.

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Allerdings find ich es komisch, dass ich die erste Nebenkostenabrechnung erst nach 20 Monaten nach Einzug bekam und dann wegen der recht hohen Wasserpreises im Saarland wie der Ochs vorm Berg stand mit über 1000€ Nachzahlung. Letztendlich mein Fehler, aber scheinbar hat die 20 Monate es weder Hausverwaltung noch Vermieterin finanziell gekümmert meine überhohten Kosten an den Versorger vorzuschiessen oder Sie haben es auch erst am Ende des Jahres gemacht.

Von daher bin ich skeptisch und meine Frage ob der Vermieter diese Kosten monatlich begleicht und abliest, denn wenn nicht, ist es mir lieber das Geld liegt bis zur Jahresendabrechnung auf meinem Konto und erwirtschaftet Zinsen als auf ihrem, zumal ich meinen Wasserverbrauch mittlerweile reduziert habe.

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